Kieler Kreuzfahrtsaison wird morgen durch AIDAcara eingeläutet


    Am Samstag, den 5. April, beginnt die diesjährige Kreuzfahrtsaison in Kiel. Als erstes Schiff der Saison wird die „AIDAcara“ – durch den Nord-Ostsee-Kanal kommend – im Hafen festmachen. In dieser Saison, die bis Mitte Oktober andauert, sind 22 verschiedene Kreuzfahrtschiffe zu 125 Kiel-Anläufen angemeldet.

    Zu den Highlights der Saison zählt auch in diesem Jahr die Kieler Woche vom 21. bis zum 29. Juni, wenn gleich 16 Kreuzfahrtschiffe neben den zahlreichen Großseglern zu Gast sein werden. Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG: „Die Kieler Woche übt von Jahr zu Jahr eine größere Anziehungskraft auch auf die Kreuzfahrtpassagiere aus. Wir freuen uns hier insbesondere auch auf die internationalen Gäste, die Kiel zu Tagesausflügen besuchen werden.“ Neben der in Kiel bereits gut bekannten „Eurodam“ der Holland-America-Line und Fred. Olsens „Braemar“ wird mit der „Adonia“ erstmals auch ein Schiff der Reederei P&O die Kieler Woche mit vorwiegend englischsprachigem Publikum besuchen.



    AIDAcara im Nord-Ostsee-Kanal

    AIDAcara im Nord-Ostsee-Kanal



    Häufigster Gast auf der Förde ist in diesem Jahr die „AIDAcara“, die 26 Kreuzfahrten ab Kiel unternimmt. Das Angebot reicht dabei von dreitägigen Kurzreisen bis hin zu 17-tägigen Fahrten nach Island, Spitzbergen und zum Nordkap. Größtes Schiff ist erneut die – mit einer Tonnage von über 114.000 BRZ vermessene – „Costa Pacifica“, die zwölf Mal und damit häufiger als je zuvor in Kiel anlegt.

    TUI Cruises wird in diesem Jahr erstmals mit allen drei Schiffen in Kiel vertreten sein. Erster Höhepunkt der Saison ist daher auch der Premierenanlauf des Neubaus der TUI Cruises am 26. Mai. Dirk Claus: „Die „Mein Schiff 3“ wird direkt aus der finnischen Bauwerft kommend Kiel als ersten deutschen Hafen anlaufen. Darauf sind wir sehr stolz.“ Neben den großen Kreuzfahrtschiffen haben aber auch die kleineren Schiffe ihren festen Platz im Kieler Hafen. Die „Amadea“, „Astor“, „Delphin“ oder „Hamburg“ gehören ebenso zu den gern gesehenen Gästen wie auch die „Deutschland“ oder die „Europa 2“, die am 11. Juni ihre Kiel-Premiere gibt. Dazu werden die „Europa“ sowie die aus der TV-Serie „Verrückt nach Meer“ bekannte „Artania“ auf der Förde zu sehen sein. Ein Wiedersehen gibt es am 15. Mai mit einem Klassiker, wenn die „Azores“ am Norwegenkai anlegt.

    An insgesamt zehn Terminen sind gleich drei Kreuzfahrtschiffe zusätzlich zu den großen Fähren nach Skandinavien und ins Baltikum im Hafen zu bewundern. Dirk Claus: „Die Nachfrage nach Seereisen ist in Deutschland größer als je zuvor. Als Start- und Zielhafen profitieren wir von dieser Entwicklung und sind gerade dabei, unsere Kapazitäten weiter auszubauen.“ An Liegeplatz Nr. 1 des Ostuferhafens laufen die Arbeiten zum Neubau eines Passagierpavillons derzeit auf Hochtouren. Mit Fertigstellung des Pavillons Ende Mai besteht dann erstmals in Kiel die Möglichkeit, gleichzeitig drei (statt bisher zwei) große Kreuzfahrtschiffe zum Passagierwechsel anzunehmen. Eröffnung des neuen Passagierbereiches an Liegeplatz Nr. 1 ist am 2. Juni, wenn die „Costa Pacifica“ zum Reisewechsel eintrifft.

    Am Ostseekai gehen derweil die Reparaturen zur Neuverankerung von Teilen der Spundwand des südlichen Liegeplatzes gut voran und dies obwohl die Sanierungsarbeiten insgesamt komplizierter sind, als noch vor Wochen angenommen. Dirk Claus: „Unsere technische Abteilung leistet zusammen mit den bauausführenden Unternehmen hervorragende Arbeit.“ Inzwischen ist ein zweites Bohrgerät auf der Baustelle eingetroffen, um die Maßnahme weiter zu beschleunigen. Da die Arbeiten dennoch nicht bis zum 10. Mai abgeschlossen sein werden, wird die „AIDAcara“ in Abstimmung mit der Reederei vier Mal den Sartorikai anlaufen. Dirk Claus: „Die Abfertigung der Passagiere wird wie vorgesehen über das Terminalgebäude am Ostseekai durchgeführt. Der Liegeplatz des Schiffes schließt sich direkt im Süden an den Ostseekai an, sodass wir hier eine gute Lösung gefunden haben.“

    Parallel entsteht am Ostseekai der Neubau der „Seafarers Lounge“ der Deutschen Seemannsmission e.V.. Hier stehen Crew-Mitgliedern schon bald u. a. Aufenthaltsräume und moderne Kommunikationseinrichtungen zur Verfügung.

     
     

     
     



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