Kanaren-Kreuzfahrt: Darum fahren AIDA Cruises, TUI Cruises & Co. NICHT nach Madeira!

Kanaren-Kreuzfahrt: Darum fahren AIDA Cruises, TUI Cruises & Co. NICHT nach Madeira!

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Kreuzfahrt auf den Kanaren mit Madeira

Die Kanaren sind seit Monaten eine sichere Bank für die Kreuzfahrt-Industrie. TUI Cruises fährt dort derzeit und das auch schon seit Monaten mit der Mein Schiff 1 und der Mein Schiff 2. AIDA Cruises kam im November mit AIDAperla dazu, musste durch den IT-Hack noch einmal pausieren und startete nun im März wieder mit den Kanaren Kreuzfahrten mit der Perla. Auch Hapag-LLoyd Cruises fährt dort – wenn auch mit Unterbrechungen mit der Europa 2.

Grundsätzlich wurden die Kanaren-Kreuzfahrten früher immer mit den Kapverden oder auch mit Madeira kombiniert, oft auch mit Marokko. Zu Corona-Zeiten wurden die Reisen auch so verkauft, allerdings ist Corona eben auch das Sinnbild für „Flexibilität“. Von dem was man will und möchte darf man fast nichts bis gar nichts machen – so ergeht es auch den Reedereien. 

Die Reedereien haben es letztlich geschafft, mit den Behörden eine Basis zu schaffen, dass sie ihre Schiffe wieder in Bewegung bringen dürfen auf den Kanaren. Dazu mussten sie auf den Kanaren Quarantäne-Hotels im Backup haben und natürlich auch ein sehr durchdachtes, fundiertes und funktionierendes Hygienekonzept auf die Beine stellen. All das wurde von den Reedereien umgesetzt, gleichermaßen von AIDA Cruises wie auch von TUI Cruises die das für ihre Marken Mein Schiff und Hapag Lloyd Cruises dargestellt haben.

Wieso fahren die Schiffe dann jetzt nicht nach Madeira?

Die Frage wieso weder die Mein Schiff 1 noch die Mein Schiff 2, die AIDAperla oder auch die Europa 2 und in Kürze der World Voyager von Nicko Cruises nicht nach Portugal und damit nach Funchal fahren dürfen ist so simple wie einfach und seit Monaten klar kommuniziert.

Die spanische Zentralregierung hat lediglich den Anlauf von spanischen Häfen erlaubt und zugesagt. Das heisst im Klartext, die Reedereien dürfen mit ihren Schiffen alle Häfen anlaufen die zu Spanien gehören. Sollte man einen Hafen anlaufen der nicht zu Spanien gehört, würde man eine „internationale Kreuzfahrt“ machen und darf dann nicht mehr in einem spanischen Hafen festmachen.

Diese Regelung ist nicht neu, sondern seit Anbeginn der Regularien für die kanarischen Inseln klar und kommunziert. Aus diesem Grund durfte TUI Cruises keine Transreise von Deutschland aus anbieten, da die Abfahrt nicht von einem spanischen Hafen erfolgte. Deswegen durfte TUI Cruises auch nicht wie geplant mit Hapag Lloyd Cruises an Silvester auf Funchal festmachen. 

TUI Cruises ist das Thema eine zeitlang umgangen, in dem sie „Panoramafahrten“ angeboten haben im Rahmen der Kanaren-Kreuzfahrten und eben rund um Kapverden gefahren sind oder auch die Küste von Madeira besuchten. Ein Highlight hatte die Crew der Mein Schiff 4 erlebt – denn das Schiff wurde Silvester vor Funchal platziert – ohne Gäste – das Feuerwerk der Insel gab es nur für die Crew. 

Wir haben nun also gelernt: Küstenfahrten sind erlaubt, anlegen ist verboten! Klare Regel, einfach zu verstehen, das hat nichts mit dem Willen und Können und auch nicht mit Ausrichtungen und Philosophien von Reedereien zu tun. Es handelt sich hierbei um glasklare Vorgaben der Behörden und Regierungen die einzuhalten sind, wenn man weiterhin „mitspielen“ möchte.

AIDA Kreuzfahrten bei der Kreuzfahrtlounge Apensen

 

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