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Hamburg: 833. Hafengeburtstag abgesagt – Alternativtermin im Spätsommer wird geprüft

Hamburg: 833. Hafengeburtstag abgesagt – Alternativtermin im Spätsommer wird geprüft

AIDA Feuerwerk beim Hamburger Hafengeburtstag 2018 mit AIDAperla / © AIDA Cruises
AIDA Feuerwerk beim Hamburger Hafengeburtstag 2018 mit AIDAperla / © AIDA Cruises

833. Hafengeburtstag in Hamburg wurde abgesagt

Zum dritten Mal in Folge wird das bekannte Hamburger Volksfest „Hafengeburtstag“ nicht stattfinden. Wie in den Jahren 2020 und 2021 auch, ist die diesjährige Absage mit der anhaltenden Corona-Pandemie begründet worden. Ursprünglich sollte der 833. Hafengeburtstag vom 6. bis 8. Mai 2022 stattfinden.

Der Hafengeburtstag 2022 wurde zwar offiziell abgesagt, doch eine kleine Hoffnung auf die Durchführung gibt es dennoch. Im März 2022 soll darüber entschieden werden, ob das Volksfest im Spätsommer, genauer gesagt nach den Hamburger Sommerferien, stattfinden könnte. Die Entscheidung für oder gegen diese Großveranstaltung ist im starken Maße davon abhängig, wie sich die Pandemie-Situation zum Zeitpunkt der Entscheidung darstellt.

Jährlich werden bei der Großveranstaltung in der norddeutschen Hansestadt mehr als eine Millionen Besucher gezählt. Für diese Anzahl von Menschen konnte kein zuverlässiges Hygienekonzept entwickelt werden und die Lage zum Veranstaltungszeitpunkt ist nicht absehbar, sodass nur die Absage für den Mai in Betracht kam.

Meldung von hamburg.de:

Hafengeburtstag 2022 für Mai abgesagtPrüfung einer Verlegung in den Spätsommer

Aufgrund der weiterhin bestehenden und in ihrer Entwicklung nicht hinreichend eindeutig vorhersehbaren Pandemie-Lage wird der 833. HAFENGEBURTSTAG HAMBURG 2022 für den Mai abgesagt. Zugleich wird eine Verlegung in den Spätsommer dieses Jahres geprüft.

Es ist schwer absehbar, wie sich die Pandemie bis Anfang Mai 2022 entwickeln wird. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist aber davon auszugehen, dass keine pandemische Situation erreicht wird, die eine Großveranstaltung wie den HAFENGEBURTSTAG HAMBURG erlaubt. Anforderungen für eine unter Infektionsgesichtspunkten sichere Durchführung der Veranstaltung, wie Abstandsregelungen oder Zugangskontrollen zum Veranstaltungsgelände sind bei diesem Veranstaltungsformat nicht erfüllbar. Anders als bei dem ebenfalls durch die Behörde für Wirtschaft und Innovation veranstaltetem Volksfest „Hamburger DOM“, welches zu Pandemiezeiten auf einer eingrenzbaren, zugangskontrollierten Veranstaltungsfläche des Heiligengeistfeldes stattfinden kann, erstreckt sich das Gelände des größten Hafenfestes der Welt kilometerweit durch stark belebten urbanen Raum mit Anwohnern, Geschäften, Büros und normal weiterlaufendem Verkehr.

Senator Michael Westhagemann: „Vor dem Hintergrund einer im Mai sehr geringen Durchführungswahrscheinlichkeit aufgrund der schwer einschätzbaren pandemischen Entwicklung, wäre es unverantwortlich gegenüber allen Akteuren, Partnern und Unternehmen weitere Kosten und erhebliche Arbeitsaufwände zu produzieren. Die verantwortungsvollste Entscheidung ist daher, das größte Hafenfest der Welt vorerst abzusagen. Wir prüfen aktuell intensiv die Verlegung in den Spätsommer und erwarten hierzu bis Ende März ein Ergebnis, ob dies gemeinsam mit den zahlreichen Partnern des Hafengeburtstages realisierbar ist. Auch für den Fall, dass diese Prüfung hinsichtlich der grundsätzlichen Umsetzbarkeit positiv ausfallen sollte, steht natürlich auch ein Termin im Spätsommer weiter unter dem Vorbehalt der Pandemie-Entwicklung.“

Das mit jährlich mehr als eine Million Teilnehmerinnen und Teilnehmern größte Hafenfest der Welt benötigt aufgrund der Vielzahl der Programmangebote und der äußerst komplexen Logistik einen erheblichen zeitlichen Planungsvorlauf. In die Planungen sind eine Vielzahl privater und staatlicher Akteure eingebunden, die ebenso wie zahlreiche Unternehmen der Tourismus- und Transportbranche oder die üblicherweise rund 300 teilnehmenden Schiffe Planungssicherheit benötigen. Um diese zu ermöglichen und bei den zahlreichen Partnern und Dienstleistern keine weiteren Kosten zu verursachen, hat die Behörde für Wirtschaft und Innovation daher eine Absage für Mai und die Prüfung der Verlegung in den Spätsommer beschlossen.

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