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Kreuzfahrtbuchungen über Thomas Cook

Der deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook hat einen Insolvenzantrag gestellt

Nachdem der britische Reisekonzern Thomas Cook nicht gerettet werden konnte, hat heute nun auch die deutsche Tochter einen Insolvenzantrag gestellt. Rund 140.000 Reisende sind derzeit mit dem Unternehmen auf Reisen. Nun Zweifeln auch Kreuzfahrtfans, was aus ihrer gebuchten Kreuzfahrt wird, ob sie angetreten werden kann oder nicht, was mit dem Geld passiert, falls die Reise nicht angetreten werden kann. 

AIDA, TUI und Costa haben bereits Entwarnung für ihre Gäste gegeben. Da die Buchungen über Direktinkasso erfolgen, bleiben die Buchungen bestehen, die Reisen können wie geplant angetreten und absolviert werden. Das liegt vor allem daran, dass Thomas Cook an dieser Stelle als Vermittler, nicht als Reiseveranstalter auftritt. Wer dennoch unsicher ist, kann leicht überprüfen, an wen die Zahlung erfolgte. Denn wurde der Reisepreis direkt an die Reederei überwiesen, so ist die Reise nicht von der Pleite des Reiseunternehmens Thomas Cook betroffen. 

Sollte der Reisepreis also an die Reederei überwiesen worden sein, so ist der Gast auf der sicheren Seite. Dies gilt für alle Reedereien. Die meisten Reedereien wie AIDA, TUI und Costa setzen auf Direktinkasso, auf diese Weise ist der Antritt der Kreuzfahrt absolut gesichert. 

Auch MSC Kreuzfahrten hat am 13. September 2018 auf Direktinkasso umgestellt, so dass Gäste die nach der Umstellung buchten nichts zu befürchten haben. Frühbucher könnten hier eventuell im Nachteil sein, denn wer seine Kreuzfahrt vorher gebucht und seine Zahlung an Thomas Cook als Veranstalter geleistet hat muss auf die Entscheidung des Insolvenzverwalters warten, ob die noch ausstehenden Reisen durchgeführt werden. Ein offizielles Statement seitens MSC Kreuzfahrten in der Sache gibt es aktuell nicht.

 

Anreise mit Condor

Mit Condor steckt eine weitere Thomas Cook Tochter in der Krise. Allerdings konnte die Airline vor erst den Hals aus der Schlinge ziehen, denn die Airline hat einen Überbrückungskredit in Höhe von 380 Millionen Euro erhalten. Damit ist der Flugbetrieb für das nächste halbe Jahr gesichert. 

Im Bezug auf die Flüge brauchten sich die Bucher eines Anreisepaketes über die Reederei sowieso nie sorgen machen. Denn ist der Flug über die Reederei gebucht, so hat die Reederei dafür zu sorgen, dass der Reisende pünktlich am Schiff ist. Verspätet sich der Flug, so wartet das Schiff bis der Reisende eingecheckt ist. 

Problematisch hätte es für individuell Anreisende Gäste werden können. Denn ist der Flug selbst gebucht, so muss das Schiff nicht auf den Gast warten, die Reederei kümmert sich in diesem Fall auch nicht um einen Ersatzflug, denn mit er Anreise hat die Reederei in diesem Fall nichts zu tun. 

MSC Meraviglia Erstanlauf Hamburg

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