Kreuzfahrten ab Deutschland im März rücken in die Ferne

Kreuzfahrten ab Deutschland im März rücken in die Ferne

AIDAprima - das AIDA Flaggschiff auf der Elbe in Hamburg
AIDAprima auf der Elbe in Hamburg

Die Hochseekreuzfahrten ab Deutschland scheinen in weitere Ferne zu rücken 

Nach der gestrigen Verlängerung des deutschen Lockdowns scheint der Kreuzfahrt-Start in Deutschland doch noch einmal etwas weiter in die Ferne zur rücken. Zwar gibt es aufgrund der gesunkenen Gesamtinzidenz „Lockerungen“, doch diese sind noch weit abseits von dem, was die Kreuzfahrt bräuchte. Lediglich die Regularien im Thema Schulen und Kitas wurden gelockert, Friseure dürfen am 01.03.2021 wieder öffnen – wirkliche Lockerungen gibt es also nicht. 

Der Lockdown wird nun bis zum 07.03.2021 verlängert, Anfang März soll es neue Gespräche geben. Trotz der Verlängerung wurde auch eine Aussicht auf Lockerungen gestellt. 

Nächste Öffnungsschritte seien bei einer Inzidenz von unter 35 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner denkbar. Namentlich benannt wird hierbei, dass ab diesem Wert Teile des Einzelhandels, Museen oder auch weitere Dienstleistungsbetriebe mit Körpernähe öffnen könnten. 

Wann die Öffnung von Hotels, also innerdeutschen Übernachtungsmöglichkeiten wieder gewährt sein wird, bleibt weiterhin unbekannt. Damit rücken auch die Hochseekreuzfahrten ab / bis Deutschland scheinbar wieder in die Ferne. Nicht klar ist, ob eine Erlaubnis bei einer Inzidenz von 35 in Frage kommen würde. Die aktuelle Inzidenz liegt in Deutschland knapp unter 70. Sie müsste also erstmal halbiert werden, um die nächsten Öffnungsschritte realisieren zu können. 

Dadurch, dass Reisen immer wieder ausdrücklich vermieden werden sollen, ist durchaus vorstellbar, dass die touristischen Reisen erst mit einer niedrigeren Inzidenz in Deutschland wieder gewährt werden könnten. Es bleibt also weiterhin vieles offen, Fakt ist aber, dass es bis Ende des verlängerten Lockdowns keine Kreuzfahrten in Deutschland geben wird. Auch die Flusskreuzfahrtanbieter haben bereits begonnen, Reisen abzusagen. 

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