Kanada untersagt Kreuzfahrtschiff-Anläufe bis 31.10.2020!

Kanada untersagt Kreuzfahrtschiff-Anläufe bis 31.10.2020!

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Kanada beendet für zahlreiche Reedereien und Schiffe die Alaska Saison 2020

Kanada, ein Land, das bisher für die Kreuzfahrtschiffe mitunter die härtesten Auflagen in der aktuelle Coronavirus-Pandemie getroffen hat, hat nun noch einmal ausgeholt und soll laut Cruiseindustrynews alle Kreuzfahrtschiffanläufe bis 31.10.2020 untersagt haben. Davon ausgenommen sind Schiffe von einer Passagieranzahl unter 100 – von denen es allerdings nur wenige Kreuzfahrtschiffe gibt. 

Aufgrund dieser Maßnahme hat die Victory Cruise Lines, die hauptsächlich dort verkehrt, bereits alle Kreuzfahrten im Jahr 2020 abgesagt. Auch haben im Laufe der letzten Wochen einige Reedereien die Alaska Saison gänzlich gestrichen oder bekanntgegeben, dass bestimmte Schiffe in diesem Jahr nicht dorthin reisen werden. 

Nun sind weitaus mehr Reedereien und Schiffen von diesem neuen Anlaufverbot betroffen. Die Entscheidung hierzu wurde durch den kanadischen Verkehrsminister getroffen. Neben der Reedereien, die ohnehin für gewöhnlich in Alaska kreuzen, sind nun auch weitere betroffen. Denn nach den Überfahrten im Herbst, bieten zahlreiche Unternehmen auch Kreuzfahrten nach Kanada, Neuengland oder Alaska an. Diese können nun nicht mehr stattfinden. Alaska ist davon besonders deshalb betroffen, da die Alaska Kreuzfahrten für gewöhnlich ab Kanada durchgeführt werden. 

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4 Kommentare gepostet

  1. Irgendwie fällt mir da der böse Spruch „Wegen Reichtum geschlossen!“ ein.
    Gilt auch für Norwegen.
    Von Millionen Infizierten und Verblichenen sind beide Länder weit entfernt.

    • … und außerdem war von Februar bis März in diesen Gebieten ehe Winterruhe angesagt (die Hurtigroutenfahrer kommen doch in ihren 20 min Anlegezeit gar nicht vom Schiff). Wieso jetzt ausgerechnet die Kreuzfahrtindustrie als Schuldiger für den Seuchenausbruch in diesen Gebieten herhalten muss, da wird wohl eher ein Sündenbock zum Vorzeigen gesucht.

      • Kritisch ist gar nicht das Anlegen und das anstecken der Bevölkerung vor Ort. Kritisch ist die Frage „was passiert mit einem Fall an Bord?“

        Testet man das ganze Schiff? Was passiert wenn die Fallzahlen die Kapazität der örtlichen Krankenhäuser übersteigt. Kein Land der Welt will ein Kreuzfahrtschiff an seinem Hafen liegen haben wo Corona grassiert und der Hafen und das Land sich weltweit blamiert unfähig zu sein eine gute Medizinische Versorgung zu gewährleisten.

        Gerade Fahrgebiete die wegen ihrer besonderen und einmaligen Natur gebucht werden haben das Problem eben nicht die Millionenmetropole mit entsprechenden Krankenhäusern direkt in der Nähe zu haben.

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