Fred. Olsen: Nach dem Kauf zweier Schiffe – was passiert mit der aktuellen Flotte?

Fred. Olsen: Nach dem Kauf zweier Schiffe – was passiert mit der aktuellen Flotte?

MS Braemar am 21.Januar 2016 in Montego Bay / Jamaika / © Foto: Oliver P. Mueller
MS Braemar am 21.Januar 2016 in Montego Bay / Jamaika / © Foto: Oliver P. Mueller

Zwei Schiffe gekauft – zwei sollen verkauft werden 

Nachdem nun bekannt wurde, dass die Fred. Olsen Cruise Lines die Kreuzfahrtschiffe MS Amsterdam (2000) und MS Rotterdam (1997) von der Holland America Line erworben hat, fragt sich nun, was mit den bisherigen Schiffen der Reederei passieren wird. Es wurde bereits angekündigt, dass zwei Schiffe der Flotte nach dem Erwerb der beiden „neuen“ Schiffe nun verkauft werden sollen, Namen wurden allerdings noch keine genannt. 

Die Flotte der Fred. Olsen Cruise Lines ist spürbar in die Jahre gekommen – sofern man einen Blick auf das jeweilige Baujahr der Kreuzfahrtschiffe wirft. MS Black Watch und MS Boudicca wurden bereist 1972 in den Dienst gestellt, sind also bereits 48 Jahre alte Schiffe. Sie haben ihren Zenit bezüglich des Alters wohl bereits erreicht, derartige Schiffe weitgehend effizient zu betreiben scheint eher unwahrscheinlich. Ergänzt werden diese beiden Schiffe in der aktuellen Flotte durch MS Braemar mit Baujahr 1993 und MS Balmoral mit Baujahr 1988.

Anhand der genannten Daten, kann es sich bei den beiden Verkäufen eigentlich nur um die MS Black Watch um die MS Boudicca handeln. Ein Verkauf der anderen beiden Schiffe scheint von außen doch sehr unwahrscheinlich. Was mit Black Watch und Boudicca nach dem Verkauf passieren könnte ist allerdings unbekannt. In der aktuellen Zeit ist es durchaus vorstellbar, dass man die beiden Schiffe für einen Schrottpreis verkaufen könnte und die Kreuzfahrtschiffe in einer Abwrackwerft ihr Ende finden könnten. Mit Costa Victoria und den drei Schiffen der Pullmantur Cruises sollen schließlich auch vier deutlich jüngere Kreuzfahrtschiffe nun ihr Ende gefunden haben. Auch bei weiteren, deutlich jüngeren Schiffen soll eine Verschrottung im Raum stehen. Ein wenig Hoffnung für einen weiteren Betreib der beiden Schiffe seitens eines neuen Eigners kann jedoch gewahrt werden – denn noch ist nicht offiziell, was passieren wird. 

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