Flusskreuzfahrtschiff verliert 3000 Liter Diesel im Rhein

River Navigator / © Nicko Tours
Symbolfoto eines Flusskreuzfahrtschiffs

Auf dem Rhein ereignete sich am Samstag ein Unfall. Ein Flusskreuzfahrtschiff legte in Rhüdesheim an, soweit so normal. Später stellte man fest, dass dieses Schiff Treibstoff verloren hatte. Zuerst ging man von etwa 20.000 Litern Diesel aus, es stellt sich dann aber schnell heraus, dass es sich nur um 3000 Liter Diesel handelt. Wobei das Eine genau so schlecht wie das Andere ist, da der Treibstoff nicht eingefangen werden konnte aufgrund der Fließstärke des Rheins.

Insgesamt sind nun 28 Kilometer auf dem Rhein mit dem Treibsstoff verunreinigt. Welches Unternehmen beziehungsweise welches Flusskreuzfahrtschiff für den Schaden verantwortlich ist, wurde nicht überliefert.

Nachfolgend die Meldungen der Wasserschutzpolizei in Rüdesheim

Erste Meldung mit 20.000 Litern

 

Am Samstag,den 27.04.2019, gegen 23:25 Uhr wurde der Wasserschutzpolizei eine Gewässerverunreinigung bei Rhein-km 526 Ortslage Rüdesheim am Rhein gemeldet. Ein Fahrgastkabinenschiff auf der Fahrt von Basel nach Nürnberg, machte einen planmäßigen Halt in Rüdesheim. 

Während das Fahrgastkabinenschiff am Steiger lag, sind aus noch ungeklärter Ursache ca. 20000 Liter reiner Diesel aus dem Tank des Schiffes in den Rhein gelangt. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.

 

Diese Meldung wurde allerdings bald korrigiert von der hessischen Bereitschaftspolizei in Mainz-Kastell.

Zweite Meldung mit Korrektur

 

Die weiteren Ermittlungen zur Ursache des Austretens von Dieselkraftstoff am Samstag, den 27. April 2019 gegen 23:25 Uhr aus einem Fahrgastschiff in Rüdesheim haben ergeben, dass entgegen der Erstmeldung statt 20.000 Liter eine geringere Menge von 3.000 Liter Kraftstoff in den Rhein gelangten.

Beim Umpumpen innerhalb des Schiffes von einem Treibstofftank in den anderen kam es aus bisher unbekannten Gründen zu einer Überfüllung. Da keine Leckage vorlag, wurde die Weiterfahrt des mit ca. 180 Personen besetzten Fahrgastschiffes gegen 11:15 Uhr durch die Wasserschutzpolizei gestattet.

Die Polizeifliegerstaffel Rheinland-Pfalz war am Morgen angefordert worden und stellte bei ihrem Überflug eine Verschmutzung des Rheins auf einer Länge von 28 Kilometern in Richtung Koblenz fest. Die Wasserschutzpolizei und die Schiffahrtsstaatsanwaltschaft Mainz ermitteln nun wegen Gewässerverunreinigung

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