AIDA wird trotz Reisewarnung auf den Kanaren starten

AIDA wird trotz Reisewarnung auf den Kanaren starten

AIDAmar auf der Hansesail / © AIDA Kreuzfahrten
AIDAmar auf der Hansesail / © AIDA Kreuzfahrten

AIDA hält an seinen Kanaren-Plänen fest! 

AIDA Cruises hält an seinem Neustart auf den Kanaren fest, dies beteuerte Michael Thamm in einem Gespräch mit der „FAZ“. In der heutigen Ausgabe der Zeitung heißt es, Thamm habe im Gespräch gesagt, dass AIDA trotz Reisewarnung auf den Kanaren aufbrechen könne.  Das liegt daran, das man sich mit den lokalen Behörden auf einen Neustart-Plan einigen konnte. 

Zudem betonte er hierbei, dass man sich mit den Kreuzfahrtschiffen in einer besseren Ausgangssituation befinde als die Hotels an Land. Für die Fans der AIDA Cruises bringt diese Aussage einen weiteren Hoffnungsschimmer für die Reisen, die kurz nach ihrer Veröffentlichung beinahe schon wieder platzen zu schienen. Denn kurz nachdem AIDA Cruises verkündet hatte, dass man die Pläne verfolge, auf den Kanaren neu zu starten, wurde eine Reisewarnung auf die Kanaren ausgesprochen. 

Die derzeitigen Planungen besagen, dass AIDAmar ab dem 01.11.2020 und AIDAperla ab dem 06.11.2020 auf den Kanaren starten sollen. Diese beiden Schiffe waren eigentlich auch die ersten beiden der Reederei, die den Neustart wagen sollten. Doch AIDA passte seine Pläne noch einmal an und entschloss, AIDAblu vor diesen beiden Kreuzfahrtschiffen starten zu lassen. Mit AIDAblu wird das erste Kussmundschiff bereits am 17.10.2020 seinen Dienst wieder aufnehmen. 

3 Kommentare zu „AIDA wird trotz Reisewarnung auf den Kanaren starten“

  1. Die durch Corona bedingte wirtschaftliche Not der Tourismusbranche rüttelt an bisherigen Glaubenssätzen.

    Während bisher Reisewarnungen dazu führten, keine Pauschalurlauber mehr in die betroffenen Gebiete zu bringen und die dort befindlichen möglichst schnell zurückzuholen, haben nun TUI und AIDA vor, trotz Reisewarnungen Urlauber in diese Gebiete zu bringen, wenn diese es wollen.

    Die MS Europa 2 ist auf der aktuellen Fahrt vor Holland von der neuen Reisewarnung für das Zielgebiet Bretagne und Normandie vor Holland erwischt worden und hat daraufhin die Rückfahrt Richtung Nord-Ostsee-Kanal angetreten und stattdessen bisher Wismar, Stockholm, Kalmar und Malmö besucht.

    Wer hätte vor einem halben Jahr gedacht, dass aktuell in Europa gerade in Schweden individuelle Landgänge ohne größeres Infektionsrisiko als in Deutschland selbst möglich sind, während andere Ostseeanrainer deutsche Urlauber nur mit längeren Quarantänemaßnahmen ins Land lassen.

    Vor einem halben Jahr galten Kreuzfahrtschiffe als die großen Problemfälle bezüglich Corona, heute ist eine Reise in der „Hygieneblase“ eines Kreuzfahrtschiffes (wenn man grobe Schnitzer wie Hurtigruten vermeidet) sicher gefahrloser als ein Urlaub in einem Hotel an Land.

    Es ist wohl kaum zu erwarten, dass die Behörden der Kanaren den Anbietern noch große Schwierigkeiten bezüglich der Planungen der Tourismusbranche in den Weg legen werden .
    Das Konzept von AIDA stellt wie die der anderen schon Fahrt befindlichen Schiffe kein größeres Gesundheitsrisiko da wie der Aufenthalt in Deutschland selbst.

    Eine andere Frage sind die Vorgaben in Deutschland. Sofern die Kanaren nicht wieder aus den Reisewarnungen gestrichen werden (verlässliches kann hier niemand sagen), muss jeder Reisende in seine Urlaubsplanung die auf die Reise in Gebiete mit Reisewarnung folgende vorgeschriebene Quarantänezeit einplanen. Und selbst wenn diese sich während der Reise verändern ( etwa verlängern) sollte, besteht aktuell kein arbeitsrechtlicher Schutz.

    Hier Klarheit zu schaffen, wird eine schwer lösbare Aufgabe sein.

    1. Der Infektionsschutz ist löchrig. Man begibt sich mit hunderten Menschen in ein Flugzeug und mit hunderten Menschen in eine gemeinsame, begrenzte Umgebung. Tests dürfen 48 Stunden(?) alt sein und spiegeln nicht den Infektionsstatus bei Reiseantritt wieder.

      1. Ich muss mich korrigieren: Die Tests werden laut Aida DREI Tage, also 72 Stunden vorher durchgeführt. Das Risiko ist also nochmal 50% größer als von mir angenommen.

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