
Classical Music meets Meditation kehrt auf MS Europa zurück
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Reisehinweis statt Reisewarnung – europäischer Urlaub rückt weiter in den Rahmen des möglichen
Kann es nun bald mit den europäischen Urlaubsplanungen ganz schnell gehen? Die gängigen deutschen Leitmedien und Außenminister Heiko Maas persönlich berichten heute, dass die deutsche Reisewarnung für touristische Reisen für 31 europäische Länder am 15.06.2020 aufgehoben wird. Stattdessen sollen individuelle Reisehinweise erarbeitet und veröffentlicht werden. Die weltweite Reisewarnung wurde im März, als das Coronavirus uns noch stärker im Griff hatte, ausgerufen.
Nun erscheint der innereuropäische Urlaub in diesem Sommer wieder deutlich wahrscheinlicher und schon bald werden dann wohl auch die Flusskreuzfahrten entlang der verschiedenen Flüsse wieder stattfinden – insofern entsprechende Konzepte erarbeitet und Genehmigungen eingeholt wurden. Eine kleine Randbedingung gibt es allerdings noch für diesen Beschluss, denn am 15.06.2020 muss die Entwicklung es auch zulassen, dass eine Aufhebung der Reisewarnung gewissenhaft gestartet werden kann.
Die Reisehinweise für die einzelnen Länder sollen ab der Aufhebung der Reisewarnung greifen und bei Bedarf gar täglich aktualisiert werden. Dennoch habe man sich laut Maas mit der Entscheidung doch etwas schwer getan.
Es gilt dennoch weiterhin Vorsicht walten zu lassen, denn nicht nur einmal hatte Maas in den letzten Wochen verlauten lassen, dass es keine ebenbürtige Rückholaktion wie beim letzten Mal geben wird. Nach dem ersten Ausbruch wurden über 200.000 deutsche aus dem Ausland zurück nach Deutschland geholt. Bei den 31 Staaten handelt es sich den Medien zufolge um die Mitgliedsstaaten der EU sowie um Großbritannien, Island, Schweiz, Norwegen und Liechtenstein. Bei Großbritannien wird beispielsweise dennoch gewarnt, dass die aktuellen Regelungen dort besagen, dass sich Einreisende in Quarantäne begeben müssen. Daher macht ein Kurzurlaub dorthin zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn.
Was diese Meldung nun für die Kreuzfahrt bedeuten wird bleibt ebenfalls offen. Die Planungen der Flusskreuzfahrtreedereien scheinen aufzugehen, denn diese werden wohl mit Aufhebung der Reisewarnung auf vielen Flüssen wieder verkehren dürfen. So reist nickoVISION bereits innerhalb Deutschlands, A-Rosa sieht einen Neustart nach der Aufhebung der Reisewarnung für umsetzbar.
Ob auch die Hochseekreuzfahrt davon nun profitieren kann bleibt offen, denn hier gibt es noch einige Widrigkeiten. So müssen weiterhin auch noch Pläne erarbeitet, was passieren würde, wenn ein Fall an Bord ausbrechen sollte. In einer solchen Situation müssten sich beispielsweise Häfen dazu bereit erklären, das Schiff anlegen zu lassen.

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