Sonnenaufgang auf See

AIDAprima: Wieder Umroutung auch Stockholm fällt aus!

Aidaprima kann auch Nynäshamn nicht ansteuern – nach dem bereits St. Petersburg auf der aktuellen Ostsee-Reise ausgefallen war.

Grosses Pech für die Gäste der aktuellen Reise der Aidaprima, nachdem bereits der Hafen von St. Petersburg nicht angesteuert werden konnte, wird nun auch der Halt in Nynäshamn und damit der Aufenthalt in Stockholm entfallen. Für die meisten Gäste dürften diese beiden Häfen die absoluten Highlights der aktuellen Ostsee Kreuzfahrt sein.

Der Hafen von Nynäshamn kann aufgrund ungünstiger witterungsbedingungen nicht angesteuert werden, hier gibt es für derart grosse Schiffe statt einer festen Pier einen Seawalk, der bei einer Windgeschwindigkeit von über 10 Metern pro Sekunde nicht genutzt werden kann. Diese 10 Meter pro Sekunde wurden zur Zeit des geplanten Anlaufs knapp überschritten und so wurde die Einfahrt der Aidaprima verwehrt.

Aidaprima befindet sich derzeit auf der vorletzten Ostsee Kreuzfahrt in dieser Saison in anderthalb Wochen geht es in Richtung Orient. Statt eines Aufenthalts in Stockholm steht für die Gäste nun erneut ein unplanmäßiger Seetag bevor. Morgen wird es einen planmäßigen Seetag geben, am Samstag endet die Reise in Kiel.

Update

Inzwischen konnte man einen Ausweichhafen finden, auch wenn es für viele vielleicht nur ein kleiner Trost ist, wird AIDAprima morgen in Warnemünde fest machen. Mehr Informationen dazu findet ihr hier: AIDAprima feiert morgen spontan Erstanlauf in Warnemünde

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40 Kommentare gepostet

    • Ja die Sicherheit geht vor. Wir waren die Woche zuvor auf der Aida und hatten sehr viel Glück mit dem Wetter und konnten jede Stadt an Land. Es tut mir wirklich sehr leid für die Passagiere die die Landgänge nicht machen konnten. Aber gegen das Wetter ist man machtlos.

    • Hallo.
      Ich war auf dem Schiff. Sicher waren wir alle sehr enttäuscht das wir St. Petersburg nicht anlaufen könnten. Aber die Sicherheit geht vor. Das dann auch noch Stockholm ausfiel hat uns sehr geärgert. 😤 Wir hatten uns dann letztendlich auf 2 weitere Seetage bis Kiel eingestellt. Dann kam die überraschende Nachricht vom Kapitän 👩‍✈️ das wir außerplanmäßig den Hafen Warnemünde anlaufen. Die AIDA prima hat diesen Hafen erstmalig angelaufen. Ich muss sagen das war das Highlight der Reise. Allein das Auslaufen am Abend war gigantisch. Gänsehaut pur. So sind wir dann den nächsten Tag gut in Kiel gelandet.

    • Nach meiner Meinung war das eine Fehlplanung von Aida. Die Aida prima ist für St. Petersburg und Stockholm zu groß. Die Wassertiefe im Hafen von St. Petresburg wurde mit 12 m angegeben und der Tiefgang von der Aida Prima wurde mit über 8 m angegeben. Das kann nicht funktionieren. Dazu kommt noch die Windangriffsfläche bei so einem großem Schiff. Ich bin mir sicher mit einem kleinerem Schiff wären wir sicher in beiden Häfen angelandet. Aus „Sicherheitsgründen“ hört sich immer gut an.
      Schade für alle Mitreisenden die so viel Zeit, Geld und Freude investiert haben.

  1. Klingt für die Bordgäste auf der AIDA Pima sehr enttäuschend dass die Landgänge in St. Petersburg Russland und Stockholm in Schweden ausgefallen sind!
    Man zahlt so viel Geld und bekommt nur eine schwache Leistung was dem Geld nicht wert ist!
    Schade Marmelade! Die Gäste hätten sich bestimmt mehr erwartet als dass sie es bekommen haben für ihr Geld was sie offenbar umsonst bezahlt haben!
    Ist richtig schade und das eingezahlte Geld ist einfach futsch!!!
    So verliert man die Kundinnen und Kunden.

        • Die Antwort wäre die Gleiche. Hast Du Du heute wieder Langeweile oder wieso pöbelst Du selbst am Feiertag rum?

          Im übrigen wer ist TUI? Das ist erstmal ein Gesamtkonzern, reden wir da von Marella Schiffen, von Hapag Lloyd Schiffen oder von TUI Cruises Schiffen?

