Risikogebiet Italien: AIDA Kreuzfahrten bietet kostenlosen Coronatest bei Heimreise

Risikogebiet Italien: AIDA Kreuzfahrten bietet kostenlosen Coronatest bei Heimreise

AidaBlu im Geiranger Fjord / © AIDA Cruises
© AIDA Cruises

Probleme bei AIDA Neustart: Ligurien und Campania sind nun Risikogebiete! 

Kleiner Rückschlag für AIDA Cruises! Heute wurden die Regionen Ligurien und Campania von deutscher Seite aus zu Risikogebieten erklärt – kurz vor dem Neustart der AIDAblu in eben diesen Regionen. AIDAblu wird das erste Kussmundschiff sein, das den Dienst wieder aufnehmen wird. Schon zweimal wurde der Neustart der AIDA Cruises durch Einflüsse von außen unterbunden. 

Nun gibt es kurz vor dem Neustart wieder eine schlechte Nachricht, denn die Regionen Ligurien und Campania sind zu Risikogebieten erklärt worden. Innerhalb dieser Regionen befinden sich beispielsweise La Spezia, Genua, Savona oder auch Neapel. Nachdem das RKI die Regionen zum Risikogebiet ernannt hat wird nun eine Reisewarnung folgen.

Für die neue Route „Bella Italia“, die AIDAblu zunächst anbieten wird, heißt das, dass sich die Halte in La Spezia und Neapel in einem Risikogebiet befinden und dieser Umstand für die deutschen Passagiere entsprechende Auswirkungen hat. In diesen Häfen sind zusätzlich auch Landausflüge möglich – jedoch nur in Form eines Reedereiausfluges, individuelle Landgänge werden auch auf diesen Kreuzfahrten nicht gestattet.

Deutsche Reiserückkehrer aus Risikogebieten im Ausland müssen sich bei der Rückkehr nach Deutschland für gewöhnlich in Quarantäne begeben – eines Ausnahme ist, wenn sie einen negativen PCR-Test vorweisen können, in diesem Fall kann die Quarantäne umgangen oder verkürzt werden. Damit die Gäste der AIDAblu nach ihrer Rückkehr eben nicht in Quarantäne müssen, hat AIDA Cruises nun beschlossen, an Bord entsprechende PCR-Tests anzubieten. Diese sind für die Gäste mit keinen zusätzlichen Kosten verbunden, finanziell getragen werden die Tests durch die AIDA Cruises. Das Testergebnis erhält dann der jeweilige Gast und im Falle eines negativen Ergebnisses kann die Quarantäneverpflichtung in Deutschland entfallen oder deutlich verkürzt werden.

AIDA Cruises vermeldet dazu:

Update: 15.10.2020, 18:25 Uhr

Liebe AIDA Gäste,

wir verfolgen die Entwicklung des aktuellen Corona-Pandemiegeschehens sowie der damit einhergehenden Reisebeschränkungen innerhalb Europas als auch weltweit mit höchster Aufmerksamkeit.

Unser Reiseangebot für die Wintersaison 2020/21 haben wir entsprechend aktualisiert. Damit geben wir Ihnen bestmögliche Planungssicherheit für die kommenden Monate. Zudem versprechen wir allen Gästen einzigartige Reiseerlebnisse voller Entspannung und Vielfalt sowie ein Plus an Sicherheit, Komfort und Flexibilität. Mehr zu unserem AIDA Versprechen erfahren Sie hier (www.aida.de/versprechen)

Los geht es am 17. Oktober 2020 mit AIDAblu und siebentägigen Reisen nach „Bella Italia“. Die neuen Italien-Kreuzfahrten zu den Highlights des Landes bieten wir wöchentlich bis Ende November 2020 an.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Risikogebiets-Einteilung des RKI bieten wir allen Gästen unserer „Bella Italia“ Reisen an, sich vor der Heimreise an Bord präventiv auf COVID-19 testen zu lassen. Die Kosten für den auf COVID-Test übernimmt AIDA. Bevor Sie diesen Service nutzen, empfehlen wir, sich über die aktuellen Einreisebestimmungen Ihrer Heimatregion zu informieren. Sollten diese einen COVID-19-Test voraussetzen, um eine Quarantäne zu vermeiden bzw. deutlich zu verkürzen, ist der kostenfreie Test an Bord sinnvoll.

