Am 1. März feierte Hurtigruten die Premiere seiner Landstrom-Initiative in Bergen. MS Spitsbergen war das erste Schiff der Flotte, das an Landstrom angeschlossen wurde. Bis Ende 2018 soll die Hälfte der Hurtigruten Schiffe, die entlang der norwegischen Küste verkehren, für die Nutzung von Landstrom umgerüstet werden.
Bergen ist der erste Hafen an der norwegischen Küste, der Landstrom für die Hurtigruten Schiffe anbietet. Innerhalb einer Minute nach Ankunft des Schiffes kann die Verbindung über die vollautomatische Landstrom-Anlage hergestellt und auf sauberen Strom aus Wasserkraft umgestellt werden. Bis zu 8 Stunden liegen die Hurtigruten Schiffe während des täglichen Umlaufs in Bergen am Pier.
„Dies ist ein wichtiger Meilenstein. Das sind gute Nachrichten für den Hafen, gute Nachrichten für Hurtigruten und nicht zuletzt sind es gute Nachrichten für die Menschen in Bergen. Wir freuen uns, dass der Hafen von Bergen mit gutem Beispiel vorangeht“, kommentiert Hurtiguten CEO Daniel Skjeldam die Premiere der Landstromnutzung.

Als gemeinsames Projekt von Hurtigruten und dem Hafen von Bergen wurde die neue Landstromanlage auch durch die Unterstützung des norwegischen NOx-Fonds und der staatlichen Enova-Initiative ermöglicht. „Wir brauchen solche Projekte. Landstrom bedeutet saubere Luft und weniger Emissionen. Hier haben sowohl der Hafen von Bergen und Hurtigruten als auch Enova eine entscheidende Rolle gespielt. Ich freue mich auf weitere Landstromanlagen in norwegischen Häfen“, schließt sich Ola Elvestuen, norwegischer Minister für Klima und Umwelt, an.
„[…] Wir hoffen, dass weitere Häfen entlang der Küste in Landstromanlagen investieren werden, um sicherzustellen, dass sich die Anstrengungen und Investitionen von Hurtigruten auszahlen“, sagt Johnny Breivik, Direktor des Hafens in Bergen.
Im Laufe des Jahres 2018 werden weitere Schiffe, die die Postschiffroute von Bergen nach Kirkenes befahren, modifiziert, um mit Landstrom versorgt werden zu können. Ziel ist es, die gesamte Hurtigruten Flotte innerhalb weniger Jahre für die Nutzung von Landstrom umzurüsten.
„Wir sind in einer Branche tätig, die für hohe Emissionen verantwortlich ist. Das bringt eine Verantwortung mit sich. […] Wir werden unseren Teil dazu beitragen und wir hoffen, dass weitere Häfen und weitere Unternehmen sich unseren Bemühungen anschließen werden. Landstrom ist ein guter Ausgangspunkt. Wir hoffen, dass eines Tages Landstromanlagen in norwegischen Häfen so weit verbreitet sein werden, wie es heute Fender sind“, sagt Skjeldam.
Keines der Hurtigruten Schiffe verwendet schädliches Schweröl (HFO). Zudem leitet Hurtigruten eine Kampagne (mit NGOs wie der European Climate Foundation), die sich für ein internationales Verbot von HFO einsetzt. Über die Hurtigruten Stiftung engagiert sich die Reederei bei der Bekämpfung von Umweltverschmutzung und finanziert entsprechende lokale und globale Projekte.
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