AIDA Cruises und TUI Cruises fahren trotz kommender Reisewarnung weiter!

AIDA Cruises und TUI Cruises fahren trotz kommender Reisewarnung weiter!

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AIDA Cruises und TUI Cruises werden an ihren Reiseplänen festhalten! 

Heute hat das Robert-Koch-Institut entschieden, dass die Kanaren wieder als Risikogebiet eingestuft werden. Dies wird ab Sonntag gültig sein. Demnach wird es auch wieder eine Reisewarnung für die Inseln geben, diese wird durch das Auswärtige Amt ausgesprochen. Viele gebuchte Gäste von AIDA Cruises und TUI Cruises bangen nun um ihre Kreuzfahrten, können sich jetzt aber wieder etwas zurücklehnen, denn beide Reedereien wollen wohl an ihren Planungen festhalten!

Damit werden Mein Schiff 1, Mein Schiff 2, AIDAperla und AIDAmar ihre Reisen weiterhin fortsetzen können. Durch die Einstufung als Risikogebiet gibt es nun aber Erschwerungen für die Reiserückkehrer dieser Reisen. In vielen Bundesländern greifen damit nämlich wieder die Test- und die Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus dem Ausland. Hierbei gilt es sich individuell innerhalb der aktuellen Landesverordnungen darüber zu informieren. 

Die Mein Schiff 1 ist gestern auf ihre erste von drei dreiwöchigen Karibik Kreuzfahrten aufgebrochen, Mein Schiff 2 führt heute einen Bettenwechsel in Las Palmas durch und wird am Abend auf eine neue Reise starten. 

AIDAperla befindet sich seit dem 05.12.2020 im Kanaren-Dienst, der Bettenwechsel hierbei findet immer samstags, also morgen statt. Am Sonntag wird mit AIDAmar ein zweites Kreuzfahrtschiff der Kussmundflotte auf den Kanaren starten. 

Die aktuellen Kreuzfahrten der vier Schiffe stellen die diesjährigen Weihnachtsreisen dar. 

AIDA und TUI Kreuzfahrten bei der Kreuzfahrtlounge Apensen

 

Buchung und Beratung auch an Wochenenden, Feiertagen und auch dann, wenn die meisten anderen bereits im Feierabend sind!

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11 Kommentare zu „AIDA Cruises und TUI Cruises fahren trotz kommender Reisewarnung weiter!“

  1. Viel Spaß in der Quarantäne!
    Schön, dass alle jetzt wieder besser vor denen geschützt werden, die stur alle Appelle
    aus Politik und Wissenschaft ignorieren. Eine gute Nachricht.

    1. Danke! Du wirst sehen, dass trotz Quarantäne für die paar Kreuzfahrer, die Zahlen weiterhin durch die Decke gehen werden, da die Kreuzfahrt weder bisher noch in Zukunft für die Zahlen im Land verantwortlich sind.

      1. Ich zitiere mal, welche Kernaussage Michael Kretschmer jüngst aus Analysen des RKI und der Humboldt Uni herausgearbeitet hat: „Wenn viele Menschen unterwegs sind, ist das pures Gift für die Bekämpfung der Pandemie.“.
        Besser kann man es nicht zusammenfassen.

        1. Wenn man nicht beachtet, dass die Kreuzfahrt sicherer ist als der Alltag Zuhause, dann mag das vielleicht stimmen. Zuhause ist Niemand getestet, zumeist keine Maske getragen, die Leute treffen sich mit wem sie wollen, umso mehr, umso besser.

          Das alles gibt es auf Kreuzfahrt nicht, was auch seit Wochen und Monaten bewiesen wird und ist. Aber dazu müsste man sich informieren, dass will man ja nicht, passt nicht ins Weltbild.

          Das Problem waren bisher nie die Reisenden, sie werden es auch nie sein – aber auf irgendwem muss man ja rumhacken. Wenn die Schiffe alle nicht mehr fahren, würden die Zahlen dennoch durch die Decke gehen in den nächsten Wochen, da die Problemherde nicht angegangen werden, man schimpft nur auf Reisende, weil das so schön zur deutschen Neidkultur passt.

        2. Herbert, es ist sinnlos, hier zu zu diskutieren und seine Bedenken vorzubringen. Selbst total überlastete Labore zählen da beim Webseitenbetreiber nicht. Er ist stupide der Meinung, das Kreuzfahrten sicher sind. Mit allen Sachen drumherum will er sich gar nicht auseinander setzen. Warum auch? Das vermasselt nur das Geschäft.

