Kreuzfahrt trotzt Corona – nach wie vor der sicherste Urlaub!

Kreuzfahrt trotzt Corona – nach wie vor der sicherste Urlaub!

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Aktuelle Fälle verunsichern Reisende 

Erst waren es überwiegend die Kreuzfahrtschiffe, die sich in den US-Gewässern bewegen, nun aber auch vermehrt Kreuzfahrtschiffe in Europa. Die Meldungen der Medien, und auch bei uns, überschlagen sich mit Coronafällen auf Kreuzfahrtschiffen. Das verunsichert die Reisenden der kommenden Wochen. Aber tut es das zu recht? Oder ist die Kreuzfahrt vielleicht doch bedeutend sicherer, als es aktuell wirkt? 

Zu erst einmal gilt es zu sagen, dass an dieser Stelle deutlich differenziert werden muss. In sehr vielen Punkten. Betrachten wir erstmal den ersten Schritt: viele Infektionen auf etlichen Kreuzfahrtschiffen in US-Gewässern. Wo kommt das her? Das kann faktisch, ohne Anteilnahme an den Reisen, natürlich nicht final gesagt werden. Doch uns ereilten in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Hinweise von Gästen, dass beispielsweise die Maskenpflicht vor Ort kaum vorhanden war und oftmals lediglich eine Empfehlung ausgesprochen wurde. 

Ein erlebtes Beispiel ist die Taufe der MSC Seashore, bei der wir vor Ort waren. Hier waren überwiegend Amerikaner an Bord, Masken waren aber oftmals nicht zu sehen. Es ist leicht übertragbar, dass es auf anderen Schiffen in diesen Gewässern dann wohl tendenziell ähnlich aussehen mag. Hinzu kommt, dass die Omikron Variante bekanntermaßen ansteckender ist, als die vorherigen Variationen des Virus. Auch die Schiffe in den USA haben geltende und auch sehr wirksame Gesundheits- und Sicherheitskonzepte. Nehmen wir aber einmal die Summe aus Maskenempfehlung, kaum eingehaltenem Abstand und einer stärker ansteckenden Variante, dann kann das Ergebnis nicht anders aussehen als dass es immer öfter zu 50, 60, 70 oder auch 80 Fällen an Bord der Schiffe kommt. Mit Blick auf die Relation zum Land: Die Vereinigten Staaten meldeten gestern über eine Million Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Da steht die Kreuzfahrt doch bedeutend besser dar. Dennoch wäre es von oberster Priorität, die Maßnahmen auf den Kreuzfahrten, die ohnehin schon von der amerikanischen CDC beobachtet werden, noch einmal zu erhöhen, respektive stärker umzusetzen. 

Nicht lange nach der Vielzahl an Ausbrüchen in den amerikanischen Gewässern kam es nun auch vermehrt zu Ausbrüchen auf Kreuzfahrtschiffen, die sich in Europa bewegen. Auch das ist aber wenig verwunderlich, wenn man sich einmal die Zahlen an Land anschaut. Die Konzepte der Reedereien sorgen zwar dafür, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine infizierte Person an Bord begibt, bedeutend geringer wird, ausgeschlossen werden kann das aber nie zu 100%. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich nicht ein Mitarbeiter oder ein Gast eine Infektion an Land einfängt. 

Abgesehen vom größeren Ausbruch an Bord von MSC Grandiosa, der aber zwischenzeitlich wieder unter Kontrolle ist, kam es in Europa zu keinen größeren Ereignissen. Das liegt überwiegend an den Protokollen, die sich in den letzten Monaten bewährt haben. Zudem reagieren die Reedereien schnellstens, isolieren infizierte Personen von allen anderen, ebenso die Kontaktpersonen der Betroffenen. Ein großer Fall waren zuletzt AIDAnova und Mein Schiff 6. Hier kam es zwar zu keiner riesigen Menge an Infizierten, es hat aber wichtige Crewmitglieder erwischt, die für den Betrieb der Schiffe unabdingbar sind – auch das kann passieren. 

Grundsätzlich sind die aktuellen Fälle nicht verwunderlich. Weltweit hat sich die Lage wieder zugespitzt, bricht man das allerdings auf die Kreuzfahrt herunter, so sind die Infektionen an Bord im Vergleich zu den Infektionen an Land einfach nur marginal. 

