AIDA Cruises trommelt die Crew für einen Neustart zusammen!

AIDA Cruises trommelt die Crew für einen Neustart zusammen!

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AIDA Cruises bereitet den Neustart vor. Das hatten wir die Tage schon berichtet, mit dem Schreiben vom AIDA President Felix Eichhorn an seine Mitarbeiter. Nun ist es soweit, dass die Crew der Schiffe angeschrieben wurde. In Kürze wird AIDA anfangen die Crew für den Neustart zu aktivieren. Das heisst nun aber nicht dass es in wenigen Tagen losgeht, eher noch in Wochen. 

Wie uns mitgeteilt wurde, ging heute erneut ein Schreiben raus an die Crewmitglieder. In dem Schreiben wurden sie darüber informiert, das AIDA Cruises mit Hochdruck am Neustart arbeitet und nun die Crew aktivieren will für die Schiffe die in Kürze wieder eingesetzt werden sollen. Die Mitarbeiter der Personalabteilung werden sich mit den Crewmitgliedern in Verbindung setzen bezüglich ihrer Einsätze. Die Informationen im Detail finden die AIDA Crewmitglieder im AIDA Crewportal in den nächsten Tagen. 

Wie eingangs erwähnt dauert ein solcher Prozess aber auch seine Zeit. Es ist gut möglich, dass die Crew für den Neustart erst noch einmal in Quarantäne gehen muss, allein das dauert schon vierzehn Tage. Dann müssen die Schiffe hergerichtet werden, neue Prozesse gelernt und umgesetzt werden. 

Aber das Zeichen ist klar und deutlich und vor allem ist es gut und wichtig, dass es langsam aber sicher wieder losgehen wird, auch für die Rostocker Kussmundschiffe. 

Auf dem Fluss sind nun bereits einige Reedereien wieder gestartet, das scheint erstmal zu funktionieren. Am heutigen Abend ist mit der Fridtjof Nansen, das erste Hochseeschiff wieder in See gestochen. Hurtigruten bietet hier Reisen ab und bis Hamburg in Richtung Norwegen an, erstmal allerdings auch noch ohne Landgänge.

24 Kommentare zu „AIDA Cruises trommelt die Crew für einen Neustart zusammen!“

  1. Ihr scheint zwar eine Interne Quelle zu haben, Stichwort Crewportal, aber was hier im Bericht leider fehlt ist etwas mehr Tiefe. Denn der Prozess ist nicht nur mit Personalabteilung nimmt mit Crew Kontakt auf und Crew geht 14 Tage in Quarantäne und dann aufs Schiff getan. Viele Crewmitglieder wusste Monate lang nicht wie es weiter geht, haben inzwischen einen neuen Job, ich zum Beispiel und viele der Kollegen die ich kenne ebenfalls. Weitere würden mit den aktuellen Bedingungen überhaupt nicht an Bord gehen, grad die von den Deutschen so geforderten deutschsprachigen Mitarbeiter. Als Deutsche bin ich aufs Schiff gegangen, weil ich was von der Welt sehen wollte, gleichzeitig Arbeiten und Geld verdienen. Das war der Anreiz ferne Länder, exotische Strände, „immer gutes Wetter“, Menschen aus aller Welt Kennenlernen und da arbeiten wo andere ihren wohlverdienten, entspannten Jahresurlaub machen und die Menschen immer gut drauf sind.

    Was davon wird bleiben!?

    Nichts, unabsehbarer Zeit wird es wird keine fernen und exotischen Länder geben, die Crew wird die letzte sein die, wenn es überhaupt erlaubt sein wird, von Bord gehen darf und einen Landgang genießen kann. Die Zahl der Menschen an Bord muss gering gehalten werden, heißt die wenige vorhandene Crew wird Zusatz-schichten schrubben dürfen (zu ihren bereits mehr als langen Arbeitstagen) damit immer alles den Vorschriften, vor allem aber den Hygienischen Vorschriften entspricht und man ja Menschen leider immer kontrollieren muss ob sie die Hände desinfizieren, da das sonst ja nicht klappt.
    Die Gäste werden zum Teil mies drauf sein, wenn sie auf Regeln hingewiesen werden, keiner mag Regeln im Urlaub – das hat man bisher schon bei kleinen Dingen wie Hände desinfizieren am Restaurant, Zeiten einhalten bei behördlichen Ein und Ausreiseprozessen ect. ^

    Also meine reale Einschätzung ist, 1-2 Schiffe vielleicht, aber die komplette Flotte, das wird dauern, denn neue Mitarbeiter rekrutiert man nicht innerhalb von 2 Wochen.

