Flusskreuzfahrt: Straßburg zur „roten Zone“ erklärt – Anläufe könnten entfallen

Flusskreuzfahrt: Straßburg zur „roten Zone“ erklärt – Anläufe könnten entfallen

Der A-Rosa Neubau wird das erste A-Rosa Schiff auf dem Douro in Portugal sein / © A-Rosa Flusskreuzfahrten
Beispielfoto Flusskreuzfahrtschiff / © A-Rosa Flusskreuzfahrten

Frankreich hat Straßburg zur Roten Zone erklärt! 

Nach der Sperrung Ungarns könnte der Flusskreuzfahrt nun ein weiteres, wichtiges Reiseziel entgleiten. Am Sonntag hat Frankreich das Departement Bas-Rhin zur Roten Zone erklärt, innerhalb dieses, an Deutschland grenzenden Departements, befindet sich auch Straßburg, ein wichtiger Bestandteil vieler Rhein Kreuzfahrten. Neben Bas-Rhin wurden auch sechs weitere Regionen als Rote Zone ausgewiesen. Insgesamt sind nun 28 der etwa 100 Departements des Landes zur Roten Zone erklärt worden. 

Ob auch das deutsche Auswärtige Amt darüber nachdenkt, die Regionen als Risikogebiete zu erklären ist unbekannt. In jedem Fall sollen die Grenzen vorerst geöffnet bleiben, Pendler können also weiterhin ihren Tätigkeiten nachgehen. Die Folgen für die Flusskreuzfahrt sind derzeit noch nicht ganz klar, bisher gab es keine öffentliche Mitteilung über Änderungen der Routen. 

Dennoch ist es grundsätzlich denkbar, dass die Anbieter Straßburg meiden werden, obwohl Deutschland das Gebiet (noch) nicht zum Risikogebiet erklärt hat. Durch die Ausweisung zur Roten Zone steht es den örtlichen Behörden nun auch frei, die Corona-Maßnahmen vor Ort noch einmal zu verschärfen. Der Grund dahinter sind natürlich die Infektionszahlen, die in Frankreich zuletzt wieder enorm angestiegen waren. 

Weiterhin bleiben die Flusskreuzfahrten auf dem allgemeinen Kreuzfahrten die Reisen, mit der größten Wahrscheinlichkeit und denn eher geringsten Maßnahmen durchgeführt werden können. Auch hier werden natürlich alle Auflagen erfüllt, doch im Bereich der Landgänge gibt es hier beispielsweise viel größere Möglichkeiten als auf den bisher gestarteten Hochseekreuzfahrten. 

Zuletzt gab es bei den Kreuzfahrten auf den Flüssen erst einen Schock, denn Ungarn hat seine Grenzen geschlossen, hat später auch die Möglichkeit der Panoramafahrten durch das Land abgeblockt. Im Gegenzug kann aber Antwerpen wieder angesteuert werden, hier hatte das Auswärtige Amt eine Erklärung zum Risikogebiet abgegeben und vor kurzem wieder aufgehoben. 

Jetzt kostenlos Mitglied in unserer Facebook-Community werden

Mehr Kreuzfahrt News

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht


*