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Die Meyer Werft aus Papenburg macht Emden in den nächsten Jahren zum Ausrüstungshafen für neue Kreuzfahrtschiffe. Dies wurde zwischen Werft und Politik vereinbart. Bisher setzte man zur Endausrüstung neuer Kreuzfahrtschiffe auf Eemshaven an der niederländischen Nordseeküste. Vom Wechsel auf dem Emdener Außenhafen als Standort für letzte Arbeiten verspricht man sich in Niedersachen positive wirtschaftliche Effekte.
Das Land Niedersachsen ist seit 2024 Miteigentümer der Meyer Werft in Papenburg, was bei der Standortentscheidung für Emden eine wichtige Rolle gespielt haben dürfte. Vor Ort kann die Werft auf ein großes Netzwerk an Partnerfirmen zurückgreifen, was für eine pünktliche Fertigstellung neuer Kreuzfahrtschiffe wichtig ist. Der Weg von Emden auf die offene Nordsee ist etwas weiter als von Eemshaven. Dieser muss zu Beginn und Abschluss von Testfahrten immer zurückgelegt werden.
In den letzten Jahren schickte die Meyer Werft nur Neubauten aus dem kleinen Baudock zur Endausrüstung nach Emden. Zukünftig sollen dort auch große Neubauten für Carnival Cruise Line und Disney Cruise Line mit einer Länge von nahezu 350 Metern anlegen. Dafür muss die niedersächsische Hafengesellschaft zunächst die infrastrukturellen Rahmenbedingungen schaffen, indem der Emdener Außenhafen für Schiffe dieser Größenordnung ausgebaggert wird.
Nach der Emsüberführung aus Papenburg kann man Meyer Werft Neubauten in den kommenden Jahren somit länger als bisher in Deutschland sehen. Laut aktuellem Plan werden wohl Carnival Festivale und Carnival Tropicale sowie noch namenslose Disney Cruise Line Schiffe nach Emden kommen.