MS Georg Büchner: Erster Bericht vom Meeresamt Gdynia zum Untergang


    Das Meeresamt in Gdynia hat jetzt einen ersten Bericht zur „Georg Büchner“ veröffentlicht. In diesem Bericht hat nun das Meeresamt die genaue Lage der „Georg Büchner“ bestimmt und dazu erste hydrografische Untersuchung veröffentlicht. Die „Georg Büchner“ liegt auf der Steuerbord-Seite rund 17,5 Meter unter der Wasseroberfläche. Weiter treiben einzelne Leinen des Wracks im Wasser, das Abschleppseil reicht laut dem Meeresamt bis an die Wasseroberfläche. Weiter gilt auch das vom Meeresamt Gdynia ausgesprochene Verbot für den Schiffsverkehr 500 Meter rund um die Unglücksstelle. Dieses Verbot gilt für alle Schiffe, so das Meeresamt in seinem Bericht. Über eine Unglücksursache für das Sinken der „Georg Büchner“ macht das Meeresamt keine Angaben.



    Lage der "Georg Büchner" am Meeresboden - Bildquelle: Meeresamt Gdynia



    Lage der "Georg Büchner" am Meeresboden - Bildquelle: Meeresamt Gdynia

    Auch suchen die polnischen Behörden weiter nach dem Eigentümer des Schiffes. Bislang waren die Behörden in Polen davon ausgegangen, dass die „Georg Büchner“ der Firma Argent Venturas Limite mit Sitz auf den Seychellen gehört. Diese hatte das Schiff vom Insolvenzverwalter Dr. Tobias Schulze gekauft. Nun sind den Behörden aber erst Zweifel über die Existenz der Firma gekommen. Für die Bergung des Wracks ist die Identität des Eigners sehr wichtig, zahlt doch dieser die Bergung des Wracks vom Boden der Ostsee. Wenn die polnischen Behörden den Eigentümer nicht finden, können Sie eine Firma mit der Bergung der „Georg Büchner“ beauftragen und die Bergung dem Eigner in Rechnung stellen.



    4 Kommentare

    1. Burkhardt-Norbert Diedrich sagt:

      „Verbot für den Schiffsverkehr 500 Meter rund um die Unglücksstelle“

      Habe heute zufällig bei Marinetraffic.de einen Frachter beobachtet, der gerade mal 100m dran vorbei ist: MTM HAMBURG.

    2. rolf sagt:

      Die MTM HAMBURG ist aber ein Tanker und kein Frachter. Bitte sich mal etwas besser zu infomieren, bevor man etwas postet.

      • Burkhardt-Norbert Diedrich sagt:

        Rolf, danke für diese Korrektur. Mit deinem ersten Satz hast natürlich vollkommen recht. Der Nachsatz ist dagegen vollkommen überflüssig und ruft bei mir irgendwie mehr den Mittelfinger auf’s Programm als eine ehrlich gemeinte Entschuldigung.

        Wenn es denn zu einer Fehlinterpretation oder -analyse geführt hätte, würde ich das ja noch verstehen. Aber bei diesem Sachverhalt hätte doch ein einfacher Hinweis ausgereicht. Da muss man nicht den Besserwisser raushängen lassen.

        Zum Glück bin ich anders, und weise nicht mit einer überheblichen Art auf deine mangelnde Grammatikkenntisse hin, die ein Lesen deines Postings erschweren. Nein, da bin ich ganz anders ;-)

    3. Burkhardt-Norbert Diedrich sagt:

      Und schon wieder ist ein Frachter („OSTEREMS“) quasi direkt über die Unglücksstelle gefahren. Laut „Marinetraffic.de“ sollen es nicht einmal 50m Abstand gewesen sein.

      Wird sowas eigentlich vor Ort überwacht? Oder können das auch Fehler bei der Anzeige auf der Webseite sein?

      Ich schaue nur sporadisch mal auf die Seite und finde innerhalb einer Woche zwei Zonen-Verletzungen. Da stellt sich ja bald nicht mehr die Frage, ob an der Stelle etwas passiert, sondern wann.

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