Seenotretter aus Travemünde retten Segelyacht vor dem sinken


    Die Seenotretter der freiwilligen Station Travemünde haben eine Segelyacht kurz vor dem sinken noch Retten können. Die Segelyacht befand sich gestern bei Niendorf als der Notruf abgesetzt wurde.



    Werner Knutze - Seenotretter in Langballig

    Werner Knutze – Seenotretter in Langballig



    Nach einem Wassereinbruch hatte das Ehepaar an Bord der zehn Meter langen Yacht „Elli Pet“ kurz nach 19 Uhr über Handy die DGzRS alarmiert. Nachdem an Bord die Lenzpumpe versagt, fiel durch das steigende Wasser in der Yacht die Maschine aus. Unter Segeln versuchten die beiden nun, den rettenden Hafen zu erreichen. Die Seenotleitung in Bremen alarmierte sofort nach dem Notruf die Seenotretter der DGzRS in Travemünde. Da die Freiwilligen sich um 19 Uhr an diesem Abend zur medizini­schen Schulung an der Station getroffen hatten, besetzten sie sofort das Seenotret­tungsboot HANS INGWERSEN und liefen aus.

    „Keine zehn Minuten mehr, dann wäre die Yacht auf Tiefe gegangen“, so schilderte Vormann Horst-Dieter Eder die Situation, in der sie die havarierte Yacht knapp zwanzig Minuten später antrafen. Die Seenotretter nahmen die „Elli Pet“ längsseits, verzichteten jedoch auf eine Übernahme von Ehepaar und Bord-Hündchen, da der nicht mehr weit entfernte Yachthafen Niendorf in kürzester Zeit sicher erreicht wurde. Die Seenotretter unterstützten die Segler noch so lange mit ihren mobilen Lenz­pumpen, bis die Segelyacht bei einer Niendorfer Werft aus dem Wasser gehoben werden konnte.

    Wie sich herausstellte, hatte die Segelyacht den Propeller verloren, und über die Wellenanlage war das Wasser ins Boot eingedrungen.



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