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Costa Kreuzfahrten gibt bis 2021 fünf Schiffe ab

Costa Kreuzfahrten gibt angeblich bis 2021 fünf Kreuzfahrtschiffe ab

Wie Cruiseindustrynews.com berichtet, sollen laut Arnold Donald, dem CEO der Carnival Corporation, fünf Costa Schiffe bis 2021 abgegeben werden. Aktuell ist noch unklar um welche Schiffe es sich genau handeln wird, es wird nur berichtet, dass man sich entschlossen hat, 2020 zwei Schiffe abzugeben, die aktuell über die Sommermonate in Europa befinden. Außerdem sollen 2020 auch zwei Schiffe aus Asien abgegeben werden. 

Ein Name wurde allerdings genannt: die Costa Mediterranea, die von ihren Fans liebevoll als „medi“ bezeichnet wird, soll im Mai 2021 abgegeben werden, an welche Reederei sie übergeben wird ist derzeit noch unbekannt. 

Der Entschluss soll getroffen worden sein, um die effizienteren Schiffe besser auf dem Markt positionieren zu können. Bei den angesprochenen, effizienteren Schiffe, handelt es sich in Asien um Costa Venezia und Costa Firenze, in Europa um Costa Smeralda und ihre Schwester. 

Es ist bis jetzt ungewiss, welche vier Schiffe im Jahr 2020 abgegeben werden. Da davon gesprochen wird, dass man auf effizientere Schiffe setzen möchte, wird es sich dabei wohl um die älteren Schiffe der Flotte handeln. Spekulativ könnte es sich bei den beiden Asien-Schiffen um Costa Atlantica (2000) und Costa neoRomantica (1993) handeln. Bei den, in Europa stationieren Schiffe, könnte es sich um Costa Victoria (1994) und Costa Fortuna (2003) handeln. Alternativ zu Costa Fortuna könnte allerdings auch Costa neoRiviera (1999) gemeint sein. Diese verlässt allerdings schon 2019 die Flotte und wechselt als AIDAmira zu AIDA Cruises. 

Auf dem asiatischen Markt wäre Costa dann ab 2020 mit drei statt vier Schiffen unterwegs, denn zwei sollen abgegeben werden, die Costa Firenze wird 2020 in Dienst gestellt. Damit wären Costa Serena (2007), Costa Venezia (2019) und Costa (2020) im Dienst von Costa Asia. Mit der Indienststellung der Costa Venezia könnte der Verlust der Paxe durch Abgabe der Costa Atlantica und der Costa neoRomantica abgefangen werden. 

Auch in Europa würde kein Verlust der Passagierzahlen eintreten, denn mit Indienststellung der Costa Smeralda wird die Bettenanzahl hier trotz Abgaben ansteigen. 2021 wird die Costa Toscana in Dienst gestellt, sie wird die Anzahl der Betten im Vergleich zur Costa Mediterranea noch einmal deutlich anheben. 

Ob die Schiffe, wie die Costa neoRiviera im Carnival Konzern verbleiben, ist unklar. Zuletzt wurden beide denkbare Varianten durchgeführt: die Costa neoRiviera wurde innerhalb des Konzerns an AIDA weitergegeben, die Prinsendam der Holland America Line wurde verkauft. 

Costa Atlantica und Costa Mediterranea zum asiatischen Joint Venture?

Nach den Aussagen, die Arnold Donald gegenüber Cruiseindustrynews getroffen hat, spekuliert man dort nun, dass Costa Atlantica und Costa Mediterranea an das asiatische Joint Venture der Carnival Corporation in China gehen könnten. Costa Crociere ist eine Marke der Carnival Corporation, diese arbeitet aktuell stark daran, auf lange Sicht nur noch effizientere und umweltfreundlichere Schiffe zu betreiben. 

So wurde bereits die P&O Oriana an einen chinesischen Eigner verkauft, die Statendam an CMV und auch die Pacific Jewel wurde verkauft, sie ging an Jalesh Cruises. Die Holland America Line hat ihre Prinsendam abgegeben, diese ist nun als MS Amera für Phoenix Reisen unterwegs. Auch P&O Cruises und die Holland America Line sind Marken der Carnival Corporation. 

Costa Smeralda - der LNG Neubau von Costa Kreuzfahrten / © Costa Cruises

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4 Kommentare gepostet

  1. Auf meiner letzten AIDA-Fahrt vor etwa drei Wochen hatten mir zwei Schiffsbekanntschaften gesagt, sie hätten gehört, dass AIDA wohl zwei neue Schiffe der Cara-bis-Mira-Klasse bekommen soll. Eine Übernahme von Costa (die Mediterrània) und ein Neubau. Bei solche Informationen über so viele Umwegen, bin ich vorsichtig. Bei dieser Meldung heute, fange ich nun doch an zu hoffen, dass das Schiff an AIDA geht.

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