L Chatterton investiert 400 Millionen US-Dollar in die Norwegian Cruise Line Holdings

L Chatterton investiert 400 Millionen US-Dollar in die Norwegian Cruise Line Holdings

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Die amerikanische Norwegian Cruise Line Holdings sichert sich 400 Millionen US-Dollar Kapital von L Chatterton

In der jüngsten Vergangenheit hat der drittgrößte Kreuzfahrtkonzern der Welt, die Norwegian Cruise Line Holdings Ltd., immer wieder mit Berichten rund um die eigene finanzielle Situation auf sich aufmerksam gemacht. Das Unternehmen ist demzufolge sehr stark bestrebt jegliche Möglichkeit zur Steigerung des Kapitals und der Liquidität in Anspruch zu nehmen. So wurden bisher bereits Exportkredite in Anspruch genommen.

Nun vermeldet das Online-Portal Cruiseindustrynews, dass sich Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. (NCLH) 400 Millionen US-Dollar von dem bekannten privaten Eigenkapital-Unternemen L Chatterton gesichert habe. Das in Greenwich im US-Bundesstaat Connecticut ansässige Unternehmen ist bereits dafür bekannt in vielsprechende Firmen zu investieren. Bei der Investition handele es sich demnach um private austauschbare Schuldverschreibungen, die in 6 Jahren, also im Jahr 2026 fällig seien. L Chatterton kann damit Vorzugsaktion der Norwegian Cruise Line erwerben und hat somit aber auch entsprechende Rechte und Pflichten.
Weiterhin seien verschiedene Sachleistungen und Barmittel Gegenstand des geschlossenen Vertrags. Weiterhin habe L Chatterton auch das Recht bei einem entsprechenden Mindestbeteiligungswert ein Mitglied in den Verwaltungsrat von NCLH zu entsenden.
Das ursprüngliche Vorhaben dieser Meldung stammt bereits aus den frühen Tagen des Mai, nun erfolgte der Beschluss der Vereinabrung. Somit verfügt Norwegian Cruise Line Holdings ltd. über eine beachtliches Kapital, welches nach Angaben von CEO (Chief Executive Officer = Vorstandsvorsitzender) Frank Del Rio für einen Zeitraum von 18 Monaten ohne Kreuzfahrten ausreichend sei. Entsprechend länger würde diese Liquidität ausreichen, wenn bereits einzelne Schiffe früher starten können und somit kleinere Einnahmen zustande kommen würden. 

Die Quelle gibt außerdem Aussagen von Frank Del Rio, CEO NCLH und Scott Dahnke, Global Co-CEO von L Chatteron wieder:
(aus dem Englischen übersetzt):

„Wir freuen uns, diese Vereinbarung mit L Catterton, dem größten und globalsten verbraucherorientierten Private-Equity-Unternehmen der Welt, abzuschließen“, sagte Frank Del Rio, Präsident und CEO von Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. „L Catterton ist der Idealer Partner für unser Unternehmen, da sie die bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit der Kreuzfahrtbranche in den letzten 50 Jahren anerkennen, die langfristige weltweite Nachfrage nach Kreuzfahrturlaub schätzen und die langjährige Erfolgsgeschichte unseres Unternehmens in Bezug auf Wachstum, Ausführung und Erfolg schätzen. Wir freuen uns darauf, mit ihrem erfahrenen Team und einer breiten Sammlung von Portfoliounternehmen zusammenzuarbeiten, um zusätzlichen Wert in einer Reihe strategischer und operativer Hebel zu identifizieren und zu erfassen. “

Scott Dahnke, Global Co-CEO von L Catterton, sagte: „Die Kreuzfahrtbranche war über einen langen Zeitraum sehr widerstandsfähig, angetrieben von starkem Rückenwind und einer hohen Zufriedenheit der Gäste. Die Leute genießen Kreuzfahrten, wobei viele Gäste im Laufe der Zeit mehrere Reisen unternehmen. Die Branche hat in der Vergangenheit zahlreiche Herausforderungen gemeistert und wir gehen davon aus, dass sich die Branche erholen und gedeihen wird, wenn ihre bereits strengen Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle in Zukunft noch weiter verbessert werden. Innerhalb der Branche haben die drei Marken von Norwegian Cruise Line Holdings unter Führung von Frank Del Rio und seinem außergewöhnlichen Managementteam in ihren jeweiligen Märkten unverwechselbare Führungspositionen erobert.“

Zur Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. gehören die drei Kreuzfahrtmarken Norwegian Cruise Line, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises.
Alle Reisen der Flotte bis Ende 31.07.2020 wurden abgesagt. Ob die Flotten danach allerdings wieder Fahrt aufnehmen können bleibt nach wie vor unklar

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