Kanaren-Kreuzfahrten: Madeira schließt den Hafen von Funchal!

Kanaren-Kreuzfahrten: Madeira schließt den Hafen von Funchal!

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Nach dem diverse Häfen auf der Welt bereits beschlossen haben, keine Kreuzfahrtschiffe mehr in den Hafen zu lassen, soll das Gleiche nun auch den Reedereien in Funchal auf Madeira blühen. Eine Webseite über Madeira berichtet davon, dass die Regionalverwaltung den Hafen ab Donnerstag den 12.März 2020 für Kreuzfahrtschiffe sperren will.

Die restriktiven Maßnahmen sollen der Eindämmung der Corona-Virus Pandemie entgegenwirken. Nicht nur der Hafen soll betroffen sein mit der Schließung, man will die Kontrollmaßnahmen am Flughafen auch massiv ausweiten.

Bisher gibt es hier zu von keinen Reedereien eine Aussage, auch waren bisher die Kanaren-Kreuzfahrten nur von einem Sandsturm gestört worden in der aktuellen Saison, da gab es mal kurzzeitige Probleme, Corona war bisher für die Kreuzfahrten auf den kanarischen Inseln kein Problem. 

Es gilt nun abzuwarten was passiert, wenn der nächste planmäßige Anlauf eines Kreuzfahrtschiff auf Madeira ansteht, wie die Behörden dann tatsächlich reagieren. Eventuell hören wir auch vorab schon was von den Reedereien zu den geplanten Anläufen.

Die nächsten Anläufe sind für Samstag geplant, da soll die Mein Schiff Herz einen Onvernight haben auf Madeira, weiterhin sind Anläufe mit der Marella Celebration geplant am 15.03.2020 und am 16.03.2020 mit der Viking Sky an diesem Tag soll auch AIDAnova im Hafen sein. Am 24.03.2020 soll die Mein Schiff 3 das nächste Mal im Hafen sein, am 25.03.2020 ist die Mein Schiff Herz ein weiteres Mal geplant mit einem Overnight im Hafen von Funchal.

UPDATE: 12 März 11:30 Uhr


Die Regionalverwaltung hat die Sperrung des Hafens auf Madeira bestätigt während einem Treffen auf der Insel zur Problembehandlung der Corona-Pandemie.

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8 Kommentare zu „Kanaren-Kreuzfahrten: Madeira schließt den Hafen von Funchal!“

  1. G. Meßerschmidt

    Vielen Dank für die tolle Seite. Jeden Tag bedaure ich meine Entscheidung von Anfang März eine Aida Kreuzfahrt ab 3.4. storniert zu haben. Ich verstehe Aida und TUI nicht. Geht es nur noch ums Geld? Scheint so. Da kann man nur auf NCL und andere amerikanische Kreuzfahrtfirmen verweisen. Da hat man das Problem erkannt. Derzeit kostenlose Stornierungen möglich. Allen Reisenden auf Schiffen viel Glück und vielleicht doch ne schöne Zeit. Trifft alle eine Entscheidung für euch und eure Familien.

    1. Pascal Wepner

      Du musst schon auch unterscheiden. Die US-Reedereien haben am deutschen Markt so gut wie keine Gäste. Wenn AIDA und TC anfangen kostenfrei stornieren zu lassen, sind sie pleite weil dann alles storniert wird. In Teilen kann und wird ja gefahren. Das was nicht geht, wird abgesagt.

      1. Naja, Pascal
        deutsche Reederei hin oder her. Beide TUI und AIDA tun sich hier mit besonderer Kundenunfreundlichkeit hervor.
        Sorry, aber denen ist doch der Kunde ab der Bezahlung inzwischen vollkommen egal. Die amerikanischen Reedereien machen das Stornierungsangebot ja nicht nur den europäischen Kunden, sondern allen Kunden, oder ?
        Mit dem „sie sind dann Pleite“ kann man meines Erachtens nicht wirklich argumentieren. Es gibt auch Rückversicherer…
        So und jetzt fallen ein paar Reisen aus. Gut, aber wieviel haben gut belegt stattgefunden, wo doch gut Gewinn gemacht wurde ?
        Ein Unternehmen beinhaltet sowas wie „Geschäftsrisiko“, das weißt Du selber auch, aber es kann sich extrem vergrößern , wenn man seine Kunden verärgert. Und wenn ich einen Kunden verärgere habe ich das Riskio, daß er mir ein schlechtes Image bei 10 potentiellen Kunden verursacht.Ob ich das Riskio im Massenmarkt eingehen würde ?
        @G.Meßerschmidt: Ja es geht hier nur noch ums Geld, so wie immer.. :-(

