Video: AIDAdiva Raketenangriff in Ashdod: Raketenteile auf dem Schiff


    AIDAdiva ist heute in Ashdod in Israel gewesen. Laut den Tagesthemen wurden insgesamt sechs Raketen aus dem Gazastreifen in Richtung AIDAdiva geschossen. Die Raketen detonierten bevor sie das Schiff erreicht haben. Noch ist es unklar ob sie von israelischen Luftabwehrraketen abgeschossen worden oder von selbst explodiert sind. Gäste an Bord sollen mit den Tagesthemen gesprochen haben. Sie seien alle unter Schock. Es gibt auch Videos dazu. Es sollen Raketenteile auf die AIDAdiva gefallen sein, Gäste haben diese Teile wohl als Souvenir eingesteckt. (AIDA Cruises spricht unten im Statement von „Kleinstpartikeln“.) Der Vorfall ist gegen 20:30 Uhr passiert als AIDAdiva gerade den Hafen von Ashdod verlassen hatte. Die Israelis haben Gegenfeuer gegeben und es muss einen ordentlichen Schusswechsel gegeben haben. Im Video der Tagesthemen hört man auch Sirenenalarm in Ashdod und hektische Passagiere an Bord. Es ist unwahrscheinlich das der Angriff dem Kreuzfahrtschiff galt. Wahrscheinlicher ist das Ziele in Ashdod oder Tel Aviv damit erreicht werden sollten.

    An Bord von AIDAdiva befanden sich zu dem Zeitpunkt 2700 Passagiere und Besatzungsmitglieder.



    AIDA Cruises selbst hat sich hierzu noch nicht geäußert. Siehe Nachtrag unten! In wie weit AIDAdiva nun noch Ashdod anlaufen wird ist unklar. Ich gehe davon aus das sie auch Ashdod erstmal aus dem Routenplan streichen werden, hätte jedenfalls Sinn. Edit: Ashdod wurde nun aus der Route gestrichen, Santorin wird künftig angefahren.

    AIDAdiva vor Koh Samui

    AIDAdiva vor Koh Samui



    Bei dem Raketenangriff auf AIDAdiva sind keine Passagiere oder Crewmitglieder verletzt worden. Das Schiff an sich sei auch nicht getroffen worden, hat also keinen Schaden erlitten. Die AIDAdiva ist nach dem Beschuss aus dem Hafen ausgelaufen. Die Hamas bekannte sich zu den Raketenangriffen, es sei eine Reaktion auf die Aggressionen von Israel.

    Ein Video das die Raketen über AIDAdiva zeigt und eine Borddurchsage

     

    Die aktuelle Route von AIDAdiva

    DatumHafenAnAb
    Fr 04.07.14Antalya23:00
    Sa 05.07.14Limassol14:00
    So 06.07.14Limassol16:00
    Mo 07.07.14Ashdod07:0020:00
    Di 08.07.14Auf See
    Mi 09.07.14Heraklion08:0018:00
    Do 10.07.14Marmaris09:0017:00
    Fr 11.07.14Antalya06:00

    Edit: AIDA Statement auf Facebook:

    Hallo liebe AIDA-Fans, während des planmäßigen Auslaufens von AIDAdiva aus dem Hafen von Ashdod am Abend des 7. Juli 2014 kam es gegen 20.28 Uhr Ortszeit in Ashdod zu Explosionen, die vom Schiff aus beobachtet wurden.
    Alle Gäste und Crewmitglieder sind wohlauf. Es wurde niemand verletzt und es entstanden keine Schäden am Schiff. Allerdings wurden Kleinstpartikel, die nach ersten Einschätzungen von Sicherheitsexperten von Abwehrraketen stammen könnten, auf dem Passagierdeck gefunden. Von diesen geht keine Gefahr aus.
    Die Gäste an Bord von AIDAdiva wurden umgehend durch die Schiffsführung informiert.
    AIDAdiva hat ohne Verzögerung seine Reise fortgesetzt und befindet sich derzeit auf dem Weg nach Kreta, wo es am Mittwoch, den 9. Juli 2014, um 8 Uhr planmäßig anlegen wird.

    Wir bedauern es sehr, dass die Gäste von AIDAdiva Zeugen dieses Zwischenfalls wurden. Wir versichern allen unseren Gästen, dass für AIDA Cruises die Sicherheit von Gästen und Crew jederzeit oberste Priorität hat. Die aktuelle Sicherheitslage in Israel wurde und wird durch uns permanent beobachtet und mit Hilfe eigener und externer Analysen qualitativ bewertet. Auf Basis dieser Analysen entscheiden wir für jede einzelne Reise, ob und welche Maßnahmen gegebenenfalls Änderungen eingeleitet werden. Bis heute Abend lag keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Ashdod vor.

