Celestyal Cruises sagt alle Kreuzfahrten bis März 2021 ab

Celestyal Cruises sagt alle Kreuzfahrten bis März 2021 ab

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Pressemitteilung von Celestyal Cruises 

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit für Reisen innerhalb Europas hat sich die griechische Kreuzfahrtreederei freiwillig zu diesem Schritt entschlossen

Celestyal Cruises, die preisgekrönte Kreuzfahrtreederei mit herausragender Expertise auf dem Gebiet der Kreuzfahrten zu den griechischen Inseln und ins östliche Mittelmeer, kündigt die Aussetzung des Kreuzfahrtbetriebs bis zur Saison 2021 an, die am 6. März 2021 beginnt.

Celestyal Cruises war eine der ersten Kreuzfahrtlinien weltweit, die Mitte März mit sofortiger Wirkung beschlossen hat, den Kreuzfahrtbetrieb zum Schutz von Gästen, Besatzungsmitgliedern und örtlichen Gemeinden vorübergehend einzustellen. Diese entscheidende Maßnahme führte dazu, dass keine COVID-19-Fälle auf den Schiffen verzeichnet und Gäste und Besatzungsmitglieder sicher nach Hause gebracht werden konnten, bevor internationale Flugreisen ausgesetzt und Grenzen geschlossen wurden.

Für alle namentlich genannten Einzelgäste, die bezahlt haben und von dieser Aussetzung betroffen sind, bietet die Kreuzfahrtreederei ein Guthaben („Future Cruise Credit“ (FCC)) in Höhe von 120 Prozent des ursprünglichen Buchungswerts an. Die Gäste haben bis Ende Dezember 2021 die Möglichkeit, ihr Guthaben für zukünftige Kreuzfahrten bis Ende Dezember 2022 gegen eine der Reiserouten von Celestyal Cruises einzulösen. Sollten Gäste ihre FCC bis Ende Dezember 2021 aus Sicherheitsgründen nicht einlösen, erhalten sie nach Ablauf des Gutscheins automatisch eine volle Rückerstattung in Höhe des ursprünglichen Buchungsbetrags. Celestyal Cruises bietet sowohl Gästen als auch Reiseberatern ein einzigartiges Vertrauen durch die Zusicherung ihrer FCCs, die durch verbesserte Verbraucherrechte und zugrunde liegende Garantien unterstützt werden. Der FCC-Gutschein wird automatisch an Gäste oder ihre Reiseberater geschickt, sodass das Contact Center nur im Falle einer Neubuchung kontaktiert werden muss.

Celestyal Cruises hat kürzlich seine digitale Broschüre für 2021 und 2022 veröffentlicht, die vom Frühbucherangebot „Escape to the Future“ und einer „Peace of Mind“-Richtlinie unterstützt wird. So können neu gebuchte Gäste jede Kreuzfahrt ändern, die bis zum 31. Dezember 2021 in See sticht. Dies gilt für neue Buchungen bis zum 31. August 2020. Solange die Buchung mindestens 30 Tage vor dem Reisedatum geändert wird, wird eine zukünftige FCC-Gutschrift in Höhe von 100 Prozent der Buchung ausgestellt. Das Guthaben kann für jede Kreuzfahrt verwendet werden, die bis zum 31. Dezember 2022 in See sticht.

Leslie Peden, Chief Commercial Officer bei Celestyal Cruises: „Da das Kerngeschäft unserer Saison von Frühling bis Herbst reicht, waren wir optimistisch, unseren Kreuzfahrtbetrieb im Spätsommer wieder aufnehmen zu können. Angesichts der vorherrschenden Unsicherheit hinsichtlich der Reisebeschränkungen sowie anhaltenden Diskussionen über die verbesserten Gesundheitsprotokolle für die Kreuzfahrt in der EU haben wir uns zur Vorsicht entschieden und die Wiederaufnahme des Kreuzfahrtbetriebs auf den geplanten Beginn unserer normalen Frühjahrssaison 2021 verschoben. Durch die freiwillige Unterbrechung des Betriebs bis zu den geplanten Abfahrten im nächsten Jahr bieten wir unseren geschätzten Partnern und Gästen mehr Klarheit und Sicherheit. Wir werden jetzt unsere volle Aufmerksamkeit auf die Entwicklung des Geschäfts von 2021 und 2022 richten, wo wir gute Anzeichen für eine gesteigerte Nachfrage sehen und gut vorbereitet sind, alle verbesserten EU-Gesundheitsprotokolle umzusetzen. Auch wenn unsere Entscheidung eine Enttäuschung für unsere Kunden mit sich bringt, steht das Wohlbefinden unserer Gäste sowie das unserer Crew und der lokalen Gemeinschaften immer an oberster Stelle.“

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7 Kommentare gepostet

  1. Endlich eine Reederei die schnell und ehrlich reagiert. Denn die anderen fahren ja angeblich auf jeden Fall bald wieder. Bin gespannt wie lange uns die Costa noch hinhält. Würde meine Woche Urlaub gerne noch anders verplanen, deshalb ist 2021 wohl auch der realistischte Termin für neue Fahrten.

    • Sollte es so sein, dass die erst 21 fahren, ist die Wahrscheinlichkeit einer Pleite noch viel höher als das sie dann tatsächlich fahren.

  2. Die Entscheidung von Celestyal Cruises finde ich gut. Das könnte Tui Cruises auch machen, zumindest für die Mittelmeerreisen mit Anlegestellen in Spanien, nachdem die spanische Regierung ein Anlegen für Kreuzfahrtschiffe aus fremden Häfen bis auf unbestimmte Zeit nicht erlaubt. Die Hinhaltetaktik ist nicht nachvollziebar. Das verärgert nur die Kunden.

      • Wenn ich die Nachrichten richtig verstanden haben, würde Spanien ja erst die Häfen wieder öffnen, wenn die WHO den Pandemiestatus aufhebt. Das kann nach den aktuellen Zahlen noch dauern, vermutlich bis ein Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung steht.

        Ob Spanien seine Entscheidung noch ändert, dürfte sich an der Frage entscheiden, wie groß der wirtschaftliche Anteil der Kreuzfahrtschiffe im Vergleich zum ja gewünschten landgestützten Tourismus in Spanien ist, die Zahlen fehlen mir. Die Wunschvorstellungen der Reedereien dürften im Vergleich zu dem wirtschaftlichen Aspekt für Spanien selbst eher nachrangig sein. Fehlende Hafengebühren dürften vermutlich nur von lokalem Interesse sein.

        • Naja, es gab ja einen entscheidenden Satz, das jederzeit Sondergenehmigungen gegeben werden können. Insofern warten wir das mal ab.

  3. Wie wollen Schiffe wie z.B. die Costa garantieren, das bei 3000 Passagiere keine Ansteckung erfolgt? Was ist dann, wenn sowas passiert? Da war doch auf einigen Schiffen was? Oder?
    Dann können ja die Fahrten stattfinden, nur werden wir sicherlich dann stornieren und sicher nicht nur wir.

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