          1. Wo genau sind die überlastenden Labore? Meinen Test habe ich am Donnerstag um 13 Uhr gemacht um 20 Uhr hatte ich das Ergebnis. Ich habe den Eindruck, dass Du ein absoluter Faktenverweigerer bist.

            News sind im übrigen mein Geschäft. Umso schlechter die Nachrichten, umso besser läuft es bei mir. Wäre für mich also besser, wenn alles so wäre wie Du es gerne hättest, die Realität ist aber eben eine Andere.

            Zeige mir bitte die Fakten zu deiner Aussage, dass Kreuzfahrten nicht sicher sind. Muss hier ja enorme Ausbrüche demnach gegeben haben, die wohl an mir vorbeigegangen sind, seit der Einführung der strengen Hygienekonzepte in der Blase.

          2. Drei Dinge vorweg:
            – Seit dem ersten Lockdown halte ich die Kontaktregeln streng ein und bleibe immer unterhalb der erlaubten Grenzen.
            – Persönlich habe ich entschieden, in den Lockdownphasen trotz verlockender Angebote keine Reisen zu unternehmen und ansonsten stark zu reduzieren, statt der ursprünglich geplanten vier Reisen habe ich nur eine im September unternommen und auf viele Tagesausflüge verzichtet. Und die gestrigen Bilder in Nachrichtensendungen von Menschenschlangen (zwar mit Masken, aber ohne Abstand) vor den Abfertigungsschaltern für die Kanaren am Flughafen Frankfurt haben mir auch nicht gefallen.
            – Der persönliche Stil vieler Kommentare von Pascal entspricht nicht meinem Stil, trotzdem nehme ich die Inhalte zu Kenntnis, auch wenn ich öfters nicht der gleichen Meinung bin. Trotzdem habe ich bisher keinerlei Anlass zu der Meinung, Diskussion sei zwecklos.

            Wichtig empfinde ich aber die Analyse der Faktenlage.

            – Die Situation im Frühling auf den zahlreichen Kreuzfahrtschiffen war schrecklich und nicht alle Reedereien haben angemessen und schnell reagiert, die Abwägung zwischen Infektionslage und wirtschaftlichen Interessen war nicht überall sofort Richtung Infektionslage. Hotspots der Ausbreitung in Europa waren aber nicht die Kreuzfahrtschiffe, sondern der Wintersport (Stichwort Ischgl) und der Karneval (Stichwort Heinsberg). Es war dann auch eher mehr symbolisch als der Infektionslage angemessen, als Passagiere von Phoenix, die auf Schiffen in vier Wochen isoliert ohne weitere Coronafälle nach Bremerhaven zurückgebracht wurden, anschließend in Quarantäne gehen mussten, da sie aus dem Ausland kamen (und natürlich dazu z.T. mit der Bahn erstmal quer durch Deutschland reisen sollten, statt in Bremerhaven sofort in Hotels zu gehen).

            Die Reaktionen im Netz auf die Absage des Karnevals erschienen mir übrigens deutlich zurückhaltender als die bezüglich Kreuzfahrtschiffen.

            – Viele der aktuell schlimmen Ausbrüche in Seniorenheimen wären vermutlich vermieden worden, wen das Pflegepersonal ähnlich rigorosen Quantäremaßnahmen wie aktuell das Schiffspersonal unterworfen wäre (was ich menschlich natürlich nicht einfordern möchte, ich habe Hochachtung vor deren Leistungen). Es ist natürlich utopisch, vor Antritt des Dienstes eine vierwöchige Quarantäne in einem separaten Raum zu fordern, Hapag Lloyd hat aber genau für diesen Zweck die HANSEATIC NATURE im Hamburger Hafen liegen. Und nach dem Ausbruch bei Hurtigruten musste man ja ziemlich kleinlaut zugeben, das Personal nur vor dem Abflug in Manila getestet und bei Ankunft in Norwegen sofort zum Dienstantritt auf die Schiffe gelassen zu haben. Ich wage deshalb die Hypothese, auf Kreuzfahrtschiffen unter den aktuellen Bedingungen war man als Angehöriger der Riskogruppen vor Infektionen besser geschützt als in Seniorenheimen (zumindest bis die erste Impfserie durch ist, dann könnte es sich umkehren, da man Personal von Kreuzfahrtschiffen wohl kaum als systemrelevant bevorzugen wird).

