Norwegian Spirit in Messina

Chaos-Kreuzfahrt an Bord der Norwegian Spirit

Chaos auf der Norwegian Spirit – die Gäste sollen bereits energisch Rückerstattungen fordern

Keine Kreuzfahrt wie jede andere! An Bord der Norwegian Spirit soll derzeit einiges schief laufen – naja, nun weniger an Bord, sondern auf dem Reiseplan des Schiffes, das sich derzeit auf einer 14 tägigen Kreuzfahrt in Nordeuropa bewegt. Die Reise neigt sich bereits dem Ende zu, doch aufgrund der bisherigen Vorkommnisse sollen die Gäste mittlerweile schon sehr energisch Rückerstattungen durch die Reederei einfordern. 

Am 27.09.2019 legte die Norwegian Spirit in Southampton ab, sollte planmäßig in der Folge die Häfen von Amsterdam (Overnight), Bergen, Flam, Geiranger, Akureyri, Reykjavik (Overnight), Belfast und Dublin (Overnight) ansteuern. Doch bereits zum Start der Reise soll es Probleme gegeben haben, laut internationaler Medien haben Gäste berichtet, dass Amsterdam nicht angesteuert werden konnte, daher suchte man sich als Ausweichhafen Le Havre aus. Doch aufgrund des schlechten Wetters soll auch dieser Ersatzhafen nicht ansteuerbar gewesen sein. 

In der Folge ging es für die Gäste statt nach Amsterdam oder dem Ausweichhafen in Le Havre direkt nach Bergen. Die ausgefallenen Hafen scheinen durch Seetage ersetzt worden zu sein, denn die Norwegian Spirit lag erst am 30.09.2019, also nach Reiseplan, in Bergen. Im Anschluss konnten auch Flam und Geiranger angesteuert werden. Nach diesen Hafentagen soll die Stimmung an Bord langsam wieder besser geworden sein. 

Doch kurz darauf der nächste Schock für die Gäste: auch Akureyri und Reykjavik (geplant als Overnight) konnten am 04.10. und 05.10. nicht angesteuert werden. Die Stimmung an Bord soll sich dadurch noch einmal deutlich verschlechtert haben. Die verlorenen Tage in Island wurden durch weitere Anläufe in norwegischen Häfen kompensiert. Auch ein überlegter Alternativanlauf von Greenock soll während der Planungen wieder verworfen sein worden. 

In einem Video, das auf den sozialen Medien kursiert haben Gäste den Bereich der Rezeption mit Rufen für Rückerstattungen beschallt. Die Unzufriedenheit der Gäste ist zwar verständlich, doch noch haben Reedereien keinen Einfluss auf Wind und Wetter – es handelt sich hierbei um höhere Gewalten. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob die Gäste mit ihren Forderungen etwas erreicht haben, die Reise endet am Freitag in Southampton. 

Das Video

Gepostet von Snowy Dey am Montag, 7. Oktober 2019

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1 Kommentar gepostet

  1. Auweia, die haben es wirklich hart erwischt.
    Aber was will man machen… Wer Island & Umgebung bucht, darf nicht durchdrehen wenn sowas vorkommt.

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