Kreuzfahrt: Ein Jahr US-Shutdown – bis heute kein Neustart

Kreuzfahrt: Ein Jahr US-Shutdown – bis heute kein Neustart

Caribbean Princess kommt frisch aus der Werft / © Princess Cruises
Caribbean Princess / © Princess Cruises

US-Shutdown jährt sich zum ersten Mal 

Dieser Tage gibt es bei den amerikanischen und auch europäischen Unternehmen einen sehr traurigen Jahrestag. Mit jedem Tag kommt ein Jubiläum mehr hinzu, denn Mitte März haben die amerikanischen Kreuzfahrtanbieter nach und nach den Shutdown ihrer Flotten eingeleitet. Die meisten Unternehmen, die hauptsächlich auf dem US-Markt agieren, konnten bis heute noch nicht neu starten. 

Der Shutdown auf dem amerikanischen Markt wurde am 12.03.2020 eingeleitet, als der ehemalige Präsident Donald Trump das Einreiseverbot für die Europäer ausgerufen hatte. 

Noch am selben Tag hatte Virgin Voyages, eine neue Reederei, die bis heute noch keine Gäste begrüßen konnte, die Jungfernfahrt des ersten Kreuzfahrtschiffes erstmals verschoben. Einen Tag später, am 13.03.2020 hat Royal Caribbean mitgeteilt, dass alle US-Kreuzfahrten einen Monat ausgesetzt werden. 

Ebenfalls am 13.03.2020 haben Norwegian Cruise Line, Regent Seven Seas, Oceania Cruises, Costa Crociere, Disney Cruise Line, Carnival und MSC Cruises den Betrieb eingestellt. In Teilen nur in den USA, in Teilen aber auch weltweit. Einige Tage später hatten weltweit alle Reedereien den Dienst eingestellt. 

Was darauf folgte hält bis heute noch an: prinzipiell sagen fast alle Reedereien im ein- bis zweimonatigen Takt Kreuzfahrten ab. Der US-Neustart ist bis heute noch nicht erfolgt, auf dem europäischen und weltweiten Markt werden bereits wieder wenige Möglichkeiten für Kreuzfahrten angeboten. Mit Beginn der Sommersaison besteht die Hoffnung auf weitere Betriebsaufnahmen von Schiffen und Reedereien. 

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