Triest baut Hafen für 132 Millionen Euro aus und will von Venedig-Verbot profitieren


    Der Hafen von Triest wird für 132 Millionen Euro umgebaut. Maßgeblich soll der Hafen für die großen Kreuzfahrtschiffe attraktiver werden die nicht mehr nach Venedig fahren dürfen. Triest rechnet sich durchaus große Chancen aus, der Ausweichhafen für Venedig sein zu können. So wird das Kreuzfahrtterminal „Molo Bersaglieri“ verlängert und die Mole VII erweitert. Zudem soll eine 125.000 Quadratmeter große Plattform errichtet werden.

    Im letzten Jahr stieg Triest zum größten Hafen Italiens auf mit einem Gesamtvolumen von 56 Millionen Tonnen die umgeschlagen wurden. Damit konnte Triest sich um 15% verbessern und Genua überholen.



    MS Eurropa in Triest / © Hapag-Lloyd Cruises

    MS Eurropa in Triest / © Hapag-Lloyd Cruises



    Seit dem Jahr 2010 hat sich das Warenvolumen in Triest um 63 Prozent erhöht. Maßgeblich verantwortlich dafür ist mit 41,3 Millionen Tonnen der Umschlag und Handel mit Ölprodukten.

    Allein Costa Kreuzfahrten will bis 2015 die Kreuzfahrtpassagiere von aktuell 80.000 Personen im Jahr auf 130.000 Personen im Jahr erhöhen. Das kündigte Costa Crociere Chef Michael Thamm vor kurzem an.

    In Venedig dürfen nunmehr nur noch kleine Kreuzfahrtschiffe festmachen, das bedeutet das die ganzen großen Kreuzfahrtschiffe von Costa Kreuzfahrten, MSC Kreuzfahrten, Royal Caribbean und vielen weiteren Reedereien eine neue Anlaufstelle brauchen. Das könnte in Zukunft Triest sein.

    Costa beschreibt den Hafen so:
    Die Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt: die Kathedrale von San Giusto und der mittelalterliche Gebäudekomplex, der sie umgibt, Schloss Miramare und das habsburgische Flair der Piazza Italia. Nur eine Stunde mit dem Bus entfernt liegt die elegante und faszinierende Stadt Aquileia, die besonders für ihre Mosaike bekannt ist. In Postumia besichtigen wir die berühmten Höhlen mit ihrem weitverzweigten System von Gängen und Tunneln, die sich über 20 km in den Fels gefressen haben.




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