Gürtelschnalle im Koffer löst Polizeieinsatz in Kiel bei MSC Musica & Mein Schiff 4 aus


    Bis eben (19:30 Uhr) lief ein Großeinsatz der Polizei am Kieler Ostsseekai, dass meldet Frank Behling von den Kieler Nachrichten.

    Aktuell liegen die Mein Schiff 4 von TUI Cruises und die MSC Musica vom MSC Kreuzfahrten in Kiel am Ostseekai. Eigentlich sollten die Schiffe bereits ausgelaufen sein. Die Polizei hatte nach einem Fund die Einschiffung komplett eingestellt und das Terminal evakuiert. Es sein ein gefährlicher Gegenstand beim routinemäßigen Durchleuchten der Koffer gefunden worden.



    Vor Ort seien mehrere Streifenwagen die das Gebäude komplett umstellt haben. An Bord der beiden Kreuzfahrtschiffe sind in Summe rund 5500 Passagiere. Die Schiffe dürfen derzeit wohl nicht auslaufen bis der Einsatz abgeschlossen ist.

    Laut Kieler Nachrichten sollte es sich um eine Handgranate handeln die gefunden wurde in einem Gepäckstück. Laut deren erster Meldung war das auch richtig, der Kampfmittelräumdienst war vor Ort und hatet das Gepäckstück welches für die MSC Musica bestimmt ist geprüft. Es sollte eine Handgranaten-Attrappe in dem Koffer sein, die sich später als Gürtelschnalle herausstellte die im Scanner aussah wie eine Granate.

    Das Auslaufen der Schiffe wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Die MSC Musica sollte bereits um 18 Uhr den Hafen verlassen, die Mein Schiff 4 um 19 Uhr. Nach dem der Kampfmittel-Räumdienst Entwarnung gab um 19:30 Uhr wurde mit der Einschiffung der beiden Schiffen wieder begonnen. Wenn diese abgeschlossen ist, werden die Schiffe den Hafen verlassen.

    UPDATE 20:00 Uhr:

    Es handelte sich nicht um eine Granate, die Kieler Nachrichten korrigierten sich um vermeldeten nun:

    Nach KN-Informationen war darunter eine Gürtelschnalle, die auf dem Röntgenbild die Form einer Granate abgab.

    Cruise Terminal Ostseekai - Kieler Hafen - © T.Lühr

    Cruise Terminal Ostseekai – Kieler Hafen – © T.Lühr



    MSC Musica Erstanlauf in Kiel / © Port of Kiel

    MSC Musica Erstanlauf in Kiel / © Port of Kiel

    Mein Schiff 4 in Kiel

    Mein Schiff 4 in Kiel



    4 Kommentare

    1. Hst sagt:

      Sowas kann vorkommen. Zum Glück ist nichts passiert. Es ist jedenfalls besser einmal zu viel Alarm zu geben als einmal zu wenig. Bei den Ereignissen der vergangenen Wochen sollte man immer vom schlimmsten ausgehen.

      • Pascal sagt:

        Absolut. Da bin ich deiner Meinung.

      • ibinneddeppad sagt:

        Ich sehe das etwas anders. Wenn ein Sicherheitsbeamter eine Handgranate nicht von einer Gürtelschnalle unterscheiden kann, ist das eher ein Armutszeugnis. Warum muss man die Schiffe deshalb aufhalten? Den Koffer aussortieren, Entschärfungsdienst und es geht weiter.
        Oder man fragt den Besitzer, was das für ein Gegenstand sein soll, normalerweise hat der den Koffer ja gepackt.

        • Pascal sagt:

          Macht natürlich Sinn erstmal das Einchecken fortzuführen, die Schiffe fahren zu lassen und dann zu überlegen was dass denn in dem Koffer letztlich war, oder wie meinst Du das?

          Die Schiffe sind nicht gefahren weil das Terminal evakuiert wurde und damit eingehend das Einchecken abgebrochen wurde. Und ich weiss ja nicht ob Du Dir schonmal so einen Kofferscanner angesehen hast, ich finde dass schon beachtlich da überhaupt was zu erkennen und Vorsicht ist am Ende schon immer besser gewesen als Nachsicht.

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