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Kritik am AIDAprima Routing: Warum nicht ins Warme?

AIDAprima / © Aida Cruises
AIDAprima / © Aida Cruises

Viel Kritik am neuen Routing für AIDAprima – aber warum? 

Die geplante Wintersaison von AIDAprima im Orient wurde am 10.07.2025 durch den Veranstalter AIDA Cruises abgesagt, damit fallen alle Reisen von AIDAprima im Zusammenhang mit der Wintersaison 2025/2026 aus. Ein alternatives Zielgebiet wurde bereits genannt, hierfür gibt es vor allem in den sozialen Medien von zahlreichen Menschen Kritik. 

Es ist natürlich immer ärgerlich, wenn Reisende von Absagen betroffen sind, auch hat AIDA Cruises an dieser Stelle sehr früh mit den Absagen reagiert, wo doch theoretisch noch Zeit für Besserung der Situation vorhanden wäre. Wieso hat es das Unternehmen dennoch getan? Unter anderem für die Planungssicherheit. Sowohl die eigene, als auch die der Gäste. Eine Reaktion bei späterer Absage wäre für beide Parteien bedeutend schwerer geworden. Die ohnehin durch die gestiegene Nachfrage eingeschränkten Alternativen, wären dann noch viel geringer. 

Im Rahmen der Absagen hat AIDA Cruises kommuniziert, dass AIDAprima im Winter 2025/2026 neue Routen ab Hamburg und Kiel erhalten wird, diese sind ab 30.07.2025, bzw. 11.08.2025 final buchbar. Voraussichtlich wird auch dann erst das genaue Routing einsehbar. Dafür hagelt es zahlreiche Kritik in den sozialen Medien. „Warum nicht ins Warme?“, „Was will ich im Winter im Norden?“, „Warum nicht in die Karibik“ – und ähnlich lauten viele Kommentare. 

Die Antworten darauf sind ziemlich simple, denn die Alternativen durch die Größe von AIDAprima, die mangelnde Planungszeit und die weltpolitische Lage, lassen nicht viele Optionen zu. Warum AIDAprima nicht ins Warme fahren wird, liegt unter anderem daran, dass es organisatorisch weitaus schwieriger ist, als Kreuzfahrten ab Deutschland bereitzustellen. Es bedarf hierbei Flugkapazitäten, die in großer Menge, so kurz vor dem Start der ersten Reise, kaum zu bekommen sind. Abgesehen davon, dass die befahrbaren Gebiete durch andere Schiffe gut bestückt sind. 

Auf den Kanarischen Inseln kommen AIDAcosma und AIDAbella zum Einsatz, hier stehen trotz guter Buchungslage noch ausreichend Kapazitäten in Schiff und Flug zur Buchung bereit. Ein weiteres Schiff dort zu platzieren, wäre unternehmerisch nicht hilfreich. In der Karibik und Mittelamerika sind AIDAperla, AIDAsol und AIDAblu fest stationiert, AIDAmar unternimmt zudem die „Große Winterpause Karibik“, in der es von Deutschland in die Karibik und Retour geht. AIDAperla ist die baugleiche Schwester von AIDAprima. In der Wintersaison 2025/2026 stehen auch hier noch ausreichend Kapazitäten zur Verfügung, dennoch gilt auch in der Karibik, dass eine gute Buchungslage vorliegt. Wer also darüber klagt, dass AIDAprima nicht in der Karibik eingesetzt wird, könnte seine Buchung einfach auf AIDAperla platzieren – mit identischem Effekt und Reiseerlebnis, als wäre es AIDAprima. 

Asien hingegen würde alleine schon aufgrund der mangelnden Nachfrage gegenüber der Schiffsgröße nicht in Frage kommen. Schließlich hat es seine Gründe, weshalb AIDA in Südostasien (China, Thailand, Südkorea, Japan etc) nur noch alle zwei Jahre mit einem Schiff der Sphinx Klasse agiert. 

In Summe basiert die Entscheidung gegen ein warmes Gebiet also auf die Kombination aus mangelnder Nachfrage und mangelnder Verfügbarkeiten (Flug) in den noch nicht ausreichend bestückten Zielgebieten. Würde ein jeder Kommentator auf Social Media eine entsprechende Buchung platzieren, so würde AIDA Cruises sicherlich anders entscheiden. Wäre beispielsweise die Kanaren oder Karibiksaison nahezu ausgebucht, wäre der Gedanke naheliegend, dass das Schiff dort platziert werden könnte. 

Weiterhin spricht Vieles für Nordeuropa. Denn die Reisen sind nicht etwa wie bei AIDAnova nur nach Südnorwegen und entlang der Metropolen. AIDAprima wird im Winter auch die Ostsee bespielen, was eher eine Seltenheit und damit auch Besonderheit ist. Unter anderem wird es eine Reise zum Lichterfest in Riga geben, zudem auch zu den Weihnachtsmärkten der Ostsee-Städte. Auch ist AIDAprima an sich eine ideale Option für die neuen Reisen, denn schon in Planung und Bau wurde sie als Allwetter-Schiff gefertigt, sodass sie sich eben auch für Nordeuropa Reisen im Winter ideal eignet. 

Es ist also weniger Kritik, als Vorfreude, die gelten sollte. Wenngleich es für manch eine Absage einfach keine Alternative gibt (zb. lange Transreisen). In den geforderten wärmeren Gebieten, die für den deutschen Markt relevant sind und solch eine Schiffsgröße abdecken können, stehen zur Zeit noch genug Kapazitäten zur Verfügung. 

Hier bekommst du eine Übersicht der neuen Reisen. Das genaue Routing folgt zu einem späteren Zeitpunkt. 

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