Costa Kreuzfahrten zahlt zwei deutschen Überlebenden Schadensersatz für Concordia-Unglück


    Die Reederei Costa Kreuzfahrten wurde von zwei deutschen Überlebenden des Costa Concordia Unglücks auf Schadensersatz verklagt. Noch bevor es zu einer Verhandlung kam, haben sich die beiden Passagiere mit der Reederei in einem Gütetermin geeinigt. Über die Höhe der Schadensersatzzahlung wurde stillschweigen vereinbart. Costa Kreuzfahrten bot nach dem Costa Concordia Unglück jedem Passagier 11.000 Euro Schadensersatz neben der Rückzahlung des Reisepreises an. Daher dürfte der Schadensersatz deutlich darüber liegen.

    Costa Concordia auf ihrer letzten Fahrt

    Costa Concordia auf ihrer letzten Fahrt



    Am 13. Januar 2012 war die Costa Concordia auf einer Mittelmeer-Route unterwegs. Der Kapitän Francesco Schettino wollte vermeintlich eine Verbeugung vor Giglio vornehmen für einen ortsansässigen Freund. Das Manöver misslang, die Costa Concordia ist gegen einen Felsen gefahren und hat sich die Seite über mehrere Meter aufgerissen. Der Wind hat das Kreuzfahrtschiff vor den Hafen von Giglio gedrückt, wo sie letztlich kenterte und zum Teil gesunken ist. Bei dem



    Die Evakuierung wurde viel zu spät eingeleitet, bei dem Unglück sind 32 Menschen gestorben, davon 12 deutsche Passagiere. Von den 32 Opfern sind 2 Person noch immer nicht gefunden worden. Nach der Aufrichtung soll weiterhin nach den Leichen gesucht werden.

    Mittlerweile wurden einige Mitarbeiter von Costa Kreuzfahrten bereits zu verschiedenen Gefängnisstrafen verurteil worden, darunter auch verantwortliche aus der Zentrale in Genua. Der Prozess gegen den Kapitän Francesco Schettino geht indes weiter.

    Die Costa Concordia lag noch bis zu diesem Sommer vor der kleinen toskanischen Insel Giglio. Mittlerweile ist sie in Genua-Voltri angekommen und soll dort verschrottet werden.




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