Alle Reisen finden unter Einhaltung der internationalen und nationalen Bestimmungen sowie unseres erweiterten Gesundheits-und Sicherheitskonzept statt. Dieses wurde mit führenden medizinischen Experten entwickelt und von der renommierten unabhängigen Prüfgesellschaft SGS Institut Fresenius sowie der Klassifikationsgesellschaft DNV-GL geprüft. Detaillierte Informationen zu unserem Gesundheits- und Sicherheitskonzept erhalten Sie hier (www.aida.de/sichererurlaub)

So können Sie Ihren Urlaub vollkommen entspannt und zugleich sicher genießen. Für vorerst alle Reisen ab Oktober 2020 haben wir einen verpflichtenden COVID-19-PCR-Test eingeführt und uns mit den Helios Kliniken dazu einen starken Partner an die Seite geholt, der höchste medizinische Standards sowie absolute Zuverlässigkeit garantiert. Alle Informationen zum Testverfahren finden Sie hier (www.aida.de/testverfahren)

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18 Kommentare zu „Risikogebiet Italien: AIDA Kreuzfahrten bietet kostenlosen Coronatest bei Heimreise“

  1. Abgesehen davon, dass ein solches Vorgehen natürlich in dieser Zeit völlig verantwortungslos
    ist und eine gute Chance für das „Durchrutschen“ von Fällen nach Deutschland bietet, funktioniert
    dieses System ohnehin nur für die ersten 3 Reisen. Ab 8.11. tritt die Änderung in Kraft, dass man
    (sinnvollerweise) erst mit einem Test frühestens am 5. Quarantänetag die Quarantäne verkürzen kann.

  2. Es ist wirklich schade, dass Aida wieder mit Problemen zu kämpfen hat, aber ich finde eben auch, dass es aktuell nicht die richtige Zeit ist um Urlaub im Ausland zu machen. Mein Arbeitgeber zb verbietet das Reisen in ein Risikogebiet, egal ob man mit negativem Test nach Hause kommt oder nicht. Aussagekräftig ist dieser eh nur als Momentaufnahme.

    Wir sind auch betroffen, 3 Absagen von Aida dieses Jahr, dass macht uns auch traurig. Ich verstehe jeden der aktuell raus muss und auf‘s Schiff will, allerdings sehe ich das Reisen gänzlich eher skeptisch!

    Dennoch wünsche ich von Aida von Herzen das der Neustart stattfinden kann. Allen die an ihm teilnehmen eine schöne Fahrt und ein gesundes Heimkommen!!

    1. Die Konsequenz vom alle bleiben Zuhause wäre, das die Tourismusbranchen mit 3 Millionen Arbeitern in Deutschland komplett in die Pleite getrieben wird. Und ich bin zwar rechtlicher Laie, halte es aber für unwirksam, das ein Arbeitgeber vorschreibt, wo Mitarbeiter Urlaub machen und wo nicht.

      1. Patrick Schneider

        Also bei meinem Arbeitgeber hängen überall Zettel aus auf denen steht, dass man, sofern man sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, definitiv keine Lohnfortzahlung für die Dauer der Quarantäne erhält.

        Zu AIDA: Tja, mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen. Wer so dumm ist und im Sommer bei niedrigen Infektionszahlen nicht analog zu TUI auch blaue Reisen anbietet, sondern erst zum Herbst wieder im Ausland (!) starten will, dem ist nicht mehr zu helfen.

        1. Das mit der Lohnfortzahlung ist etwas Anderes. Das wurde durch die Regierung ja so entschieden. Ein Arbeitgeber kann dennoch nicht entscheiden, wohin ein Arbeitnehmer in den Urlaub fährt.

          Zu AIDA: Wenn man „dumm“ ist und nicht weiß wovon man redet, sollte man vielleicht keine Urteile fällen. Oder man will sich bewusst zum Horst machen.

          1. Patrick Schneider

            Tja, dann würde ich gerne von unseren allwissenden Insidern erfahren, was denn so schlimm daran gewesen wäre, diese Abfahrten ab DE zu realisieren.

