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AIDAprima wird umgeroutet: St. Petersburg entfällt!

AIDAprima kann den Hafen von St. Petersburg nicht anlaufen

Derzeit befindet sich AIDAprima auf ihrer vorletzten Ostseekreuzfahrt ab und bis Kiel im Jahr 2019. Bisher wurden seit Samstag, den 28.09.2019 planmäßig ein Seetag und ein Halt in Tallinn, der Hauptstadt Estlands durchgeführt.

Doch aufgrund schwieriger Witterungsbedingungen wird AIDAprima heute den Hafen von St. Petersburg, einem der absoluten Highlights auf dieser Reise, nicht ansteuern können. Gegen Mittag wird dort mit Windgeschwindigkeiten von rund 40 Knoten gerechnet und so hat sich Kapitän Marc-Dominique Tidow nach einigen Rücksprachen mit Experten dazu entschlossen, den Hafen von St. Petersburg nicht anzusteuern.

Derzeit befindet sich AIDAprima noch auf unbestimmte Zeit vor St. Petersburg, denn dadurch, dass das Schiff bereits in russische Hoheitsgewässer eingedrungen ist, muss es nun auf die Freigabe zur Weiterfahrt warten.

Für den weiteren Reiseverlauf heisst das nun, dass AIDAprima heute eine ungeplanten Seetag einlegen wird, für die Überfahrt nach Helsinki wird mit Windstärke 9 gerechnet. Dennoch wird aufgrund der Gegebenheit der Ostsee und der Stabilität des Schiffes von einer ruhigen Fahrt ausgegangen. 

Wann genau AIDAprima Helsinki erreichen wird ist noch nicht bekannt, der Kapitän deutete bereits an, dass er wohl die ein oder andere Stunde früher angesteuert werden könnte. Hier kommen allerdings erneut verschiedene Faktoren wie die Verfügbarkeit eines Liegeplatzes ins Spiel.

Am Donnerstag wird AIDAprima in Nynäshamn erwartet. Hier konnte sie bereits vor drei Wochen aufgrund der Witterung nicht anlegen, dies droht wohl dann möglicherweise auch in dieser Woche.

Für Freitag ist ein Seetag vorgesehen, am Samstag wird AIDAprima die aktuelle Kreuzfahrt in Kiel beenden und auf ihre letzte Ostseekreuzfahrt in dieser Saison aufbrechen.

Update 03.10.19

 

Auch Stockholm bzw. Nynäshamn kann nicht angelaufen werden, so entfällt auch dieser Hafen. Den Bericht dazu findet ihr hier: AIDAprima Umroutung – auch Stockholm fällt aus.

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2 Kommentare gepostet

  1. Also, wir waren auf dieser Fahrt dabei. In St. Petersburg war die Aida den völlig unfähigen und überforderten Entscheidungsträgern ausgesetzt, sonst wäre ein Anlegen evtl. möglich gewesen. Aber in russischen Hoheitsgewässern werden für eine russische Entscheidung auch gerne Mal 4 Stunden benötigt. Auch wenn man einfach nur umdrehen möchte…

    Und in Stockholm hatten die schwedischen Behörden einfach nur Schiss… Bei Windstärke 9 – auf dem Schiff merkt man hiervon gar nichts – wäre ein Anlegen auch mit diesem knapp 350-m-Schiff zwar etwas riskant, aber durchaus noch mit vertretbarem Risiko möglich gewesen. Schade, aber das Ersatzprogramm war Klasse!!

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