            Corona ist nach der Spanischen Grippe vor hundert Jahren die größte und gefährlichste Herausforderung der Gesundheit ( von Terror und Kriegen etc. mal abgesehen) und erfordert außergewöhnliche Maßnahmen. Am effektivsten wäre nach Faktenlage sicherlich ein vierwöchiges totales Verbot, seine Wohnung zu verlassen (auch Supermärkte zu schließen) und die Bevölkerung in dieser Zeit durch Lieferdienste im Alltagsbedarf und Abholdienste in medizinisch notwendigen Fälle vor Ort (d.h. der Wohnungstür) zu versorgen, auch für mich erstmal eine Horrorvorstellung. Bei den verschiedenen LockdownLigths darf man aber durchaus mal die Fakten checken, was welche Ausnahmen an Folgen haben oder nicht haben könnten. Checken heißt dabei natürlich nicht, alles pauschal in Frage zu stellen oder für sich Sonderrechte beanspruchen zu wollen

  2. Gesetzliche Regelungen können sich immer nur an einer „Art von Mittelwert“ der Bevölkerung orientieren, es ist unmöglich für jede individuelle Person und deren Verhaltenweisen angepasste Gesetze und Verordnungen zu erlassen. Um so mehr gilt dies noch für Empfehlungen, man kann sich zuhause innerhalb des Empfehlungsrahmens unvernünftig verhalten (sonst wären der Inzidenzzahlen nicht in die Höhe geschnellt) oder außerhalb auf nicht empfohlenen Reisen sehr vernünftig (ich rede hier ausdrücklich nur von Empfehlungen, nicht von gesetzlichen Verboten, die man einhalten sollte, allein schon wegen der möglichen rechtlichen Konsequenzen).

    Wer momentan eine der typischen Weihnachtskreuzfahrten gebucht hat, darf nicht behaupten, er hätte eine solche Situation nicht vorausahnen können, keine war ja vor der Pandemie im Angebot. Und der Anteil von Ruheständlern ist in der Regel gerade zu diesen Terminen nicht gering.

    Wer genügend zeitlich flexibel ist, eine sehr wahrscheinlich anstehende häusliche Quarantäne nach der Reise zu absolvieren, ist infektionsmäßig nicht unbedingt auf der falsche Seite. Kreuzfahrten sind aktuell deutlich sicherer als andere Reiseformen, möglicherweise sogar stärker als das Alltagsleben mit diversen Einkäufen, Kontakt zu Schulen oder weihnachtlichen Familientreffen. Und nach der Weihnachtsreise wird die Pandemiesituation in Deutschland es weiterhin empfehlenswert machen, möglichst zuhause zu bleiben (es fiele nur die Möglichkeit weg, selbst Einkäufe zu machen oder sich im Freien zu Spaziergänge aufzuhalten für einige Tage weg).

    Anders sieht es natürlich aus, wenn man an knappe Urlaubszeiten oder Schulferien gebunden ist. Die Wahrscheinlichkeit, dann bei einer gesetzlich angeordneten Quarantäne bei Rückkehr aus Risikogebieten keine Lohnabzüge oder andere arbeitsrechtliche Nachteile bzw. Nachteile wegen Verletzung der Schulpflicht zu bekommen, ist juristisch momentan wohl extrem gering. Wer es auf den juristischen Weg notfalls ankommen lassen will, wird sprichwörtlich einen langen Atem brauchen. Aber auch für diese Reisegruppe gilt meine obige Aussage: Wer bei der Buchung diese pandemische Möglichkeit nicht eingeplant hat, war wohl eher naiv.

    Eine Frage, die ich hier nicht nur kurz anschneiden will, ist: Welche symbolhafte Zeichen setzt man, wenn man sich in dieser Zeit bewußt für oder gegen eine Reise im Rahmen des ausdrücklichlich nicht verbotenen bewegt? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Solange er die Notwendigkeiten einer sinnvollen Pandemiebekämpfung in seinem persönlichen Handeln dabei einhält, ist der erhobene Zeigefinger hier nicht angebracht. Das sage ich als individuelle Person, als in Verantwortung stehender Politiker wäre mein Aussage (siehe der Anfang meines Beitrages) natürlich anders.

  3. Noch ein kleiner Nachtrag: Vielleicht habe ich etwas übersehen, aber es gibt die kleinen Unterschiede der aktuell im Bereich der Kanaren fahrenden Anbieter AIDA, TUI Cruises und Hapag Lloyd.

    Keine der Reedereien stellt den Kreuzfahrtbetrieb ein, aber kommunizieren auf ihrer Homepage die aktuelle Lage unterschiedlich.
    Der Vergleich der Situation auf den Kanaren mit der aktuellen Situation in Deutschland ist überall richtig, aber Hapag Lloyd erwähnt auf seiner Homepage allen Gästen entsprechend der Rechtssprechung auch den kostenlosen Rücktritt an prominenter Stelle.

