Homosexuelle auf der Nieuw Amsterdam wurden auf ihrer „Gay-Cruise“ in Casablanca abgewiesen

Das Kreuzfahrtschiff „Nieuw Amsterdam“ der Holland America Line Reederei war auf Gay Cruise für den Veranstalter RSVP Vacations aus den USA. Erstmals sollte auf einer Kreuzfahrt für Homosexuelle ein Hafen in den arabischen Ländern angefahren werden. Geplant waren Marktbesuche und natürlich ein Besuch der Hassan II Moschee in Casablanca.

Nieuw Amsterdam / © Holland America Line Nieuw Amsterdam / © Holland America Line


Die Behörden in Casablanca verwehrte allerdings den Homosexuellen das Einreisen. Die 1600 Passagiere mussten sodann vorlieb nehmen mit dem Hafen in Malaga – Südspanien. In Marokko sei Homosexualität strafbar – es werden Haftstrafen von sechs Monaten bis drei Jahre ausgerufen wer in der Öffentlichkeit seine Homosexualität auslebt.


Der Vorfall war von spanischen Medien verbreitet worden, die marokkanische Regierung hat sich indes dazu natürlich nicht geäußert.



Über den Verfasser
Pascal
Gründer von Schiffe und Kreuzfahrten. Befasst sich nahezu rund um die Uhr mit Kreuzfahrten und der Pflege des Portals.AIDAsol, AIDAdiva, AIDAmar, AIDAstella, AIDAvita, AIDAbella, AIDAcara, AIDAprima, AIDAluna, AIDAblu, Mein Schiff 1, Mein Schiff 2, Mein Schiff 3, Mein Schiff 4, MS Europa, Queen Mary 2, Queen Elizabeth, MS Delphin, Princess Daphne, MS Berlin, MS Astor, MS Astoria, MS Hamburg, MS Artania, MS Albatros, MS Deutschland, MS Ocean Majesty, Color Fantasy, Costa neoRomantica, Costa Fascinosa, Costa Diadema, MSC Divina, MSC Splendida, MSC Preziosa, MSC Lirica, Disney Fantasy, Norwegian Breakaway, Norwegian Getaway, Norwegian Epic, Norwegian Escape, Celebrity Silhouette, Celebrity Reflection, Harmony of the Seas, Liberty of the Seas, Ovation of the Seas, Quantum of the Seas, Independence of the Seas, A-Rosa Silva, MS Ariana, Celestyal Nefeli und weitere Schiffe.

2 Kommentare gepostet

  1. Die Reederei hatte zu keinem Zeitpunkt eine Genehmigung der marokkanischen Behörden vorliegen. Es war von vornherein abzusehen, daß diese Genehmigung aus verschiedenen Gründen auch nie erteilt werden würde.
    Die Reederei hat also ganz bewußt nahezu 1 Jahr lang mit falschen Informationen geworben und tut jetzt so, als sei das Verbot völlig überraschend gekommen. Oder die Amis waren so unprofessionell, weltfremd, strohdumm und naiv zu glauben, sie würden in letzter Minute doch noch eine Genehmigung bekommen. Alle (westliche) Welt schreit auf und sagt:
    die armen Schwulen, die arme Reederei, die bösen Marokkaner………
    So wird die Öffentlichkeit manipuliert.

    • Nun ja, jeder der sich ein wenig informiert weiss das es in Marokko eben so ist. Aber hier sollten wir bitte nicht Reederei mit Veranstalter gleichsetzen da die Reederei mit dieser Cruise nichts zu tun hatte da der Veranstalter das Ganze auf der Fahne hatte.

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