Color Fantasy Reisebericht: Color Line auf der Kiel-Oslo-Kiel – Route


    Die „Color Fantasy“ wie auch die „Color Magic“ sind ein gutes Einsteigermodell für Kreuzfahrtneulinge. Seid 2004 ist nun die Color Fantasy im Betrieb für das norwegische Unternehmen Color Line.

    Schon immer Schiffsbegeistert war dies damals (inzwischen auch zum zweiten mal) das erste große und nennenswerte Schiff, auf diesem ich auf Reise ging.



    Foto: Color Line

    Foto: Color Line



    Durchaus und vollkommen berechtigt kann man die Überfahrt mit der Color Fantasy als Minikreuzfahrt bezeichnen. Wer sich in diese Überfahrt Kiel-Oslo-Kiel wohl fühlt, wird sich auf fast jedem Kreuzfahrtschiff und Gewässer wohl fühlen.

    Die Color Fantasy eignet sich als ideales Übungsobjekt für Leute, die zum ersten mal Kreuzfahrtluft schnuppern und auch Ihre Seetauglichkeit austesten wollen. Nicht selten werden diese zu Wiederholungstätern, auf anderen großen Linern, oder der Fantasy selbst.

    Das Schiff ansich schaut nicht nur toll und modern aus, es ist auch wie ein richtiges Kreuzfahrtschiff ausgestattet. Lediglich der Kleiderschrank in der Kabine fällt für die kurze Zeit verständlich klein aus. Die Color Fantasy bietet den Gästen an Bord eine große Auswahl an Möglichkeiten, sich aktiv zu beschäftigen. In den zwei Tagen ist Langeweile nahezu unmöglich! Ganz im Gegenteil, man weiss zuerst gar nicht, womit man beginnen soll.

    Minuspunkte bekommt Sie, da vieles im Preis nicht enthalten ist. Neben den Getränken und Speisen, muss auch für die Benutzung des Indoorpoolbereichs gezahlt werden. Dies ist auf Kreuzfahrtschiffen in der Regel unüblich bzw. inbegriffen. Auf dem Deck gibt es auch leider kaum Möglichkeiten sich in einer Liege zu sonnen, diese sind rarr und für die Anzahl der Gäste unausreichend.

    Dennoch empfehle ich eine Buchung. Schiffsliebhaber sollten sie zumindest einmal erleben.
    Als Spartip empfehle ich dazu eine Reise in der Woche, nicht am Wochenende. Dort zahlt man locker das doppelte für die gleiche Kabine. Bietet auch in Oslo den Vorteil, dass die meisten Geschäfte geöffnet haben. Am Sonntag sind dort, ähnlich wie bei uns, die meisten Geschäfte geschlossen.

    Der Oslo-Fjord muss sich mit seiner Schönheit nicht verstecken. Dies ist ein absolut sehenswertes Erlebnis und bietet z.B. auch Hobbyfotografen eine wunderbare Plattform sich auszutoben. Besonders erwähnenswert sind die kleinen Inseln, die immer wieder in Erscheinung treten.

    Für die Stadt kann an Bord eine Rundfahrt gebucht werden. Diese aber auch problemlos auf eigene Faust erkundet werden kann. Denn vom Hafen sind es nur wenige Gehminuten bis ins Zentrum. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind von dort gut zugänglich und die verbleibende Zeit empfand ich auch zu Fuß als völlig ausreichend.

    Auch wenn Fremdsprachen immer von Vorteil sind. Diese Reise eignet sich aus meiner Sicht auch gut für Leute, die nur wenige oder gar keine Fremdsprachen beherrschen.

    => Ich selbst habe mit Colorline ganz andere Erfahrungen gemacht



    1 Kommentar

    1. TTobias sagt:

      Hey , toller Bericht. Ich bin in diesem jahr auch mit der ColorLine nach Oslo gefahren. Für mich war es die erste Fahrt mit einem Schiff und ích bin richtig auf den geschmack gekommen. Am schönsten fand ich es im Fitness- Studio uaf dem Laufband mit dem direkten blick aufs Meer. Man hatte echt das Gefühl, man würde auf dem Wasser laufen. ich kann die Strecke Kiel- Oslo nur jedem empfehlen.


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