Costa Concordia: Frau hat Fehlgeburt erfunden, war gar nicht an Bord


    Geht das noch dreister? Ist das Unglück nicht schlimm genug? Nein, eine Frau aus Italien erzählte dick und breit eine Fehlgeburt erlitten zu haben nach dem Costa Concordia Unglück. Jetzt stellt sich raus: Die Frau war gar nicht an Bord. Costa meldet dazu: In Bezug auf die in dem italienischen Fernsehprogramm „Striscia la Notizia“ enthüllte Geschichte über eine italienische Frau, die angeblich eine Fehlgeburt als Folge des tragischen Unglücks der „Costa Concordia“ erlitten hatte, kündigt Costa Crociere an, dass das Unternehmen beabsichtigt, eine Klage bei den zuständigen Behörden einzureichen. Das Unternehmen wird gegen jeden weiteren betrügerischen Versuch ähnlich vorgehen, der das Ziel hat, aus der Tragödie persönlichen Profit zu schlagen.

    Wie Costa bestätigt, befanden sich weder die Frau noch ihr Ehemann am 13. Januar auf der Passagierliste der „Costa Concordia“.



    Costa Concordia (c) giglionews.it

    Costa Concordia (c) giglionews.it



    In mehreren Sendungen hat „Striscia la Notizia“ am 14., 15. und 16. Februar über den Fall der selbsternannten Überlebenden des Unglücks und ihrem Anwalt berichtet. Sie traten in mehreren Fernsehprogrammen auf, und ihre Geschichte wurde auch international von Zeitungen, Nachrichtenagenturen und Internetseiten aufgegriffen. Über seinen Anwalt forderte das Paar 1 Million Euro Schmerzensgeld von Costa Crociere. Die Frau behauptete, im fünften Monat schwanger gewesen zu sein, als sie die Kreuzfahrt angetreten habe, und dass sie ihr Baby wenige Tage, nachdem das Schiff vor der Insel Giglio auf Grund gelaufen war, verloren habe.

    „Striscia la Notizia“ hat die Behauptungen gegenrecherchiert und herausgefunden, dass die Geschichte erfunden war: Das Paar arbeitete mit falschen Identitäten, und keiner von beiden befand sich zum Zeitpunkt des Unglücks an Bord der „Costa Concordia“.




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