Costa Concordia: Schweröl konnte komplett abgepumpt werden – Keine Gefahr einer Umweltkatastrophe


    Die von vielen Menschen gesehene Umweltkatastrophe durch Schweröl nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffs „Costa Concordia“ konnte abgewendet werden. Die Bergungsfirma Smit hat das komplette Schweröl aus dem Wrack der Costa Concordia das vor der toskanischen Insel Giglio liegt komplett bergen können. Zur Zeit der Havarie waren etwa 2400 Kubikmeter Schweröl auf verschiede Tanks im Schiff verteilt. Bei der Bergung des Treibstoffs sind keine Spuren im Meer gefunden worden, dies wurde kontinuierlich geprüft.

    Costa Concordia / © Costa Kreuzfahrten


    Costa Concordia / © Costa Kreuzfahrten

    Der erste große Schritt zur Bergung der Costa Concordia nach dem Unglück am 13.Januar 2012 ist also beendet, nun wird es langsam aber sicher an die Bergung des kompletten Wracks gehen. Hier ist man sich noch nicht schlüssig ob das Schiff im Gesamten geborgen wird oder in mehrere Teile zerkleinert werden muss. Feststeht nur das es komplett entfernt wird.



    Bisher wurden 25 Leichen geborgen, noch immer werden seit der Havarie 7 Menschen vermisst. Der Kapitän, Francesco Schettino steht noch unter Hausarrest und ist der ersten Verhandlung ferngeblieben aus Angst vor Übergriffen. Gegen den Kapitän wird wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Schiffsbruch und vorzeitigem Verlassen des Schiffs ermittelt.

    Über Costa Concordia

    Die Costa Concorda wurde 2006 gebaut und in Dienst gestellt. Das Schiff hat eine Passagierkapazität von 3700 Personen die von 1.110 Besatzungsmitgliedern betreut werden. Das Kreuzfahrtschiff ist 14 Decks hoch und 290 Meter lang bei einer Tonnage von 114.147 BRZ und gehört zur Costa Kreuzfahrten Concordia-Klasse.

    Am 13.Januar 2012 ist die Costa Concordia mit einem Felsen kollidiert und nahezu komplett gesunken vor der Hafeneinfahrt der Insel Giglio in der Toskana. Mehrere Menschen wurden verletzt, 25 Menschen starben, weitere 7 Passagiere werden noch vermisst.




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