          Und Nico ist unser Nachbarhund, dem geht es gut.

    • Das ist sehr schade für die Gäste. Aber eines darf man dabei nicht vergessen: die Sicherheut geht vor und für Wetter kann keiner etwas.
      Bei uns ist vor drei Wochen auch Stockholm entfallen. Das ist zwar schade, aber wir konnten in Helsinki bleiben. Nun sieht es si aus, als ob das Wetter auf der aktuellen Reise sich plötzlicher geändert hat, denn sonst wäre Das Schiff in Helsinki geblieben.
      Hier jetzt aufgrund von Wetterbedingungen auf den Reiseveranstalter zu schimpfen, ist einfach daneben. Das kann bei Seereisen immer passieren.

      • Naja, St. Petersburg hätte laut Kapitän angelaufen werden können, man hatte nur ggf. am selben Tag nicht mehr auslaufen zu können- in meinen Augen zumindest nich zu 100% Sicherheitsgründe.

        • Das Sperrwerk bei Kronstadt wurde zugemacht, das sind keine Entscheidungen von Kapitänen, aber das sind Entscheidungen wonach sich Kapitäne zu richten haben. Es ist nicht immer so einfach wie viele Experten für sich reklamieren. ;)

    • Die Sicherheit geht schließlich vor. Für sowas kann keiner was. Wenn nachher was passiert weil man den Hafen anfährt, wird dann auch gemeckert. Man weiß vorher, dass mit diesen Gründen rechnen muss.

      • Es war nicht zu das Tor in Kronburg….es hätte geschlossen werden können ..in der Nähe von Stockholm sind laut Gerüchten Glasbauten ..die von der Prima erdrückt werden könnten . An alle die uns kritisieren 2 Höhepunkte weg vielleicht die Route Ostsee nur bis September anbieten

    • Hallo, Herr Eisenhauer, nicht gleich meckern, bitte erst schlau machen.Sollte so ein Ereignis, durch wen oder was auch immer verschuldet, ein treten, so werden die bereits z.B. gezahlten Eintrittsgelder unverzüglich noch während der Reise auf das Bordkonto des jeweils betroffenen Passagiers eingezahlt. Also, Null-Problemo. MfG,

    • Na klar ist das traurig. Aber wenn das Wetter das nicht zulässt, muss man sich damit abfinden. Wenn man in dieser Jahreszeit fährt, muss man damit rechnen. Deswegen sind diese Fahrten auch etwas günstiger. Für das Wetter kann der Reiseanbieter nicht

    • Das kommt davon, wenn man die „Segelfläche“ (Windlast) eines Hochhauses übertreibt.
      Diese hässlichen Kästen von schwimmenden Vergnügungs-Tempeln verdienen meiner Meinung nach nicht die Zertifizierung „Seeschiff“, allenfalls reicht es noch für „Gutwetter-Hochhaus“ .
      Peter Schweer / Eckernförde

      • Habt ihr sonst noch Probleme oder war es das schon gewesen? Wenn Dich das alles nicht interessiert, wieso investierst Du dann Zeit um darüber zu diskutieren an einem Feiertag? Wahnsinn.

    • Also wir haben das mit ausgefallenen Ausflügen anders erlebt und das Geld vollständig,noch an Bord zurück erhalten! Alles sauber erledigt.

    • Noch hat AIDA ja die Möglichkeit eine vernünftige Entschädigung anzubieten. Solange das Unternehmen sich großzügig zeigt, denke ich nicht, das Kunden verloren gehen. Im Gegenteil, auch mit einer guten Reklamationsabwicklung kann man punkten. Wie z.B. die 50% Rabatte für die nächste Kreutzfahrt bei den ausgefallenen Jungfernfahrten.

  2. Das ist einfach nur Pech und das wünsche ich keinem Kreuzfahrer. Hatte auch schon mal Pech in der Karibik aber da gab es ja jeden Tag eine neue tolle Insel. Das war verschmerzbar. Ich erwarte aber hier von Aida zumindest einen angemessenen Gutschein für eine andere Tour. Bin bald selber wieder auf Aida.

  3. Die Sicherheit geht bei Kreuzfahrten immer vor. Wenn etwas passiert, ist später das Geschrei groß. St.Petersburg und Stockholm wird es im nächsten Jahr noch geben. Bei einem Unglück habe ich kein Leben mehr.

  4. Verstehe sowieso nicht, das AIDA nicht direkt Stockholm anfährt. Mit MSC hatte ich die Sorge noch nie, da war Stockholm auf Ostseetour immer im Programm. Wahrscheinlich zahlt die Reederei nicht so viel Liegegebühr und spart so auch noch…. Für Wetter kann natürlich keiner was, schade für die Gäste jetzt.