    Bei TUI Cruises und bei AIDA kann ich diesen Hinweis nicht finden (falls ich etwas übersehen haben, wird das Pascal sicher berichtigen können).

    Ebenso bietet Hapag Lloyd die Übernahme der zusätzlichen Testkosten an, um die vorgeschriebene Quarantäne nach der Reise gegebenfalls abzukürzen.

    Ähnliche konkrete Hinweise konnte ich ebenfalls bei TUI Cruises und AIDA nicht finden. Eher nur der sinngemäße Hinweis, für die Quarantäne Bestimmung sei man nicht verantwortlich (sachlich richtig und eigentlich für den normalen Menschenverstand keine Nachricht).

    Bei einer kurzfristig gebuchten Hapag Lloyd Reise im September habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten der Mitreisenden aktuell viele Reisen buchten mit dem Wissen, sie könnten auch wieder kurzfristig abgesagt werden und die rechtliche Situation gut kannten. Ich habe auf dieser Reise niemand getroffen, der bei Absagen sein Geld zurückhaben wollte, alle nahmen es als Reiseguthaben für die nächstmögliche Buchung, letzteres teilweise auch an nicht so einfach, da vieles ausgebucht. Trotz dieser vermutlich vergleichsweise komfortablen Situation geht Hapag Lloyd meiner Meinung nach in der Information deutlich proaktiver mit seinen Kunden um als anscheinend AIDA und TUI Cruises.

    Und wenn man an die Situation im Frühjahr denkt, als viele Reedereien und Reiseveranstalter mit Hinweis auf angeblich kurz bevorstehende rechtliche Änderungen ( die so nie kamen) bezüglich der Annahmepflicht von Reisegutscheinen die gesetzlich vorgeschriebene Rückerstattung verweigerten (wobei eigentlich klar war, dass die Veranstalter finanziell nicht in der Lage waren, alle Ansprüche in der vorgeschriebenen Frist abzuwickeln), hätte ich unterdessen bezüglich der Informations-Transparenz von allen Anbieters etwas mehr erwartet.
    Wobei ich nicht anzweifle, dass man auch bei TUI Cruises oder AIDA sein Geld bei Reisewarnungen zurückbekommt, wenn man „etwas tiefer bohrt“.

    1. Hallo Gerd,

      Das ist so weitestgehend korrekt, aber auch TUI Cruises spricht auf seiner Internetseite ausdrücklich aus, dass Umbuchungen und Stornierungen aufgrund der neuen Reisewarnung möglich sind. AIDA weist daraufhin, dass man sich an die Buchungsstelle wenden soll. Hier wird dann wohl ähnliches wie bei TUI Cruises möglich sein.

      1. Hallo Niklas,
        Pascal wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich als betroffener Passagier erstmals auf „Schiffe-und-Kreuzfahrten“ anlässlich der bezüglich der Transparenz völlig missglückten Markteinführung der „World Explorer“ durch nicko cruises aufmerksam wurde und erst seit dieser Zeit auch mal Kommentare schreibe.

        Was mich immer wieder mal stört ist die Frage, wie transparent man mit seinen Kunden auch Probleme kommuniziert, für mich ein Teil der Wertschätzung gegenüber dem Kunden. Ich war schon mit Costa, AIDA, Deilmann, Phoenix, Hurtigruten, Nicko cruises und Hapag Lloyd im Hochseebereich unterwegs, da fallen einem schon Unterschiede in der Kommunikation vor allem von Problemen auf.

        Und hier sehe ich bei einigen Anbietern durchaus Nachholbedarf. Dies habe ich übrigens dann auch bei meiner Transatlantikreise 2019 mit der „World Explorer“ dem auf der ersten Teilstrecke anwesenden Nicko cruises Vertreter der Zentrale in Stuttgart in einem freundlich verlaufenden Gespräch so gesagt. Er stimmte mir zu, da hätte man im Vorfeld sicher Fehler gemacht und potentielle Neukunden beim Einstieg ins Hochseegeschäft verloren.

        Seitdem bin ich besonders sensibilisiert für die Frage, ob sich die im erwähnten Gespräch erwähnten Einsichten schon allgemein in der Branche durchgesetzt haben, ich sehe da noch Unterschiede und Nachholbedarf. Aber vielleicht ist meine Idee vom mündigen Kunden auch etwas zu idealisiert für die Reisebranche.

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