            1. Schwadroniere nicht immer so einen Müll. Es ist hinlänglich bekannt, das der Flaggenstaat weit restriktivere Erwartungen an Aida stellt, als das es andere Flaggenstaaten bei anderen Reedereien getan haben.

          2. Der Arbeitgeber darf aber sehr wohl Regeln erlassen, nach denen ein Arbeitnehmer nach Aufenthalt im Risikogebiet die Firmengebäude nicht betreten darf. Führt ein Arbeitnehmer diesen Zustand bewusst herbei, indem er eine nicht notwendige Reise ( = Urlaub) in ein Risikogebiet unternimmt, drohen ihm unter Umständen durchaus Konsequenzen.
            Was in jedem Fall gilt: Darf der Arbeitnehmer nach seiner Reise aus Sicherheitsgründen nicht erscheinen und verreist trotzdem, schadet er damit bewusst den Kollegen, dem Unternehmen und der viel beschworenen Wirtschaft. Gleiches gilt natürlich für die, die erscheinen dürfen und ggf wegen einer Lustreise eine Infektion in das Unternehmen einschleppen.

            1. Man muss den Urlaub entsprechend anpassen ja, heisst aber noch immer nicht, das der Arbeitgeber entscheiden darf, wo wer in den Urlaub fahren darf. Bei den aktuellen Regeln in Deutschland darf kein Arbeitnehmer noch irgendwas machen und sollte am besten seinen Arbeitsplatz auch nicht mehr verlassen.

  3. Gerd Habersack

    Die Situation ist kompliziert, um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Hapag Lloyd hat vor kurzem noch während der laufenden Kreuzfahrt die Route radikal geändert, um seine Gäste keinesfalls in neue Risikogebiete fahren zu lassen.

    Nun muss jeder Reisende der AIDA Reisen (gilt aber für jede andere Reederei auch, die von einem zum anderen Tag ihr Schiff plötzlich in einem neuen Risikogebiet positioniert findet) sich noch schnell informieren, ob er nicht möglicherweise in seinem Bundesland auch im positiven Fall (d.h. negativem Testergebnis) nicht doch in eine verkürzte Quarantäne muss, arbeitsrechtlich hätte er in diesem Fall kein Recht auf Lohnfortzahlung.

    Dabei sind Kreuzfahrten „in ihrer eigenen Blase“ momentan eigentlich sicherer als die Fahrt in ein Hotel in Bayern oder an der Ostsee, bei welchen man keinerlei Informationen über den Teststandard und die Verhaltsweisen im privaten Bereich des Personal hat (in der Regel wohl überhaupt nicht getestet).

    Eine andere Frage ist natürlich, ob man überhaupt aktuell verreisen sollte, da sind die Antworten aus wirtschaftlicher Sicht der Touristikbranche oder dem Infektionsschutz aus gesundheitlicher Sicht natürlich entgegengesetzt.

    Und hätten sich alle konsequent an die bekannten Regeln gehalten, hätten wir aktuell überhaupt kein Problem. Die Reiseeinschränkungen resultieren ja eigentlich aus dem Wunsch, das Ergebnis der Regelverletzungen in einer Region nicht in andere Regionen mit weniger Regelverletzungen zu übertragen.

    Ich wünsche aber trotz der Widrigkeiten allen gebuchten Reisenden eine schöne Reise und bleiben Sie gesund.

    1. Patrick Schneider

      Vielen Dank für diese reflektierte Sicht auf die aktuelle Situation.

      Sollte sich das RKI und der Bund nicht dazu durchringen, Kreuzfahrten mit Test vor (UND kurz vor Ende) der Reise von den Quarantäne-Regelungen auszunehmen, sehe ich zunehmend schwarz für alle Reedereien, nicht nur für AIDA und die italienischen Reedereien, sondern auch für Flussschiffe und Hapag-Lloyd sowie TUI, die sich ja eher Richtung Nordeuropa orientieren.

      1. Gerd Habersack

        Leider weiß niemand wirklich, was die nächsten Wochen und der Winter bringen wird. Wenn man sich aber mal historisch am Verlauf der sogenannten Spanischen Grippe orientiert, scheint sich das Wellenmuster zu wiederholen, hoffentlich durch den medizinischen Fortschritt in der 2.Welle abgeschwächter und ohne die historisch dritte im folgenden Frühjahr.

