Coronavirus an Bord der Le Jacques-Cartier

Coronavirus an Bord der Le Jacques-Cartier

Sonnenuntergang auf See
Sonnenuntergang auf See

Auf einem Kreuzfahrtschiff von Ponant Yachtkreuzfahrten gab es einen Corona-Ausbruch 

Wie diverse internationale Medien in den letzten Tagen berichtet haben, kam es an Bord der Le Jacques-Cartier zu einem Ausbruch des Coronavirus. Insgesamt sollen an Bord dreizehn Personen positiv auf das Virus getestet worden sein. Ab Montag, dem 26.10.2020  hing das Kreuzfahrtschiff im Hafen von Syrakus in Italien fest. Ein Auslaufen und Ausschiffen wurde im Hafen nicht gestattet. Am 02.11.2020 konnten die Passagiere in Marseille von Bord gehen. 

An Bord des Expeditionsschiffes sollen sich zum Zeitpunkt des Ausbruch 73 Passagiere und 93 Mitarbeiter befunden haben. Le Monde berichtet davon, dass zehn Crewmitglieder und drei Passagiere positiv getestet worden seien. Diese Menschen begaben sich nach der Feststellung in Quarantäne. Zur Ausschiffung hat sich die Le Jacques-Cartier ins französische Marseille begeben. Ponant reiste fast ausschließlich mit französischen Gästen. 

Wie mittlerweile üblich, verfügt auch Ponant Yachtkreuzfahrten über ein umfassendes Hygienekonzept zur Vermeidung von Infektionsketten an Bord der Kreuzfahrtschiffe. Dies umfasst unter anderem einen PCR-Test für die Gäste und ebenfalls einen regelmäßigen Test für die Crewmitglieder. Alle Informationen zum Hygieneprotokoll von Ponant gibt es hier.  

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2 Kommentare zu „Coronavirus an Bord der Le Jacques-Cartier“

  1. Das es bei nur 73 Gästen an Bord und einem Gast/Crew Verhältnis von 0,78 noch Infektionen geben kann, macht mich sehr nachdenklich.
    Darf es unter solchen Umständen überhaut noch Kreuzfahrten/Expeditionen geben?

    1. Nun, die Franzosen scheinen das zumindest nicht so im Griff zu haben wie die Deutschen und die Italiener, da klappt das auch mit deutlich mehr Menschen an Bord.

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