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AIDAnova muss länger auf Madeira bleiben – Overnight und trotzdem pünktlich!

Die Gäste der AIDAnova bekommen ein nettes Extra auf der aktuellen Kanaren Kreuzfahrt mit dem jüngsten AIDA Kussmundschiff. Am morgigen Montag ist AIDAnova planmäßig im Hafen von Funchal auf Madeira, der aktuelle Plan besagt, dass sie am Abend wieder auslaufen wird, allerdings machte das Wetter dem Plan ein Strich durch die Rechnung. Die geplanten Wellenhöhen seien nicht so vorteilhaft, weshalb man länger im Hafen bleiben möchte laut Kapitän.

AIDAnova wird also am Abend nicht auslaufen und wird über Nacht auf Madeira verbleiben, was eigentlich sehr positiv ist für die Gäste, denn Madeira am Abend und in der Nacht ist durchaus sehr sehenswert. Positiv bei der Gestaltung hier ist nun auch, dass AIDAnova trotz Overnight pünktlich am Mittwoch den Hafen von Teneriffa anlaufen wird, trotz dass sie erst am Dienstagmorgen aufbrechen wird. 

Das ist auch ein Vorteil von AIDAnova deren Route auf den Kanaren und auch im Mittelmeer so geplant ist, dass sie sich eigentlich sehr langsam und effizient durch das Wasser bewegt, so kann man hier recht flexibel agieren und dennoch mit den nötigen Stellschrauben den nächsten Hafen pünktlich erreichen.

Letztlich hat der Kapitän heute mit seiner Ansage ein kleines vorweihnachtliches Geschenk präsentiert, denn den Gästen wird durch die Umroutung mehr geboten als eigentlich geplant war. Oft ist es ja so, dass man den Gästen etwas von der Planung nimmt, hier bekommt man was oben drauf, sollte also dann eher für Freude als für Frust sorgen an Bord.

Darüber hinaus bekommen die Gäste von AIDAnova auch noch ein Event on top, AIDAstella wird am Dienstagmorgen einlaufen auf Madeira, so gibt es noch ein kleines AIDA Treffen im Hafen von Funchal.

PS: Den Reedereien wird ja immer Profitgier vorgeworfen, so eine Nummer kostet die Reedereien richtig Geld, nicht nur der zeitlich  verlängerte Liegeplatz sondern auch das deutlich schnellere Fahren um den nächsten Hafen pünktlich zu erreichen bringt kein Geld, sondern kostet nur.

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11 Kommentare gepostet

  1. Naja, ich glaube AIDA muß auch etwas für sein Image tun. Die letzten Wochen waren ja nicht wirklich so positiv für die Reederei gelaufen. Und in der Presse sind sie heute schon wieder zu finden.

    Schönen Adventssonntag noch.

    • Naja, so Dinger passieren immer, egal was gerade außenherum passiert oder nicht. Wind und Wetter sind eben nicht planbar, sowas passierte schon auch einige andere Male, ist also keine Wiedergutmachung für irgendwas, wobei das auch keinen Sinn hätte. Mira-Gäste findet man eher gar nicht bis nie auf der Nova, andersrum genau so.

      Deinen Artikel habe ich mal rausgelöscht. Weder Autor noch der vermeintliche Experte haben dazu beitragen können, dass ein sinnvoller Artikel entsteht. ;)

  2. Letztes Weihnachten hatten wir auch einen Overnight in Funchal. Wir sind schon am frühen Sonntagabend eingelaufen, da hohe Wellen befürchtet wurden. Funchal by Night war super. Ich freue mich für alle, die momentan an Bord sind.

  3. Eine Nacht längerin Funchal einfach super. Hoffentlich im Februar auch damit wir Inacio treffen wie all die Jahre zuvor. Später nochmal in die Altstadt einfach super.

    • Was tropft bei Dir? Und bei der Mein Schiff 3 kann das so „normal“ nicht sein, die hat einen Routenplan an den sie sich hält. Insofern war das nicht normal wenn auch sie „schneller“ gefahren ist als sonst, um früher im Hafen zu sein.

      • Faktencheck: die MS3 hat später als die Aidastella Gran Canaria verlassen und ist vor ihr in Funchal angekommen. Unser Captain wollte den Gästen die Wellen nicht länger zumuten, als nötig. Geplante Ankunft war 0:30, wir waren ca. 20:30 an der Lotsenstation. Die Stella kam einige Zeit später…daher TROPFT der Artikel vor falscher Anerkennung für Aida…das wollte der Vorschreiber wohl ausdrücken

        • Ihr TUI Fanatiker habt echte Probleme wie ich merke. Es obliegt noch immer dem Kapitän wie schnell er fährt und nicht mir. Vor allem aber sind beide Schiffe deutlich früher als geplant angekommen, insofern frage ich mich, wo jetzt das Problem ist? Zumal die MS3 laut Plan 30 Minuten später ausgelaufen ist. Spannend ist hierbei, wenn die MS3 tatsächlich wesentlich schneller war, hat sie als super sauberes Schiff auch wesentlich mehr Dreck verursacht, für die so saubere Reederei eine echt gute PR.

          Wobei ich hier auch Niemanden gelobt habe, sondern lediglich feststellte, dass das was ganz Tolles für die Gäste ist, unabhängig um welche Reederei es sich handelt, da es im Regelfall bei Umroutungen eher so ist, dass man den Gästen etwas abnimmt und nicht dazu gibt.

  4. Ich verfolge die AIDA-Schiffe täglich via Marinetraffic und muss sagen, dass sie sehr oft bei Umroutungen die aus meiner Sicht sinnvollste Alternative umsetzen. Bei meinen eigenen Reisen hatte ich das bisher 3x. Bei der Orienttour 2012 wurde Bahrain aus politischen Gründen ausgelassen, dafür gab es 2x statt 1x overnight in Abu Dhabi, fand ich super. Bei der Metropolentour 2018 wurde leider Zeebrügge gestrichen und man tuckerte so langsam nach Rotterdam, dass man dort erst am frühen Abend ankam, leider eher suboptimal. Und dann letzte Woche, als die Sol Ajaccio statt Marseille anfuhr und 2 Tage in Livorno lag, das war wiederum eine positive Veränderung der Reiseroute.

    Außerdem finde ich es nach wie vor klasse, dass die Aura auf ihrer Weltreise 18/19 trotz des langen unfreiwilligen Halts auf den Kapverden alle Häfen bis zum nächsten Passagierwechsel in San Antonio dennoch anlaufen konnte.

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