Zum Inhalt springen
Kostenlose Beratung06451 7186001
Kreuzfahrt buchen

Meyer Werft Konzernabschluss 2025: Verlust sinkt auf etwa 383 Millionen Euro

Meyer Werft Konzernabschluss 2025: Verlust sinkt auf etwa 383 Millionen Euro

Ausdocken der Disney Destiny / © Disney Cruise Line
Ausdocken der Disney Destiny / © Disney Cruise Line

Die Meyer Werft hat heute Eckpunkte aus ihrem Konzernabschluss für das vergangene Jahr 2025 vorgestellt. Im Vorjahresvergleich sank der Verlust von über 500 Millionen Euro in 2024 auf circa 383 Millionen Euro. Die Geschäftsführung zeigt sich grundsätzlich positiv in Bezug auf die laufende Sanierung und die weitere Entwicklung in den nächsten Jahren.

Besonders hervorgehoben wird die Neptun Werft aus Rostock-Warnemünde, auf der seit vielen Jahren erfolgreich Flusskreuzfahrtschiffe gebaut werden. Vorwiegend handelt es sich dabei um die Longships für den langjährigen Partner Viking River Cruises. Zusätzlich steigt die Werft in das Geschäft mit Offshore-Konverterplattformen ein. Dazu hat NEPTUN SMULDERS Offshore Renewables im Juni einen Milliardenauftrag erhalten, Verhandlungen über eine zweite Plattform laufen bereits.

In Papenburg sorgten die Auslieferung der Asuka III an die japanischen Reederei NYK Cruises im Frühjahr 2025 und Disney Destiny an Disney Cruise Line im Herbst 2025 für einen Großteil der Einnahmen. Obwohl 2026 erstmals seit vielen Jahren kein neues Hochsee-Kreuzfahrtschiff ausgeliefert wird, erwartet man für das laufende Geschäftsjahr weiter verbesserte Ergebnisse. Das Auftragsbuch umfasst bis 2029 je zwei neue Kreuzfahrtschiffe pro Jahr und für die 2030er Jahre gibt es eine Vereinbarung über bis zu sechs Neubauten für MSC Cruises, wobei dazu noch kein fester Bauvertrag unterzeichnet ist.

Pressemitteilung: MEYER WERFT gibt Eckpunkte des Konzernabschlusses 2025 bekannt
  • Ergebnis verbessert, aber erneut von Rückstellungen für unprofitable Altaufträge geprägt
  • Umfangreiche Kosteneinsparungen und Effizienzfortschritte werden 2026 zu weiterer deutlicher Ergebnisverbesserung führen
  • Geschäftsführer Ralf Schmitz: „Alles, was wir beeinflussen können, bewegt sich in die richtige Richtung.“

Die MEYER WERFT hat im Rahmen ihrer Sanierung den Konzernumsatz im Jahr 2025 auf 2,83 Mrd. Euro gesteigert, nachdem er 2024 bei 1,37 Mrd. Euro gelegen hatte. Die Erlöse entfielen im Wesentlichen auf zwei ausgelieferte Kreuzfahrtschiffe (Asuka III für NYK Cruises und Disney Destiny für Disney Cruise Line) bei der MEYER WERFT in Papenburg, auf die Auslieferung von zwei Binnenfahrgastschiffen bei der Tochtergesellschaft NEPTUN WERFT in Rostock sowie auf den Umbau eines Kreuzfahrtschiffes am Standort Wismar.

Das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte deutlich von -527,6 Mio. Euro auf -251,8 Mio. Euro verbessert werden. Nach Steuern weist der Konzern einen Verlust von 383,8 Mio. Euro aus (2024: -569,2 Mio. Euro). Zu beachten ist, dass die Vorjahreszahlen aufgrund der im Jahr 2024 durchgeführten umfangreichen gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierung der Gruppe nur eingeschränkt vergleichbar sind.

Ralf Schmitz, Sanierungsgeschäftsführer (CRO) der MEYER WERFT, kommentiert: „Wie bereits 2024 berücksichtigt auch der Konzernabschluss 2025 erwartete Verluste aus nicht profitablen Altaufträgen durch die Bildung entsprechender Rückstellungen. Zugleich haben wir die operative Restrukturierung mit mehr als 60 Einzelprojekten erfolgreich vorangetrieben, sodass wir durch geringere Material- und Personalkosten sowie effizientere Abläufe mittelfristig einen positiven jährlichen Ergebniseffekt im klar dreistelligen Millionenbereich erwarten. Die Sanierung der Gruppe ist weiterhin voll im Plan. Alles, was wir selbst beeinflussen können, entwickelt sich in die richtige Richtung. Die Werft befindet sich auf einem sehr guten Weg.“

Der testierte Konzernabschluss 2025 wurde vom Aufsichtsrat der MEYER WERFT GmbH gebilligt. Ein Sanierungsgutachter hat die Einhaltung des Sanierungspfades bestätigt. Der Finanzierungsbedarf des Unternehmens ist demnach in dem bis Ende 2028 vereinbarten Sanierungszeitraum „durch kontrahierte Eigen- und Fremdkapitalmittel gedeckt“.

Obwohl 2026 keine Auslieferung von Kreuzfahrtschiffen vorgesehen ist, erwartet die Geschäftsführung für das laufende Jahr aufgrund der in den Vorjahren bereits berücksichtigten negativen Ergebnisse und der erreichten Kostenverbesserungen eine weitere deutliche Verbesserung des Konzern-EBITDA in Richtung eines ausgeglichenen Ergebnisses.

André Walter, CEO der MEYER WERFT: „Die profitabel kalkulierten Neuaufträge für Kreuzfahrtschiffe, der im Juni erreichte Einstieg in den Bau von Konverterplattformen am Standort Rostock und die weiterhin hohe Nachfrage nach Binnenfahrgastschiffen bilden eine sehr gute Basis für den weiteren Sanierungsweg. Angesichts der erreichten Fortschritte und der guten Auftragslage sowohl in Papenburg als auch bei der NEPTUN WERFT haben wir allen Grund zur Zuversicht.“

Mehr Meyer Werft News

Mehr Kreuzfahrt News

Cookie Übersicht

Unsere Webseite benutzt Cookies, um unseren Besuchern das bestmögliche Nutzungserlebnis zu bieten. Dazu werden Cookie Informationen in Ihrem Browser gespeichert. Cookies helfen dabei Sie wieder zu erkennen, wenn Sie unsere Webseite erneut besuchen. Diese Informationen helfen auch uns dabei zu verstehen welche Bereiche unserer Webseite für unsere Nutzer am nützlichsten sind.

Notwendige Cookies

Notwendige Cookies helfen uns dabei, unsere Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen.

Drittanbieter Cookies

Die sogenannten Drittanbieter-Cookies helfen uns dabei, unsere Webseite und das damit einhergehende Nutzerlebnis zu verbessern.

Wir nutzen auf unserer Webseite Symbolschriftarten wie FontAwesome. Diese beinhalten Icons, um eine visuelle Optimierung der Inhalte zu ermöglichen.

Wir setzen auf unserer Webseite Google Analytics ein, um Besucher-Informationen wie z.B. Browser, Land, oder die Dauer, wie lange ein Benutzer auf unserer Seite verweilt, zu messen. Ihre IP-Adresse wird dabei anonymisiert übertragen und die Verbindung zu Google ist verschlüsselt.