Kreuzfahrt-Reedereien reagieren auf Terror in Paris


    Nach den schrecklichen Ereignissen am gestrigen Freitag in Paris reagieren die ersten Reedereien

    Costa Kreuzfahrten hat mit der Costa Favolosa regelmäßig die französische Stadt Marseille im Routenplan, auch heute soll das Kreuzfahrtschiff dort anlegen und bis 18:00 Uhr an der Pier bleiben. Costa hat sich allerdings dazu entschieden, lediglich die Ein- und Ausschiffung vorzunehmen für jene Passagiere die ab/bis Marseille reisen.



    Alle Anderen Passagiere werden nicht von Bord gehen, dass Schiff wird nach dem kleinen Passagierwechsel direkt zurück auf See fahren. Costa bietet mitunter in verschiedenen Häfen im Mittelmeer das Ein- und Aussteigen und nicht wie andere Reedereien nur einen Ein- und Ausschiffungshafen.

    Update: Costa hat sich nun doch umentschieden und bleibt in Marseille, die Gäste können von Bord gehen, wenn sie das möchten.

    Costa Favolosa / © Inselvideo

    Costa Favolosa / © Inselvideo



    MSC Kreuzfahrten ist heutet mit der MSC Fantasia ebenso in Marseille von 10:00 bis 18:00 Uhr, ob hier die Passagiere zu Landgängen das Schiff verlassen, entzieht sich unserer Kenntnis.

    Royal Caribbean und Celebrity Cruises haben auf Facebook ihre Vertriebstätigkeiten zurückgezogen. Es sollte eine Abverkaufsaktion starten, aus Solidarität mit den Opfern habe man sich dazu entschlossen die Aktion nicht in dem Ausmaß zu bewerben wie es geplant war.

     

    Eigentlich wollten wir heute morgen ein 48-Stunden-Special hier bewerben. Das lassen wir angesichts der tragischen Ereignisse von Paris nun besser. Es gibt Wichtigeres. #NousSommesUnis

    Posted by Royal Caribbean International on Freitag, 13. November 2015

     

    Eigentlich wollten wir heute morgen ein 48-Stunden-Special hier bewerben. Das lassen wir angesichts der tragischen Ereignisse von Paris nun besser. Es gibt Wichtigeres. #NousSommesUnis

    Posted by Celebrity Cruises (Deutsch) on Freitag, 13. November 2015

     

    In Frankreich wurden indes die Grenzen geschlossen und das Militär mobilisiert. Wie sich das nun auf die verschiedenen Kreuzfahrtanläufe in Le Havre und Marseille auswirkt, wird man in den nächsten Tagen sehen.

    AIDA Cruises ist bekanntlich die erste Reederei die ganzjährig die Metropolenroute ab Hamburg fährt und wöchentlich den Hafen von Le Havre anfährt. Von dort aus starten die meisten Passagiere auf Landausflüge nach Paris. Das mitunter zweifelsfrei seit den Anschlägen in Januar und nun am 13. November 2015 nicht als sicheres touristisches Ziel eingeordnet werden kann. Ich gehe zumindest davon aus, dass man hier ganz akribisch die Lage im Auge behält und hier und da auch Ausflüge ausfallen lassen wird, so wie es in anderen Destinationen auch schon der Fall war.

    In Le Havre befindet sich heute die Caribbean Princess von Princess Cruises, welche Vorkehrungen Princess getroffen hat sind uns nicht bekannt. Man darf allerdings davon ausgehen, dass keine Ausflüge in Richtung Paris stattgefunden haben oder stattfinden werden.



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