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Französischen Medienberichten zufolge steht Royal Caribbean International kurz vor der Bestellung einer neuen Schiffgeneration in Frankreich. Dabei handelt es sich wohl um mittelgroße Kreuzfahrtschiffe, zu denen seit über zwei Jahren Gerüchte unter dem Namen Discovery Class in Umlauf sind. Mit diesen Neubauten könnten alternde Schiffe aus der Royal Caribbean Flotte ersetzt werden.
Viele Details sind zu der angeblich anstehenden Bestellung bei Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire noch nicht bekannt. Die Discovery Class Schiffe sollen wohl unter anderem durch den Panamakanal passen und Abfahrtshäfen wie Tampa mit Größenbeschränkungen anlaufen können. Dies ist bei den letzten Royal Caribbean Neubauten aus der Icon- und Oasis-Class nicht der Fall. Diese zählen zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt und können nur in Fahrtgebieten mit einer kapazitätsstarken Kreuzfahrtinfrastruktur wie der Karibik und dem westlichen Mittelmeer eingesetzt werden.
Ab 2029 dürfte es bei Chantiers de l’Atlantique freie Kapazitäten zum Bau mittelgroßer Kreuzfahrtschiffe geben. Dann haben die alternden Kreuzfahrtschiffe aus der Vision Class, die zwischen 1996 und 1998 ausgeliefert wurden, die Marke von 30 Jahren bereits übertroffen. Die vier Schiffe aus der Radiance Class, die von 2001 bis 2004 von der Meyer Werft aus Papenburg kamen, nähern sich ebenfalls dieser Altersgrenze. Meist fahren Kreuzfahrtschiffe rund 30 Jahre lang für ihren Erstbetreiber.
Im Neubaubereich bleibt Royal Caribbean International auch in den nächsten zehn Jahren sehr aktiv. Mit Meyer Turku aus Finnland gibt es eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bis 2036. Die Werft liefert aktuell jährlich ein Icon Class Kreuzfahrtschiff aus. Auch bei Chantiers de l’Atlantique steht für 2028 noch ein Oasis Class Kreuzfahrtschiff im Auftragsbuch. Im Anschluss könnte dann die neue Baureihe folgen. Bei der Discovery Class dürfte die Meyer Werft aus Papenburg leider leer ausgehen, sofern die Medienberichte aus Frankreich zutreffend sind. Die niedersächsische Werft kann für die Jahre ab 2029 noch Aufträge entgegennehmen.
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