    1. Pascal Wepner

      Niemand spricht akut von der gesamten Flotte und dass es Leute gibt die nicht arbeiten sondern urlauben wollen ist zweifelsfrei klar, die spricht man aber auch nicht an. Ich kenne hingegen sehr viel Crew die den Job liebt und das mit dem Reisen als Obolus sieht. Genua Jene werden am Start sein.

  2. Evelin Nachtwei

    Wann entscheidet Aida, ob die Kreuzfahrt an 1 8.2020 stattdindet oder nicht? Bach jetzigem Stand der Einreisebedingungen für UK, Grönland, Island und Irland wohl eher nicht. Ich finde die Hinhaltetaktik des Unternehmens nicht sehr kundenfreundlich, da man keine Planungssicherheit hat Immerhin hat der Kunde nicht nur die Reise nit dem Schiff gebucht, sodern daran hängen auch noch andere planungstechnische Dinge. Ich bin mit diesee vorgehensweise nicht einverstanden, sondern empfinde dies als sehr unverschämt.

    1. Das finde ich auch.
      Was ist mit der Reise Skandinavische Städte ab Warnemünde ab 1.8. 20.
      Keine Infos bis heute erhalten.
      Und die Restzahlung? Bezahlen oder nicht?

  3. AIDA Cruises wechselt in den kommenden 3 Wochen, die Europäische Crew von der AIDAluna aus, der aktuelle Kapitän Felix Rothe wird z.B. von Martin Rittig ersetzt.
    Aber natürlich werden die neuen Besatzungsmitgliedern erstmal in eine 2 Wöchige Quarantäne versetzt. Alle Balkon Kabinen auf Deck 9 wurden weitestgehend vorbereitet!!

  4. Claudia Panczak

    Ja, ich stimme voll und ganz zu. Bei MSC ist es nicht anders, hinhalte Taktik. Wollen am 5.1.21 eine Weltreise machen, i. M. überhaupt keine Nachricht. Ich will nicht 4Monate auf den Weltmeeren umher fahren ohne Landgänge. Ich bin gespannt was kommt, denn mit 2 bis 3 Tausend Passagieren ist eine Corona Epidemie vorprogrammiert…

    1. Pascal Wepner

      Wieso ist da eine Corona Epidemie vorprogrammiert? Das heisst Du lebst derzeit auf dem Mond oder wie machst Du das? Wenn ich so einen Schwachsinn immer lese frage ich mich ernsthaft wie die Menschen durch das Leben kommen.

      Zumal Januar 21 noch 7 Monate hin ist, bis dahin kann die Welt auch noch ausgestorben sein, insofern erstmal abwarten was noch kommt.

    2. Matthias Save

      Während Aida bisher relativ frühzeitig den Kunden mitgeteilt hat, ob ihre Reise abgesagt wird, spielen sie jetzt auf Zeit . Der Kunde ist in der Situation, seine Restzahlung überweisen zu müssen oder eine Eigenstonierung vornehmen zu müssen. Dabei ist das rechtlich eigentlich eindeutig: der Leistungsanbieter muß dem Kunden rechtzeitig kundtun, wenn die gebuchte Leistung nicht oder nur teilweise erbracht werden kann. Mitteilungen auf den letzten Drücker lassen eine Klage auf Schadenersatz zu,höhere Gewalt kann von den Redereien nicht in Anspruch genommen werden weil die Situation „Corona“hinlänglich bekannt ist, die Verzögerungstaktik aber nichts mit dem Virus zu tun hat. 50% des gesamten Reisepreises sind als Schadensersatzsumme üblich, es ist mir unbegreiflich wie ein derart angeschlagener Konzern diese Prozessrisiko eingehen kann. Unverantwortlich den Mitarbeitern gegenüber, drohen doch extrem hohe Kosten und damit der vollkommene wirtschaftliche Ruin des Unternehmens

      1. Pascal Wepner

        Du weisst heute schon was die Länder in 4 oder 8 Wochen entscheiden? Respekt. Biete deine Dienste gewerblich an, die Millionen sind Dir und deiner Glaskugel sicher.

  5. Ich finde es unverschämt, daß man uns mit der hinhaltetaktik die ganze Zeit hinhält. Habe eine Reise mit der Aidamar vom 26.08.-04.09.2020 gebucht und diese Reise mache ich nur, weil ich an Land möchte um mir Petersburg anzuschauen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß wir bis dahin an Land dürfen. Muss also immer noch warten ob überhaupt die Reise statt findet und kann dadurch keinen anderen Urlaub planen. In 14 Tagen müsste ich die Restzahlung eigentlich noch überweisen, obwohl wir nicht wissen ob wir die Reise antreten können durch Corona. Hoffe wir bekommen jetzt schnellstmöglich bescheid wie es nun weiter gehen soll.