        Da das Beherbungsverbot verschiedener Bundesländer an Land aktuell ja zunehmen kippt, dürften bei Kreuzfahrten vermutlich die in Deutschland startenden und wieder endenden Fahrten (evtl. ganz ohne Landgänge oder nur noch in Destinationen ohne tagesaktuellen Risikostatus) am ehesten durchführbar bleiben. Ob sie im Winter auch ausreichend gebucht werden, ist eine ganz andere Frage.

        Welche Reedereien aber am Ende der Pandemie noch existieren werden, da kann man zwar entsprechend der eigenen Reisepräferenzen Hoffnungen haben, fundiert begründbar ist aber kaum etwas.

        Speziell bei AIDA sehe ich das Problem, dass der Clubschiffcharakter eigentlich während Pandemiezeiten untauglich ist, bleibt die interessante Frage, ob die Stammkundschaft das angepasste Konzept durch ausreichende Buchungszahlen akzeptieren wird.

        Und wie man die Frage nach Reisen in diesen Tagen insgesamt beantwortet, hängt persönlich sicher davon ab, ob es um den eigenen Urlaub oder die eigene berufliche Existenz geht.

        1. „Und wie man die Frage nach Reisen in diesen Tagen insgesamt beantwortet, hängt persönlich sicher davon ab, ob es um den eigenen Urlaub oder die eigene berufliche Existenz geht.“

          Insgesamt geht es dabei eher darum ob man für das Fortbestehen der Reisenindustrie ist oder dagegen. Da muss man nicht mal mittelbar oder unmittelbar betroffen sein. Die klugen Tipps, doch einfach keinerlei Reisen mehr anzubieten den man immer öfter liest, geht gleichzeitig einher mit der Pleite der gesamten Branche. Dann gibt es im Nachgang eben aber auch für Niemanden mehr den Urlaub den wir bisher kannten.

          Im übrigen betrifft das auch viele andere Branchen. Auch ohne eine Bar oder ein Restaurant zu besitzen oder daran zu partizipieren macht es in meinen Augen wahnsinnig viel Sinn dafür zu sorgen, dass auch diese Läden überleben.

          Durch das konsequente rumgeheule was man doch jetzt nicht alles braucht und tun muss, werden Weichen gestellt in Lebenssituationen die eigentlich Niemand ernsthaft haben möchte. Keinerlei Gastronomie mehr, keine Touristik usw. Dazu kommt ja eben auch, das all jene die akut in den Bereichen arbeiten, dem Sozialsystem zur Last fallen, was dann auch irgendwann kollabiert usw.

          Es geht am Ende also nicht nur darum ob man jetzt Urlaub braucht oder möchte oder wer in welcher Form davon partizipiert – die gesamte Gesellschaft wird das am Ende deutlich am eigenen Leibe erfahren, egal ob Hartz IV-Empfänger, Urlauber, Rentner oder Milliardär.

          1. Gerd Habersack

            Die Analyse ist nicht falsch. Aber Urlaub zu machen, um die Arbeitsplätze zu erhalten, wäre schon eine bisher unbekannte Motivation in Folge der Pandemie. Ob das funktioniert?

            1. Nun, als reine Motivation ist das falsch ja. Ich denke es ist falsch das Leben nun komplett aufzugeben. Wenn man sich an Regeln hält und die Konzepte funktionieren ist fast alles möglich.

          2. Die gesamte Gesellschaft wird vor allem deutlich am eigenen Leib erfahren, was passiert, wenn ein paar Holzköpfe nicht für ein paar Monate mit ihrem Arsch hierbleiben können und (unter anderem) deswegen ein zweites Mal alles runtergefahren wird. Jetzt schnell noch 2, 3 Kreuzfahrten durch die Risikogebiete anzubieten, weil ja nur dringend abgeraten wird, aber es noch nicht verboten ist, ist verantwortungslos und dumm. Von den Reedereien und von denen, die das ernsthaft mitmachen.

            1. Ich weiß ja nicht ob Du es nicht mitbekommen hast, aber die Touristik stand über Monate still. Jetzt auf Kreuzfahrt zu gehen, ist sicherer als in mancher Stadt in Deutschland zu sein…

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