        Gruß

        1. Pascal Wepner

          Soweit ich weiß sehen in den USA die Bedingungen wieder anders aus. Da Dir als Kunden niemand so etwas versichert, wird Dir als Veranstalter sowas auch nicht versichert. „Ein paar Reisen fallen aus“ ist deine Denkweise, auf der anderen Seite ist es für den Gast ja auch nur „eine Reise“. Es wird immer viel verlangt von der anderen Seite, man selbst will sich aber nicht bewegen, das ist schwierig in einem Vertragsverhältnis.

          Naja, ein unternehmerisches Risiko beinhaltet keine unvorhersehbare Pandemie bei der der Gast im Glauben ist, das ein Veranstalter mal eben auf Zuruf alles absagt, rückvergütet und die Welt weiterhin in Ordnung ist. Da alle Reedereien derzeit im gleichen Boot sitzen und gleichermaßen arm dran sind was die weltweiten Regularien angeht, glaube ich nicht an die jetzt oft gehörte Geschichte, dass man ja dann bei Reederei XY besser aufgehoben ist.

          Ich bekomme das ja hier gerade live und sehr konzentriert mit, Aida ist bei weitem nicht der Veranstalter, der sich am ungeschicktesten anstellt in Sachen Reaktion und Kommunikation.

          Letztendlich wurden auf Basis einer AGB Verträge geschlossen, wer stornieren will kann das ja tun und muss sich dabei entsprechend an die AGB halten, sei es der Veranstalter oder der Kunde.

          1. „Es wird immer viel verlangt von der anderen Seite, man selbst will sich aber nicht bewegen, das ist schwierig in einem Vertragsverhältnis.“
            Sorry, aber TUI spielt doch mit den Kunden und läßt Sie schmoren und wartet, daß Sie die Nerven verlieren und selbst stornieren. Sehr eleganter Weg Geld zu machen indem man halt einfach nichts kommuniziert und die Kunden im Regen stehen läßt.
            Nö, lassen wir das jetzt einfach mal so stehen. Aber wie ich bereits geschrieben habe und wenn ich so ein paar andere Kommentare hier auf deiner Seite lese, fällt das Thema der TUI Cruises bereits auf die Füße.

          2. Dass AIDA Cruises aber nicht einmal ihre Kunden über kurz bevorstehende Routeneinschränkungen und Änderungen informiert, während die Grenzen und sämtliche Häfen nach und nach langsam geschlossen werden, finde ich wirklich blamabel. So etwas habe ich nicht erwartet. Die Storno-Richtlinien lassen einen auch nun nicht mehr ohne weiteres umbuchen oder stornieren (ich müsste 95% des Preises trotzdem bezahlen). Da bin ich wirklich enttäuscht. Man weiß ja nicht einmal, ob man evtl. noch 2 Wochen unter Quarantäne auf dem Schiff ausharren muss, oder nicht zurück nach D reisen kann, was eigentlich das Schlimmste ist.

  2. Ich werde am 2 April von Teneriffa ablegen, glaube kaum das bis dahin Spanien Corona frei ist, ich habe eine Emunschwache Tochter und kann sie dieser momentanen Gefahr nicht aussetzen,es ist einfach unferantwortlich von TUI wie sie mit ihren Kunden in dieser schweren Zeit umgeht, es ist nichteinmal umbuchen möglich, würde ja gerne zu einem anderen Zeitpunkt fahren. Ich lass es sogar auf ein Gerichtliches Beschluß ankommen.

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