Seenotretter mit viel Arbeit am letzten Wochenende


    Die Seenotretter haben am letzten Wochenende rund 45 Menschen aus kritischen Situationen befreit. Leider verunglückten zwei Angler tödlich bei Grömitz.



    Vom Seenotkreuzer BERLIN/Station Laboe wurde ein manövrierunfähiger Angelkutter mit 17 Personen an Bord aus dem Schifffahrtsweg der Kieler Förde geschleppt. Bildquelle: DGzRS

    Vom Seenotkreuzer BERLIN/Station Laboe wurde ein manövrierunfähiger Angelkutter mit 17 Personen an Bord aus dem Schifffahrtsweg der Kieler Förde geschleppt. Bildquelle: DGzRS



    Bei rund 21 Einsätzen haben die Einsatzkräfte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Nord- und Ostsee am letzten Wochenenden 45 Menschen retten müssen. Schwerpunkt aller Einsätze war die Ostsee mit böigen Winden mit sechs bis sieben Beaufort (bis zu 61 km/h). Für zwei Angler in der Nähe von Grömitz kam die Rettung durch die Seenotretter aber zu spät. Sie kamen vermutlich durch die Kenterung ihres Bootes ums Leben. Trotz der Suche mit zahlreichen Fahrzeugen und Hubschraubern konnte denn Männer nicht mehr geholfen werden.

    Zwei Seemeilen vor Warnemünde mussten die Seenotretter am Sonntag (2. Juni) einer Segelyacht zu Hilfe kommen. Sie verlor ihren Propeller und musste bei bis zu zwei Meter Seegang Notankern. Der Seenotkreuzer Arkona kam ihr aber nur und eine Viertelstunde nach Alarmierung zu Hilfe. An Bord der Segelyacht befanden sich sieben Personen, von denen niemand verletzt wurde.

    n der Kieler Förde geriet ein Angelkutter mit 17 Personen an Bord ebenfalls am Sonntag in eine gefährliche Lage, als im vielbefahrenen Fahrwasser die Maschine ausfiel und nicht wieder in Betrieb genommen werden konnte. Der Seenotkreuzer BERLIN war in kürzester Zeit zur Stelle und nahm das Fahrzeug in Schlepp. Um den Kutter durch die schmale Zufahrt des Möltenorter Hafens zu bugsieren, ließen die Seenotretter das Tochterboot zu Wasser und baten die freiwilligen Kollegen der Station Schilksee mit dem Seenotrettungsboot WALTER ROSE um Unterstützung. Den beiden wendigen Rettungseinheiten gelang es, den Kutter sicher an die Pier zu bringen.



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