In diesem Sinne benötigt es seitens der Reisenden, auch wenn es viele Meldungen gibt, keine großen Sorgen. Die Wahrscheinlichkeit einer Infektion an Bord ist ohnehin schon gering, wie weit man die Wahrscheinlichkeit für sich selbst steigert, liegt gewissermaßen an jedem Einzelnen. Ausschlaggebend ist hier beispielsweise ob man sich selbst mit einer Maske schützt oder diese nur auf Halbmast trägt. Ebenso ob man unnötig eine große Menge an direkten Kontakten hat, oder diese im kleinen Kreis hält. Nach wie vor kommt es, egal wo, auch auf die Vernunft eines jeden Einzelnen an. Wir würden durchaus behaupten, dass die Wahrscheinlichkeit der Infektion einer Person, die sich korrekt an alle Vorgaben hält, verschwindend gering ist. 

Natürlich kann es nicht ausgeschlossen werden, dass man sich an Bord infiziert oder zur Kontaktperson eines Infizierten wird. Ist beides nicht schönes, beides sehr unglücklich. Kann aber beides auch sehr schnell an Land passieren – wo die Infektionen deutlich höher sind. Leider ist es meistens so, dass die genaue Anzahl an Fällen auf Kreuzfahrtschiffen nicht faktisch kommuniziert werden. Sonst würde die Errechnung eine deutlich niedrigere Inzidenz des Schiffes ergeben, als es sie an Land gibt. 

Für die Reedereien bedeutet die aktuelle Zeit, dass die Maßnahmen noch einmal etwas verschärft und strenger kontrolliert werden sollten, zum Beispiel hat AIDA Cruises hier schon mit verschärften Maßnahmen reagiert. Für die Reisenden bedeutet die aktuelle Zeit, dass sie sich noch strenger an die Vorgaben halten sollten. Denn auch das beste Konzept nützt nichts, wenn sich niemand daran hält. Wenn diese beiden Aspekte erfüllt sind, dann steht einem schönen und erholsamen Urlaub an Bord eines Kreuzfahrtschiffes auch zur aktuellen Zeit nichts im Wege. 

Das spiegeln auch die Feedbacks wieder, die wir die Tage über bekommen. Die Menschen auf den Kreuzfahrtschiffen fühlen sich sicher und wohl – selbst wenn es in Teilen auf genau diesem Schiff zu Infektionen gekommen war. Viele haben vor der Pandemie keine Kreuzfahrten unternommen, seit Beginn der Pandemie und auch aktuell unternehmen sie aber zahlreiche, weil sie sich dort sicherer fühlen als irgendwo anders. 

Es ist „normal“, dass es aktuell auch zu Infektionen auf Kreuzfahrtschiffen kommt, weil es überall zu Infektionen kommt. Das ist keineswegs verwunderlich. Es ist auch nicht schön infiziert zu sein oder sich in Quarantäne zu befinden. Das ist es nirgendwo. Was aber große Hoffnung gibt ist auch, dass die Verläufe immer milder werden. Von Bord der Schiffe ist uns keine aktive Meldung bekannt, dass es zu schweren Verläufen kam. Das ist, auch wenn es viele nicht hören möchten, auch der Impfung und der Impfvorgabe für Kreuzfahrten zu verdanken. 

Wir haben Verständnis für jeden, der in der aktuellen Situation mit Rücksicht auf sich selbst nicht verreisen möchte, das ist vollkommen in Ordnung. Dennoch gilt es klarzustellen, dass die Kreuzfahrt nach wie vor nicht der Sündenbock der Pandemie ist. Und schon gar kein Pandemietreiber. Es ist nicht unmöglich Infiziert oder Kontaktperson zu werden. Aber das ist es nirgendwo. 

In diesem Sinne, lasst euch die Vorfreude nicht vermiesen, bucht eure Kreuzfahrten wenn ihr verreisen möchtet und genießt den wohlverdienten Urlaub. 

Kreuzfahrt Schnäppchen auf einen Blick

 

Die Kreuzfahrtschnäppchen werden präsentiert von der Kreuzfahrtlounge. Alle Anfragen werden von dort bearbeitet und vermittelt. Schiffe und Kreuzfahrten ist kein Vermittler.

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