Blitz-Lockdown: Kreuzfahrten bleiben auf dem Papier möglich!

Blitz-Lockdown: Kreuzfahrten bleiben auf dem Papier möglich!

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Trotz Lockdown in Deutschland: Kreuzfahrten bleiben im Rahmen des möglichen!

Am heutigen Sonntag, dem 13.12.2020, dem dritten Advent in diesem ungewöhnlichen Jahr, hat Deutschland den zweiten harten Lockdown angekündigt. Medial wird er an vielen Stellen als „Blitz-Lockdown“ bezeichnet. Dies liegt in erster Linie daran, dass er heute beschlossen wurde und am Mittwoch bereits beginnen soll. Bei Schiffe und Kreuzfahrten konzentrieren wir uns wie gewohnt natürlich in erster Linie auf den reisebezogenen Part der neuen Regelungen. 

Laut Beschlüssen bleibt die Möglichkeit, auf Kreuzfahrt zu gehen weiterhin erhalten. Dennoch wird noch immer gebeten von nicht zwingend notwendigen Reisen abzusehen. Dies gilt sowohl für das In- als auch für das Ausland. Dieser Appell bleibt vorerst, wie alle Maßnahmen, bis zum 10.01.2021 gültig. Bei Betrachtung der aktuellen Situation ist eine Verlängerung durchaus denkbar. 

Auf dem deutschen Kreuzfahrtmarkt sind derzeit vor allem AIDA Cruises, TUI Cruises und Hapag Lloyd Cruises unterwegs. Alle drei Anbieter kreuzen aktuell auf den Kanaren. In der heutigen Pressekonferenz wurde erneut betont, dass sich Reisende in Quarantäne begeben müssen – sofern sie in ein Risikogebiet verreist sind. Derzeit gelten die kanarischen Inseln aber nicht als Risikogebiet aus deutscher Sicht. Die Inzidenz vor Ort hatte die 50er Marke auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen Stand 11.12.2020 bereits überschritten. 

Das bedeutet kurz: die Kreuzfahrten von AIDA Cruises, TUI Cruises und Hapag Lloyd Cruises bleiben aktuell weiterhin möglich!

AIDAperla kann also weiterhin ihre Kreuzfahrten ab / bis Gran Canaria absolvieren, AIDAmar kann am 20.12.2020 ihren Dienst aufnehmen – zumindest aktuell auf dem Papier. Letzteres muss zwingend betont werden, denn auch zu Beginn des Teil-Lockdowns Anfang November hatte AIDA Cruises alle Reisen im November 2020 gestrichen – zur Stützung der Entscheidungen, die die Regierung getroffen hatte.

TUI Cruises hatte auf den Teil-Lockdown etwas anders reagiert und hat trotz der deutschen Bestimmungen, die Möglichkeit der Passagierbeförderung wahrgenommen und Kanaren Kreuzfahrten mit Mein Schiff 2 durchgeführt – konform mit den Beschlüssen, die die Bundesregierung damals und heute ausgesprochen hatte. 

Hapag Lloyd hatte die Reisen im November gestrichen. MS Europa 2 hat gestern, ebenso wie AIDAperla, ihre zweite Kreuzfahrt auf den kanarischen Inseln begonnen. 

Ob AIDA, TUI und Hapag die Möglichkeit der Durchführung tatsächlich nutzen oder doch die Bestimmungen der Regierung mit einem freiwilligen Verzicht auf Beförderung der Gäste unterstreichen, bleibt weiterhin abzuwarten. Es ist in den nächsten Tagen mit entsprechenden Äußerungen zu rechnen. Zum Zeitpunkt dieser Statements wird es Gewissheit darüber geben, ob die Schiffe auf den Kanaren kreuzen werden. 

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1 Kommentar zu „Blitz-Lockdown: Kreuzfahrten bleiben auf dem Papier möglich!“

  1. Was momentan legal noch möglich oder nicht mehr möglich ist, kann sich von Tag zu Tag ändern und vieles ist letztlich unklar, absolutes Gift für die Kreuzfahrtbranche.

    Klar ist nur, dass von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen, insbesondere touristische Reisen, abgeraten wird. Und klar ist damit, dass touristische Reisen unter keine der diversen Ausnahmeregeln verschiedenener Ausgangssperren fallen. Danach wird es aber unklar und unübersichtlich.

    Darf man in Sachsen, wenn die Alltagstagsgeschäfte (tagsüber) nur in einem Umkreis von 15 km vom Wohnsitz erlaubt sind, noch zum weiter entfernten Flughafen fahren, um eine touristische Reise anzutreten?

    Wie sieht es mit den nächtlichen Ausgangssperren aus? Kommt man dann mit PKW oder Bahn noch rechtzeitig vor Abflug zum Flughafen? Und wenn man vorsichtshalber (wo erlaubt) schon am Tag vorher zum Flughafen anreist, wo übernachtet man dann? In Hotels darf man ja legal nicht. Im Flughafengebäude (sofern nachts auf) vermutlich auch nicht, ist ja öffentlicher Raum. Und im eigenen PKW auf dem Flughafenparkplatz wäre ja auch öffentlicher Raum. Eigentlich dürften die Reedereien nur noch Abendflüge zum Einschiffungsort anbieten und dann am nächsten Morgen zurück nach Deutschland fliegen, damit dann die Passagiere wieder tagsüber nach Ablauf der nächtlichen Ausgangssperre an ihren Wohnort reisen können. Und wer aktuell bucht, kann nicht sagen, wie möglicherweise in einer Woche die Inzidenzzahlen und damit die Bestimmungen seines Landkreises sind.

    Überprüfen die Reedereien jeden Tag, welchen ihrer gebuchten Reisenden sie je nach Wohnort die Reise kurzfristig absagen müssen? Vermutlich logistisch kaum machbar. Und was passiert, wenn das Reisegebiet während der Reise zum Risikogebiet erklärt wird. Zahlen dann die Reedereien auch die nachträglichen Testkosten, um die Quarantäne abzukürzen? Test vor der Rückreise an Bord werden da ja nicht anerkannt.
    Die Frage, was auf dem Papier legal wirklich möglich ist, findet sich leider nur im Kleingedruckten, und das kann von Bundesland zu Bundesland oder sogar von Landkreis zu Landkreis oder Abreisedatum zu Abreisedatum unterschiedlich sein.

    Man muss schon eher in die Kategorie des „Abenteuertouristen“ fallen, um in den nächsten Woche eine Kreuzfahrt antreten zu wollen, gerade nicht das Klientel, welches die Kreuzfahrtbranche anspricht. Und man muss schon ein unverbesserlicher Optimist sein mit der Vermutung, dass ab dem 11.Januar sich alles soweit normalisiert hat, dass man wieder legal unbesorgt Kreuzfahrten antreten kann.

    Ich war vor einigen Tagen in Versuchung, eines der verlockenden Angebote einer Kanarenkreuzfahrt anfang Januar zu buchen. Dann kamen mir aber obige rationale Gedanken wieder dazwischen. Und jetzt hoffe ich, dass zumindest meine Buchungen ab Mitte April wieder durchführbar sein werden, wetten für die ersten Reisetermine im Frühjahr würde ich darauf aber nicht.

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