Carnival Ecstasy: Frau über Bord


    Frau vermisst – In der Nacht zu Mittwoch ging auf der Carnival Ecstasy eine 32-jährige Frau über Bord und wird vermisst.

    Circa 23 Fälle werden im Schnitt pro Jahr gemeldet, so die Statistik der letzten 5 Jahre. In diesem Jahren waren es bereits sieben bekannte Fälle, in denen ein Passagier über Bord ging. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist es wieder passiert. 27 Meilen südwestlich von Freeport auf den Bahamas ging am frühen Morgen des 07. September 2016 gegen 2:30 Uhr eine Frau über Bord. Der Vorfall ereignete sich während einer Kreuzfahrt der Carnival Ecstasy in der östlichen Karibik.



    Am Dienstag Abend verließ die Carnival Ecstasy den Hafen von Nassau auf den Bahamas und befand sich während des Unglücks auf den Weg nach Charleston / South Carolina wo die Kreuzfahrt am heutigen Morgen endet. Die 32-jährige Frau, bei der es sich wohl um eine New Yorkerin handelt, stürzte in der Nacht zu Mittwoch von Deck 11 der Carnival Ecstasy. Ob es sich bei dem Ereignis um einen Unfall oder einen Suizid handelt ist bisher noch nicht geklärt. Die US-Küstenwache befindet sich noch immer auf der Suche nach der vermissten Frau, die mit einem weißen Kleid mit pinkem Blumenmuster bekleidet sein soll.

    Carnival Ecstasy / © Carnival Cruise Line

    Carnival Ecstasy / © Carnival Cruise Line



    Nachdem beobachtet wurde, wie die Frau gegen 2:30 Uhr am Morgen über Bord gegangen ist, wurden sofort die „Mann über Bord“ Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Die US Küstenwache suchte die Region mit Booten und Flugzeugen weiträumig ab. Bisher gibt es allerdings keine Spur von der vermissten Frau. Um 9.00 Uhr Ortszeit setzte die Carnival Ecstasy ihre Reise in Richtung Charleston fort.

    Die Carnival Ecstasy wurde im Juni 1991 in Dienst gestellt und verfügt auf einer Länge von 260 Metern über Platz für bis zu 2.634 Passagiere. Dies ist nicht der erste Vorfall an Bord der Carnival Ecstasy, so machte das Kreuzfahrtschiff der Carnival Cruise Lines zuletzt im Dezember 2015 in den Schlagzeilen auf sich aufmerksam, als ein Elektriker bei einem Arbeitsunfall im Fahrstuhlschacht ums Leben kam.

    Auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist, hoffen wir auf einen positiven Ausgang dieser Geschichte und sind in Gedanken bei der Familie der Vermissten.



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