    1. Pascal Wepner

      Niemand weiß was Ende August ist. Insofern verstehe ich das Theater nicht. Alle wären froh sie wüssten was dann ist, aber die Dynamik die gerade herrscht, lässt halt alle Optionen zu oder auch gar keine. Das wird man sehen. Und auch „normale“ Urlaube gibt es derzeit in der Form nicht wie man sie kennt. Es ist also nicht so, dass man wahnsinnig viele Alternativen hat.

    2. Die Einreise nach Russland ist Stand jetzt gar nicht möglich, es gibt Reisewarnungen und die Situation wird sich bis Ende August wohl nicht in dem Maße bessern, dass man unbeschwert nach St.Petersburg reisen kann. Die Absage der Reise dürfte bald erfolgen. Selbst wenn die Reise stattfindet, dann wohl kaum mit voller Belegung. Wem soll man dann den Zutritt verwehren? Bleibt also nur, alles zu stornieren bzw. freiwillige Umbuchungen zu machen.

  6. Ich verstehe die Hinhaltetaktik der Reedereien auch nicht. Bis 31.08.2020 gibt es ein Verbot für Gr0ßveranstaltungen über 1000 Personen. Damit beantwortet sich jede Frage selbst, ob eine Kreuzfahrt die diese Personenzahl übersteigt, stattfinden darf oder nicht. Jedes leugnen dieser Tatsache und das Hinauszögern von Entscheidungen die diesen Termin tangieren, ist verbraucherschädliches Verhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass die Reedereien bei Rechtsstreitigkeiten ganz schlechte Karten haben.

    1. Pascal Wepner

      Wer hat Kreuzfahrten zu Großveranstaltungen erklärt? Ich habe das noch nirgendwo gesehen, dass das so ist.

      1. Pascal Wepner

        Das ist eine Empfehlung und keine Warnung. Insofern juristisch komplett unterschiedlich zu handhaben. Bevor man hier Rechtsberatung ausführt, sollte man erstmal wissen worüber man redet.

        1. Dass das angesichts der Wortwahl nur eine Empfehlung ist, wage ich zu bezweifeln.Das wird sicher noch die Gerichte beschäftigen. Man sollte wohl zumindest den Reisepreis nicht vorschnell zahlen (Stichwort: Unsicherheitseinrede).

        2. Manfred Haunstein

          Ich finde hier schwingt ein äußerst überheblicher Unterton mit, Herr Wepner, die Kunden der Aida-Reederei sind durchaus mündige Menschen und die hier formulierten Anfragen bezüglich der nächstens geplanten Kreuzfahrten im August sind doch wohl durchaus berechtigt. Hier fragen Familien mit Kindern, welche berechtigter Weise auch Planungssicherheit erfahren möchten, denn diese Planungssicherheit gilt doch wohl nicht nur für die Aida-Reederei und deren Mitarbeiter. Wir Alle wollen für gebuchte und für die zukünftigen Kreuzfahrten
          gutes Gelingen mit den neuen Regelungen. Wenn Sie sich hier als Sprecher der Kreuzfahrer verstehen, möchte ich bitten das dies in einem freundlichen und auch, ob der unklaren Situation freundlichere Worte zu wählen. Zur Aussage von „Cruise20“ ich glaube nicht das sich Verantwortliche der Aida-Reederei über die EMPHEHLUNG des Außenministeriums setzen wird. In der Hoffnung auf eine gute und verständliche Kommunikation wünsche ich Allen baldigst Viel Spaß auf Großer Fahrt.

          1. Pascal Wepner

            Vielleicht hast Du es noch nicht richtig verstanden, aber derzeit ist die Situation dermaßen dynamisch, dass Niemand weiß was in der nächsten Woche passiert. Insofern weiß auch Niemand was im August oder im September ist. Und es ist auch vollkommen egal ob man mit Kindern, ohne Kinder, mit einem Arm, ganz allein oder sonst wie reisen möchte – es gilt für alle gleichermaßen, dass NIEMAND eine Antwort zum heutigen Zeitpunkt hat.

        3. Mir ist der Unterschied schon klar, daher ja auch „de-facto“ – Wenn aufgrund dessen ein verängstigter Urlauber zurücktritt und das Geld einklagt, denke ich würde er dadurch zumindest gute Chancen haben, dass man ihm den Rücktritt zuspricht (sofern vor Corona gebucht war). Und diese „Empfehlung“ wird erstmal hemmend wirken in der Branche und auch für die Reisenden. Ohne diese „Empfehlung“ könnte die Kreuzfahrtbranche sicher leichter wiederbelebt werden.

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