Welthafenkonferenz in Hamburg


    Anlässlich der Welthafenkonferenz in Hamburg sprach Michael Ungerer, Präsident AIDA Cruises und Vorsitzender des Kreuzfahrtverbandes CLIA, am 4. Juni 2015 vor Vertretern aus den wichtigsten Hafenstädten der Welt.

    Ungerer ging in seiner Rede auf die Entwicklung der Kreuzfahrt auf dem deutschen Markt ein und sprach über ökonomische Effekte dieser zunehmend an Bedeutung gewinnenden Industrie. Dabei ging er insbesondere auf den Hamburger Hafen ein, der sich zu einer der führenden Kreuzfahrtdestinationen in Nordeuropa entwickelt hat. Gleichzeitig stellte Ungerer dar, welche Möglichkeiten und Herausforderungen mit dem Wachstum der Kreuzfahrtbranche verknüpft sind.



    Michael Ungerer / © AIDA Cruises

    Michael Ungerer / © AIDA Cruises



    „Kreuzfahrturlaub liegt voll im Trend. Zwischen 2014 und 2017 wird die Kapazität deutscher Kreuzfahrtreedereien um 42,9 % steigen. Bis 2016 wollen wir die 2-Millionen-Marke erreichen, und eine weitere Million Gäste könnte bereits in den nächsten 3 bis 4 Jahren dazu kommen“, erklärte Ungerer. Dies sei aber nur zu schaffen, wenn alle Verantwortlichen bereits heute anfangen, darüber nachzudenken, welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind. „Die bestehende Infrastruktur des Jahres 2015 wird dafür nicht ausreichen“, betonte Ungerer.

    Ein weiteres zentrales Thema in der Zusammenarbeit zwischen Reedereien und Häfen ist die stetige Verbesserung der Umweltbilanz.

    „Nachhaltiges Wirtschaften und der konsequente Schutz der Umwelt sind der Garant dafür, dass wir auch in Zukunft erfolgreich Kreuzfahrten anbieten können“, so Ungerer.

    Insgesamt wird AIDA Cruises bis 2016 rund 100 Millionen Euro in den Umwelt- und Klimaschutz investiert haben und damit neue Technologien wie ein umfassendes Filtersystem, Landstromanschluss und LNG Betrieb auf den Weg bringen. Mit dem bisher weltweit einmaligen Pilotprojekt für die Energieversorgung von Kreuzfahrtschiffen mittels LNG während der Liegezeiten hatte AIDA Cruises zusammen mit Becker Marine Systems am 30. Mai 2015 ein neues, zukunftsweisendes Kapitel für den Umweltschutz im Hamburger Hafen aufgeschlagen.



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