Brunei will Homosexuelle steinigen: Marken der Carnival Corporation denken über Boykott nach

Sun Princess © Princess Cruises
Princess prüft Brunei-Boykott / © Princess Cruises

Wird Princess Cruises in Zukunft keine Anläufe im Sultanat von Brunei vornehmen? – Im Jahr 2019 ist ohnehin kein Anlauf geplant, derzeit prüft und bedenkt die Reederei einen generellen Anlaufstopp für die kommenden Jahre. Fraglich ist dabei auch wie der Gesamtkonzern Carnival Corporation das Ganze sieht und zentral einen Boykott ausruft für alle Marken wie AIDA Cruises, Costa Kreuzfahrten, Cunard und Co.

Im Jahr 2019 wird Princess Cruises Brunei planmäßig nicht ansteuern – allerdings sind derzeit Anläufe für 2020 / 2021 geplant. Diese werden durch die neuen Gesetze vor Ort vermutlich zeitnah gestrichen, die neuen Gesetze sind nicht mit der Philosophie der Reederei vereinbar.

Brunei Medial in aller Munde

 

Derzeit erlebt der Kleinstaat Brunei einen wahren Skandal. Der Sultanat von Brunei erließ ein Gesetz, laut dem Homosexuelle als Strafe für ihre Sexualität gesteinigt werden sollen. Nur kurze Zeit später riefen Prominente zum Boykott erfolgreich auf, selbst die Deutsche Bank zog mit. In den Luxus Hotels des Sultans wurde es fortan ruhig. Doch damit ist es nicht getan, denn nun steigt der Druck auf das Sultanat. Es scheint unwahrscheinlich, dass das ausgegebene Gesetz zur Steinigung der Homosexuellen aufrecht erhalten wird.

 

Neues Gesetz betrifft auch die Kreuzfahrtindustrie

 

Princess Cruises plant nun den Anlaufstopp, denn das neue Gesetz gilt nicht nur für die Einwohner Bruneis, sondern auch für Touristen. Den geplanten Anlaufstopp sieht Princess Cruises als Notwendigkeit, anders könne man die Sicherheit der Gäste nicht gewähren – die Gäste sollen sich nicht nur an Bord, sondern auch in den angesteuerten Häfen sicher fühlen können.

 

Acht Reedereien in Brunei vertreten

 

Zwar handelt es sich bei Brunei um einen Kleinstaat, dennoch genießt auch das Sultanat einen deutlichen Anstieg in der Kreuzfahrtindustrie, laut der geplanten Anläufe werden bis 2021 mit AIDA, Silversea, Crystal Cruises, Viking Ocean Cruises, Hapag Lloyd Cruises, Starclippers, Regent Seven Seas und Princess Cruises acht Reedereien den Hafen in ihr Programm einbinden. In den letzten fünf Jahren gelangten rund 130.000 Passagiere per Kreuzfahrtschiff in das Sultanat.

Gesamt-Boykott der Carnival Corporation

 
Die Carnival Corporation hat gerade erst einen kompletten Boykott in der Karibik für alle Marken ausgerufen, als Antigua die Preise anheben wollte. Gleiches könnte hier auch passieren, was auch durchaus nachvollziehbar. Ich kenne super viele homosexuelle Menschen die unheimlich gerne mit Carnival-Marken fahren und auch dort arbeiten egal ob bei AIDA Cruises, Costa Kreuzfahrten oder eben auch Princess Cruises, Holland America Line und auch bei Cunard oder Seabourn Cruise Line, insofern ist es durchaus ersichtlich, dass die Carnival Corporation überhaupt kein Problem mit homosexuellen Menschen hat und daher würde mich ein Boykott der kompletten Gruppe nicht wundern. 
 

Brunei ist eigentlich ganz schick – so aber nicht tragbar

 
Mit AIDAdiva war ich in 2012 mit Leon in Brunei. Es war dort wirklich schön, aber auch damals gab es schon diverse Restriktionen die man achten sollte und wenn man nun anfängt Rassismus und Ausgrenzung bis hinzu Steinigungen zu zelebrieren, denke auch ich, dass man hier geschlossen gegen das Sultanat vorgehen und es boykottieren sollte in jeglicher Hinsicht.

Auch einige Prominente stellen sich öffentlich gegen das Sultanat, so hatte George Clooney öffentlich erklärt welche Hotels dem Kleinstaat gehören und das er so wie seine Kollegen und alle die das lesen und hören doch bitte nicht mehr diese Hotels in Los Angeles und der restlichen Welt besuchen sollten.
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