Corona-Angst: Costa Favolosa in Tortola abgewiesen

Corona-Angst: Costa Favolosa in Tortola abgewiesen

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Costa Favolosa wurde in Tortola abgewiesen!

Gestern sollte die Costa Favolosa eigentlich in Tortola (britische Jungferninseln) anlegen, doch der Hafen verweigerte die Einfahrt des italienischen Kreuzfahrtschiffes. Aus diesem Grund entschied Costa Kreuzfahrten die Costa Favolosa einen Tag früher als geplant nach St. Maarten zu schicken. 

Der Anlauf der Costa Favolosa wurde aus Sicherheitsgründen untersagt, in Tortola habe man Angst, dass sich Personen an Bord mit dem Coronavirus infiziert haben könnten. Der Hintergrund hierzu ist, dass sich an Bord Menschen aus Norditalien befinden sollen, dort gab es in den letzten Tagen ein paar bestätigte Fälle des Coronavirus‘. Die Anreise der Gäste würde innerhalb des Inkubationszeit des Virus‘ liegen, so der Hafen Tortolas. 

Costa selbst soll gegenüber The Daily Herald gesagt haben, dass es an Bord der Costa Favolosa keinen Verdacht auf das Coronavirus gebe. Auch würden weder Gäste noch Crewmitglieder Symptome auf das Virus aufweisen. 

Für Costa ist es nicht der erste Kontakt mit einem Verdacht auf das Virus. Schon im Mittelmeer wurde Costa Smeralda zwischenzeitlich geprüft – hier fielen alle Tests negativ aus. 

Costa Statement zur Meldung

Genua, 27. Februar 2020 – Nach den aktuell von den Behörden der Britischen Jungferninseln angekündigten neuen Bestimmungen, die Einreisebeschränkungen vorsehen, musste Costa Crociere – obwohl es keinen Verdachtsfall an Bord gab – den für gestern geplanten Anlauf für Costa Favolosa in Tortola absagen.
Das Schiff setzte seine Reise fort und erreichte direkt den nächsten Hafen in Philipsburg (St. Marteen), von wo aus es heute (27.2.) um 17 Uhr Ortszeit wie geplant auslaufen wird, so dass die Gäste einen längeren Zwischenstopp einlegen können.
Die Sicherheit und Gesundheit der Gäste und der Besatzung haben für Costa Crociere Priorität. Nach dem von der Weltgesundheitsorganisation erklärten internationalen Notstand hat das Unternehmen die Vorsichtsmaßnahmen für seine Flotte weiter verstärkt. Costa steht in ständigem Kontakt mit den zuständigen internationalen, nationalen und lokalen Behörden, um die Entwicklung der Situation in allen von seinen Schiffen angelaufenen Reisezielen zu überwachen.###

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