
AIDA: Neue Weltenbummler-Reise Afrika ab Warnemünde
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AIDA Cruises hat die Silvesterkreuzfahrten mit AIDAperla und AIDAmar abgesagt!
Eigentlich sollte AIDAperla morgen auf ihre Silvesterkreuzfahrt aufbrechen, AIDAmar am Sonntag. Diese beiden Kreuzfahrten mussten heute Nachmittag spontan abgesagt werden. Die Absagen erfolgte nun aufgrund IT-technischen Einschränkungen vorgenommen worden.
Die Gäste sollen nun den gesamten Reisepreis von AIDA Cruises zurückerstattet bekommen, eine Kontaktaufnahme sei aktuell weder telefonisch noch per Mail möglich, sobald die Möglichkeit wieder besteht, wolle sich AIDA mit den Gästen in Verbindung setzen. Auch dieser Umstand ist den Einschränkungen der IT zuzuordnen.
Neben der Rückerstattung des Preises gibt es für die gebuchten Gäste auch eine großzügige Kompensation.
Absage von AIDA an die Gäste
Lieber Gast,
wir sind derzeit von IT-technischen Einschränkungen betroffen. Leider sind wir aktuell für unsere Kunden telefonisch und per E-Mail nicht zu erreichen. Davon betroffen ist insbesondere auch die notwendige Kommunikation zu anreisenden Gästen zur AIDAperla am 26.12.2020 (z.B. das MyAIDA-Portal).
Daher müssen wir Sie leider darüber informieren, dass die für den 26.12.2020 geplante Anreise zur AIDAperla nicht möglich ist. Wir bedauern sehr, dass wir die Reise daher absagen müssen.
Ihnen wir der vollständige Reisepreis selbstverständlich zurückerstattet. Zudem erhalten Sie für eine zukünftige Reise einen Gutschein* in Höhe des Kreuzfahrtanteils der abgesagten Reise.
Sobald es technisch wieder möglich ist, werden wir uns mit Ihnen schnellstmöglich in Verbindung setzen.
Herzliche Grüße
Ihre AIDA Crew
*Ausgenommen hiervon sind PEP-Reisen.
Buchung und Beratung auch an Wochenenden, Feiertagen und auch dann, wenn die meisten anderen bereits im Feierabend sind!
AIDA Kreuzfahrten

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6 Kommentare zu „AIDA Cruises sagt Silvesterreisen mit AIDAperla und AIDAmar ab!“
Hallo Pascal,
„Die Absagen erfolgte nun aufgrund IT-technischen Einschränkungen vorgenommen worden.“
Etwas verwirrend geschrieben, aber inhaltlich verstanden . Es gibt Gerüchte über einen Hackerangriff,
ist dazu näheres bekannt?
Viele Grüße
Ich sage mal so, 1 und 1 waren noch nie 15.
Es sollen auch weitere Anbieter des Mutterkonzerns betroffen sein. Zur Carnival Unternehmensgruppe gehören nicht nur Costa und AIDA sondern auch Princess, Carnival, Holland Amerika, etc.
Gibts da schon Infos? In anderen Quellen ist aktuell die Rede davon, das MyCosta ebenfalls nicht mehr für Logins zur Verfügung steht.
Der Costa Login geht gerade wohl nicht, da scheint auch was im Busch zu sein, bei den anderen Brands hab ich noch nichts gehört.
Die Problematik ist mehrschichtig.
Sehr viele Unternehmen haben in der letzten Jahrzehnten darauf gesetzt, mit Verwaltung und Organisation von Aufträgen stärker auf Computersysteme statt auf Mitarbeiter zu setzen. Am meisten läßt sich betriebswirtschaftlich natürlich einsparen, wenn der Kunde über Online-Plattformen immer mehr an Arbeit selbst übernimmt. Die Einsicht, dass man einen Teil der eingesparten Lohnkosten durch deutlich höher bezahlte Spezialisten zur tagtäglichen Sicherung dieser Systeme gegen nun leichter zu bewerkstelligende Angriffe auf das Betriebsgeschehen von außen aufwenden sollte, kam oft erst schleppend, solange gelegentlich erfolgreiche Angriffe betriebswirtschaftlich eher als vernachlässigbar eingestuft wurden.
Aktuell ist die Situation aber von einer anderen Dimension, die Angriffe auf die IT Struktur könnten ohnehin schon wirtschaftlich stark angeschlagene Unternehmen ihrem wirtschaftlichen Kollaps näherbringen. Gerade für AIDA ist die aktuelle Situation wohl das schlimmstmögliche Szenario, es geht ja nicht nur um zwei abgesagte Fahrten, sondern auch um das Vertrauen und Buchungsverhalten verärgerter oder verunsicherter Kunden in der Folge.
Dass nun dieser Hackerangriff ( wovon man nach allen bekannten Nachrichten ja ziemlich sicher ausgehen kann) auf AIDA gerade jetzt kam, hängt möglicherweise mit dem Irrglauben der Angreifer zusammen, jetzt im Sinne des Lockdowns gegen die vermeintlichen Lockdown-Brecher „politisch korrekt“ zu handeln und auf die „klammheimliche Freude“ der angeblichen Mehrheit der Bevölkerung zu setzen (wobei letzteres ja anscheinend in den Kommentaren tatsächlich eingetreten ist).
Dass die Hauptbetroffenen aber nicht „die da oben“, sondern die vielen Arbeitskräfte auf den Schiffen sind, wird dabei gerne übersehen.
Diesen Mitarbeitern vor Ort nützt auch die Frage wenig, ob COSTA/AIDA es den Angreifern zu leicht gemacht hat oder ob der Angriff von besonders hoher Kompetenz der Angreifer in der Umgehung aller Sicherungssysteme zeugte. Vermutlich wird man dies nie wirklich in die Öffentlichkeit kommunzieren. Vermutlich ebensowenig , ob die auf den Kanaren noch fahrende Konkurrenten bisher nicht angegriffen oder Angriffe erfolgreicher abwenden konnten.
Ein differenziertes Kommentar. Danke! Du bist mein Lieblingskommentator hier. AIDA wird sich dazu in den nächsten 48 Stunden äußern.