  5. Die Schiffe werden immer größer gebaut und können bei Wind nicht mehr in einige Häfen einlaufen. Mit den kleineren Schiffen von Aida kommst du fast immer nach Stockholm rein, wir waren schon 2mal dort. Auf die neue Generationen Schiffe gehe ich grundsätzlich nicht.

    • Wenn Stockholm keine Einlaufgenehmigung erteilt ist es egal wie klein oder groß das Schiff ist und auch die Selection Schiffe wurden schon oft genug umgeroutet und weiterhin wird das sicher auch noch oft passieren.

  6. Nur zur Info, heute wurde auch die AidaNova umgeroutet, die Anfahrt nach Marseille heute morgen wurde kurz vor Ziel wegen starken Winds abgebrochen. Es gab einen ungeplanten weiteren Seetag. Seit 18:45 liegen wir dafür schon in Barcelona.

  7. Echt schade für die Gäste aber wer eine Kreuzfahrrt bucht sollte sich dieses Risikos immer bewusst sein. Aber ich kann auch Badeurlaub in Griechenland buchen und dann eine Woche Regen haben, man steckt nicht drin…

    • Naja das problem ist etwas komplexer als ein simples „mit wind muss man rechnen“.
      In St. PETERSBURG hätte die Prima einlaufen können. Aber es bestand die Gefahr nicht rechtzeitig wieder auslaufen zu können, da man nicht weiß wann das Flutwerk in Kronber wieder geöffnet wird. Ob hier hohe hafengebüren eine Rolle spielten oder warum man lieber das Highlight der Route geopfert hat als vielleicht Helsinki aufzugeben weiß ich nicht.
      In Stockholm, bzw dem Anlegehafen 60km entfernt ist nicht der Wind für das Schiff das Problem gewesen. Die 11 knoten machen die Prima nicht unmanövrierbar. Das Problem war dass die Adia keine Feste anlegemauer hat sondern nur schwimmende Pontons. Und die sind über 10knoten nicht nutzbar. Ich sehe bei allemdem schon einiges auch in einer mitschuld bei Aida

  8. Handelt es sich den bei solchen beiden Ausfällen um einen Reisemangel? Der eine Preisminderung rechtfertig? Hab oft was gelesen das Der Anspruch auf eine Preisminderung ist nämlich verschuldensunabhängig ist, im gegensatz zu Schadensersatz.

  9. St. Petersburg ist ausgefallen, weil Winde von der Ostsee her die Newa aufgestaut hätten und deshalb die Fluttore auf unbestimmte Zeit geschlossen wurden. Die Dämme und Fluttore wurden 2011 fertiggestellt, um diese 297fach aufgetretenen Überschwemmungen (siehe Wikipedia) zu verhindern. Diese Problematik bezüglich Einlaufen in St. Petersburg war AIDA wohl bekannt und auch das der vorhandene Seawalk (ein beweglicher statt fester Pier)im Hafen von Nysnham vor Stockholm bei starken Winden aus „Sicherheitsgründen“ nicht angelaufen werden kann. Unsere AIDA-Fahrt fand vom 28.09.-05.10.19 (also im Herbst = Herbststürme) statt und AIDA musste sehr wohl damit rechnen, dass zu dieser Jahreszeit Häfen – Talinn, St. Petersburg, Helsinki und Stockholm – nicht angelaufen werden konnten. Aber macht nichts, das Schiff ist voll und die Kasse klingelt!! Bezeichnenderweise fuhr am 5.10.19 die AIDAprima vollbesetzt am gleichen Tag der Rückkehr wieder die Tour Ostsee 3 bis zum 12.10.19 mit den vier „Highlights“ Hauptsache die Kasse klingelt, kann schon sein, dass aus „Sicherheitsgründen“ wieder ein paar Highlights in dieser Herbstzeit wegen Starkwinds nicht angelaufen werden können, aber wen wunderts in dieser Jahreszeit!!! MEIN SCHIFF fährt diese Ostseetour letztmals am 12.09.19!!. Aber Leute, seid nicht traurig, als Ausgleich dürft Ihr auch Warnemünde anlaufen. Es waren einige der Passagiere in der Region wohnhaft, die können dann auch gleich dort ausschecken. ICH CHECKE AUF ALLE FÄLLE BEI AIDA AUS UND FAHRE MIT „MEIN SCHIFF“, mit denen komme ich wenigstens nach St. Petersburg und Helsinki!!

  10. Das mit den nur schwimmenden Pontons in Stockholm ist Quatsch. Wir haben mit der Mar an einer Anlegemauer festgemacht. Es gibt dort lediglich einen Platz mit Pontons und den hat zu unserer Zeit die MS Europa genutzt!

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