AIDA und Costa wollen Flotten-Kapazität verdoppeln


    Michael Thamm, ex President von AIDA Cruises und heutiger CEO der Costa Gruppe hat Neuigkeiten zu vermelden: Die Flotte der Costa Gruppe, die aus AIDA Cruises und Costa Kreuzfahrten besteht, soll bis zum Jahr 2024 verdoppelt werden. Die aktuell verfügbare Kapazität liegt bei etwa 60.000 Betten, im Jahr 2024 sollen es 120.000 Betten sein.

    In welcher Konstellation die Gruppe wächst ist nicht kommuniziert worden. Jetzt erinnern wir uns mal kurz zurück an die Anfänge mit der Mitsubishi Werft in Japan – dort wurden sechs Baunummern registriert für AIDA Cruises beziehungsweise die Costa Gruppe. Ein Schiff der Hyperion-Klasse hat bei Doppelbelegung rund 3300 Betten, dass Ganze dann mal sechs und schon haben wir eine Kapazitätssteigerung von rund 20.000 Betten. Eine neue „Super Costa“ für über 5000 Menschen soll ebenso noch bei Fincantieri im Jahr 2019 ausgeliefert werden, da darf man dann auch bezweifeln, dass es sich nur um ein Typschiff handelt. Die neueste Costa Diadema kann auch schon über 5000 Menschen befördern, die Kapazitätssteigerung würde sich also mit nur wenigen Neubauten durchaus realisieren lassen.



    AIDaprima / © AIDA Cruises

    AIDaprima / © AIDA Cruises



    Welche Schiffe nun wann gebaut und ausgeliefert werden ist noch nicht gesagt worden, sollte dann aber nicht mehr all zu lange dauern bis man es mitteilt in welcher Art und Weise die Gesamtflotte der Gruppe wächst.

    Durch Costa Asien und dem Willen der Reedereien sich in Asien weiter breit zu machen, darf man davon ausgehen, dass Costa neben den derzeit drei Kreuzfahrtschiffen noch weitere Kreuzfahrtschiffe nach Asien entsendet. Royal Caribbean hat beispielsweise damit angefangen Neubauten in Asien zu stationieren, sie schicken die neue Quantum of the Seas.

    Fest stehen aktuell drei Neubauten, dass sind die AIDAprima, die AIDAperla und die Super Costa die im Jahr 2019 von Fincantieri kommt. Ansonsten sind offiziell noch keine Neubauten bestätigt. Fraglich dürfte auch sein ob von der Hyperion-Klasse tatsächlich sechs Einheiten aus Japan geliefert werden, da die Mitsubishi Werft schon mehr als genug Lehrgeld bezahlt hat für diesen Auftrag und am Ende des Tages sicher kein Geld dadurch verdienen konnte.

     



    2 Kommentare

    1. Hen sagt:

      Dazu passt ja auch, dass Carnival bis 2024 10 neue Schiffe bei Meyer&Fincantieri bauen lassen will.

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