    Pressestatement von AIDA Cruises

    Während des planmäßigen Auslaufens von AIDAdiva aus dem Hafen von Ashdod (Israel) am Abend des 7. Juli 2014 kam es gegen 20.28 Uhr Ortszeit in Ashdod zu Explosionen, die vom Kreuzfahrtschiff AIDAdiva aus beobachtet wurden.

    Alle 2.700 Gäste und Crewmitglieder von AIDAdiva sind wohlauf. Es wurde niemand verletzt und es entstanden keine Schäden am Schiff.

    Allerdings wurden Kleinstpartikel, die nach ersten Einschätzungen von Experten von Abwehrraketen stammen könnten, auf dem Passagierdeck gefunden. Von diesen geht keine Gefahr aus, sie wurden unverzüglich durch die Besatzung sichergestellt.

    Die Gäste an Bord von AIDAdiva wurden umgehend durch die Schiffsführung informiert.

    AIDAdiva hat ohne Verzögerung seine Reise fortgesetzt und befindet sich derzeit auf dem Weg nach Kreta, wo es am Mittwoch, den 9. Juli 2014, um 8 Uhr planmäßig anlegen wird.

    „Wir bedauern es sehr, dass die Gäste von AIDAdiva Zeugen dieses Zwischenfalls wurden. Wir versichern allen unseren Gästen, dass für AIDA Cruises die Sicherheit von Gästen und Crew jederzeit oberste Priorität hat. Die aktuelle Sicherheitslage in Israel wurde und wird durch uns permanent beobachtet und mit Hilfe eigener und externer Analysen qualitativ bewertet. Auf Basis dieser Analysen entscheiden wir für jede einzelne Reise, ob und welche Maßnahmen, gegebenenfalls Änderungen, eingeleitet werden“, sagte Hansjörg Kunze, Vice President Communication & Sustainability AIDA Cruises. Bis heute Abend lag keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Ashdod vor.

    Das auswärtige Amt teilt mit:

    In den letzten Tagen kam es zu verstärkten Raketen- und Mörserangriffen auf israelisches Territorium aus dem Gaza-Streifen heraus. Die überwiegende Mehrzahl der Angriffe betrafen die Ortschaften in unmittelbarer Umgebung des Gaza-Streifens, vereinzelte Raketen wurden aber auch auf Beer Sheva und Ashdod gerichtet. Die israelischen Streitkräfte haben mit einer Militäroperation begonnen, um weitere Angriffe zu unterbinden. Mit einer Fortsetzung der Angriffe muss gerechnet werden. Innerhalb eines Radius von 40km um den Gaza-Streifen wird von nicht notwendigen Aufenthalten abgeraten. Des Weiteren wird empfohlen, sich über die Lage von Schutzräumen und das Verhalten bei Raketenangriffen zu informieren (dazu siehe auch unten). Anweisungen der israelischen Zivilschutzbehörden ist Folge zu leisten.

    In der Folge der Entführung und Ermordung von drei israelischen Jugendlichen setzen die israelischen Sicherheitskräfte ihre Suche nach den Verantwortlichen im Westjordanland fort. Diese konzentriert sich auf das südliche Westjordanland, insbesondere auf Hebron und Umgebung sowie den Raum Bethlehem. Der Ort Halhoul, in dessen Nähe die drei Jugendlichen am 30.06.2014 aufgefunden wurden, sollte gemieden werden, ebenso die Altstadt von Hebron und die jüdischen Siedlungsgebiete in Hebron (H2). Auch können Auseinandersetzungen zwischen jüdischen Siedlern und palästinensischer Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden. Daher sollten insbesondere die Straße 60 bei Shilo, die Südhebronberge, v. a. um Karmel, und die Siedlungen um die Stadt Nablus gemieden werden. Auch wird von Fahrten in der Dunkelheit abgeraten. Im gesamten Westjordanland muss mit verschärften Kontrollen an allen Checkpoints gerechnet werden.

    Nach dem Mord an einem palästinensischen Jugendlichen in Jerusalem ist es in arabischen Stadtvierteln von (Ost-)Jerusalem sowie einigen arabischen Städten in Israel (u.a. Nazareth und Tira) zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Mit weiteren gewaltsamen Ausschreitungen, vor allem in Ost- Jerusalem, ist zu rechnen.

    Quelle

    AIDA Statement zu Ashdod und dem Raketenangriff

    AIDA Statement zu Ashdod und dem Raketenangriff / © Screenshot auf der AIDA Facebookseite

     
     
      

     
      

     
      

       
     
     



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