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Kreuzfahrten unter der möglichen Auslastungsgrenze? Carnival Corporation erwägt eine Limitierung der Kapazitäten
Das Coroanvirus hat die Kreuzfahrtbranche lahm gelegt, nur noch wenige Kreuzfahrtschiffe sind mit Passagieren unterwegs – wenn sie es sind, dann suchen sie nach wie vor nach einem Ausschiffungshafen. Ansonsten liegen die Schiffe still, haben keine Passagiere mehr an Bord. Und niemand weiß, wann es wirklich weitergehen wird. Den Absagen zufolge sind auch die Reedereien untereinander uneinig, wann sie wieder in See stechen können. Bis mindestens Mitte Mai 2020 wurden die meisten Kreuzfahrten abgesagt. Viele amerikanische Unternehmen haben gar schon bis Ende Juni alle Kreuzfahrten storniert.
Die Carnival Corporation, Mutterkonzern von neun großen Kreuzfahrtmarken, arbeitet laut Businessinsider nun an ein Konzept für die Zeit nach Corona. Nun wurde der Quelle zugetragen, dass die Carnival Corporation derzeit darüber nachdenkt, die Passagierzahlen ihrer Marken zu limitieren, sodass die Kreuzfahrtschiffe auch nach der großen Coronakrise vorerst nur mit geringen Anzahlen an Passagieren verreisen werden. In einem Gedankenspiel wird an dieser Stelle ausgeführt, dass beispielsweise erstmals nur hochwertigere Kabinen vermittelt werden könnten. Eine weitere angegebene Methode wäre, dass sich neben jeder besetzten Kabine eine freie Kabine befinden könnte. Damit würden die Auslastungen der Kreuzfahrtschiffe nach Wiederaufnahme des Betrieb deutlich verringern.
Obendrein heißt es, Carnival Corporation würde es in Erwägung ziehen, über die Krise hinaus bei der Einschiffung Temperaturmessungen durchzuführen. In Deutschland ist AIDA Cruises die wichtigste Marke der Carnival Corporation, zusätzlich gehören auch Costa Kreuzfahrten, Carnival Cruise Line, Cunard Line, Holland America Line, Princess Cruises, Seabourn Cruise Line, P&O Cruises und P&O Australia zum amerikanischen Unternehmen.

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3 Kommentare zu „Carnival Corporation denkt über Reduzierung der Passagierkapazitäten nach“
Und was bringt eine Reduzierung der Passagiere, wenn die Menschen nicht an Land gelassen werden???
Ich zahle doch nicht einen Haufen Geld dafür, dass ich nirgends vom Schiff kann.
Musst ja auch nicht mitfahren. Ist freiwillig.
Man wird sich sicherlich Konzeptionell darauf einstellen müssen, an Land gelten ja auch weiterhin Abstandsregeln.
Gerade auf Schiffen im eher preiswerten Segment ist die Raumnutzung so effizient gestaltet, dass man diese bei voller Auslastung nicht einhalten könnte.
Man muss die Passagierzahl verringern um auch Regelungen zu treffen im Theater z.B. jeden zweiten Sitz zu sperren, Tischzeiten im Restaurant mit der Sperrung von einzelnen Tischen.
Das werden dieses Jahr sicher keine normale Kreuzfahrten.
Man muss aber auch als Rederei jetzt schon daran denken, was nächstes Jahr ist. Buchungen werden langfristig getätigt und die Frage nach dem Impfstoff ist noch nicht geklärt. Wenn man jetzt die Schiffe vollbucht für Mai 2021 und der Impfstoff erst im Juni 2021 verfügbar ist, stehen die Rederein nächstes Jahr vor einem Problem.
Wir alle kennen die Gäste die dann storniert werden und sich darüber aufregen, warum man sowas nicht früher bedacht hat…